VMAs: Mehr Flops als Tops

Bizarrer Red Carpet

VMAs: Mehr Flops als Tops

Die MTV VMAs sind ein Garant für Geschmacksverwirrungen. 

Starke Frauen haben den MTV Video Music Awards am Montag ihren Stempel aufgedrückt: Neben Auszeichnungen für Künstlerinnen wie Cardi B, Camila Cabello oder Jennifer Lopez stand die Gala in der New Yorker Radio City Music Hall auch im Zeichen der kürzlich verstorbenen "Queen of Soul" Aretha Franklin. Popstar Madonna hielt eine Laudation auf die  Verstorbene, welche beim Publikum durchfiel.  Jennifer Lopez bekam den Ehrenpreis "Michael Jackson Vanguard Award" und bedankte sich mit einer emotionalen Rede.

Modisch ging es - wie jedes Jahr bei den VMAs - eher durchwachsen zu: Eine hohe dichte an Red Carpet-Flops wie Fetisch-Looks (Amber Rose), Rüschen-Ungetümen (Rita Ora) und Nippelblitzern (Kimbella) war zu verzeichnen. Eines der wenigen Stil-Highlights des Abends war Jennifer Lopez in Versace. Auch "Stranger Things"-Teenieschauspielerin Millie Bobbie Brown punktete mit einem schicken Jumpsuit von Rosie Assoulin. 

Diashow: Red Carpet: VMAs 2018

Red Carpet: VMAs 2018

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    Frauen dominierten die Gala

    Das Rampenlicht konnte sich Cardi B bei den 35. MTV Video Music Awards mit vielen anderen starken Frauen teilen. Ariana Grande gewann mit "No Tears Left to Cry" in der Kategorie "Bester Pop" und bedankte sich im kurzen schwarzen Kleid bei ihrem Verlobten Pete Davidson in der ersten Reihe - "dafür, dass du existierst". Nicki Minaj setzte sich mit "Chun-Li" in der Kategorie "Bester Hip Hop" durch und lieferte einen aufsehenerregenden Auftritt als altägyptische Königin in der Haupthalle des neuen World Trade Center Bahnhofs im Süden Manhattans ab. In den beiden Königskategorien "Künstlerin des Jahres" und "Video des Jahres" räumte überraschend Camila Cabello ab.