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Die Top-Looks des Opernballs 2018

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Worst- und Best-Dressed: Wer glänzte und wer danebengriff.

Zum Höhepunkt der österreichischen Ballsaison wollten sich die Damen aus Society, Politik und Wirtschaft am Opernball gegenseitig mit den schönsten Roben übertrumpfen. Tonangebend waren heuer definitiv die Kreationen der heimischen Design-Stars. Chiffon, Blumen, Glitzer, Seide: Die Roben waren heuer bunt und meist von österreichischen Top-Designern.

Top-Looks von Austro-Designern

So entschied sich sogar Opernballorganisatorin Maria Großbauer entgegen allen Erwartungen nicht für eine Robe aus dem italienischen Designhaus Dolce & Gabbana – die heuer auch die Tiara entwarfen –, sondern für eine Robe von Austrodesignerin Anelia Peschev.

Opernball 2018: Die Top-Looks

Für Ekaterina Mucha ist der Opernball „das wichtigste Event des Jahres“. Die Frau des Unternehmers Christian W. Mucha wollte sich den ganzen Tag auf den Ball der Bälle vorbereiten: Erst einmal lange schlafen, viel Kaffee trinken, vor allem genug Zeit für Haare und Make-up einplanen und daheim noch etwas essen. In ihre Ball-Robe in Eisblau vom Brautsalon Solomia schlüpfte sie erst so spät wie möglich: „Jede Minute ohne das Kleid und High Heels ist ein Geschenk.“ So sollte es sich dann unbeschwert die ganze Ballnacht durchtanzen lassen.

Barbara Meier in Eva Poleschinski

Victoria Swarovski in Irina Vitjaz

Silvia Schneider in einer Eigenkreation

Valentina Nafornita in smaragdgrüner Traumrobe

Maria Großbauer in Anelia Peschev

Maria Yakovleva in einer violetten Robe von Laskari

Alexandra Swarovski in einer bleu-schwarzen Robe

Anelia Peschev in einer Eigenkreation

Doretta Carter in Maurizio Giambra

Lena Hoschek in einer Eigenkreation

Rebecca Horner in Michel Mayer

Designerin Eva Poleschinski

Waris Dirie in Silvia Schneider by HANNA Trachten

Der Ehrengast von Bundeskanzler Sebastian Kurz, „Wüstenblume“ Waris Dirie, erschien ebenfalls in einer österreichischen Kreation aus rotem Satin, entworfen von Silvia Schneider by HANNA Trachten. Let’s-Dance-Tänzerin Barbara Meier trug einen Blumentraum von Eva Poleschinski: „Es wurden unzählige Stoffblumen und glitzernde Steine per Hand aufgenäht“, schwärmt Meier. „Vorstadtweib“ Nina Proll vertraute auf die Künste von Austro-Designer Juergen Christian Hoerl.  

Flops

Richard Lugners Stargast, 80er-Jahre-Ikone Melanie Griffith, meinte es gut und trug ein 20 Jahre altes Design ihres im vergangenen November verstorbenen Freundes Azzedine Alaïa. Mit der schwarzen, langärmeligen Robe im Vintage-Look trauerte sie outfittechnisch aber etwas zu sehr.  Aber sie war nicht die Einzige, die modisch danebenlag:

Opernball 2018: Flop-Looks

Schlagersängerin Kristina Bach erschien in einer mehrlagigen Tüllrobe – ein paar ­Lagen zu viel.

Die „Dancer Against Cancer“-Lady Yvonne Rueff hat sich frisurentechnisch an Marge Simpson orientiert. Das Kleid von Callisti war aber top!

Sibylle Rauch kam in Schwarz - aber alles andere als hochgeschlossen. Leider too much!

Melanie Griffith packte für den Opernball eine 20 Jahre alte schwarze Robe des Star-Designers in den Koffer. Ihr Auftritt nach langem Warten enttäuschte jedoch: „Eine Trauerrobe“, ätzten Modeinsider.

Scary: Maxi Blaha im Emilie Flögge-Look

Isabella Abel im Grusel-Look

Viktoria Lauterbach im Tüll-Albtraum

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