Frauen und Schönheit: Cremen statt operieren

Unnatürliche Verschönerungsmaßnahmen werden eher selten angewendet: Lediglich 27 Prozent der befragten Frauen tragen künstliche Fingernägel. Künstliche Haarteile (14,5 Prozent) und Wimpern (2,5 Prozent) werden ebenfalls nicht besonders häufig angewendet, ebenso Faltenunterspritzung (3,6 Prozent), Permanent Make-Up (8,5 Prozent) und Bleeching (9,4 Prozent).

Schönheitsoperationen werden laut der Umfrage von 60 Prozent der Befragten für sich selbst grundsätzlich abgelehnt. Die übrigen Frauen haben an sich selbst zwar bisher wenig verändern lassen, können sich aber für die Zukunft z. B. eine Fettabsaugung (29 Prozent) oder eine Straffung von Gesicht, Hals oder Körper oder einen Eingriff an der Brust (jeweils rund 20 Prozent) vorstellen.

Fast 90 Prozent der befragten Frauen verwenden Wirkstoffcremes gegen Falten. "Außerdem mogelt frau sich gerne schlanker, bevorzugt mit figurformender Wäsche, die von 57 Prozent getragen wird. Fast die Hälfte greift auf Selbstbräunungscremes zurück, nur ein Drittel geht ins Solarium", hieß es am Montag in einer Aussendung des Homeshopping-Senders.

Rund die Hälfte der Männer ist der Meinung, künstliche Wimpern und Haarteile seien unschön, 37 Prozent lehnen künstliche Fingernägel ab. Die Mehrheit ist auch gegen Maßnahmen wie Facelift (69 Prozent), Faltenunterspritzung (65 Prozent) und Permanent Make-Up (53 Prozent). Dagegen werden operative Eingriffe wie Nasenkorrektur (54 Prozent), Fettabsaugung (54 Prozent) und Brustverkleinerung oder -vergrößerung (57 Prozent) toleriert.

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