Der

Guck doch!

Der "Peek-a-Boo" Look der Stars

Wo das Auge auch hinblickt, sieht es Haut, aber nicht nackte Tatsachen, sondern einen Hauch, verdeckt mit transparentem Textil. Die neuen Kleider spielen mit gezielten Gucklöchern. Benannt nach dem berühmten Kleinkinderspiel "Peek-a-Boo", auf Deutsch "Guck, Guck" ist es genau das: ein verschmitztes Preisgeben und Andeuten davon, was sich unter dem Kleid verbirgt. Und somit: unglaublich sexy.

Inspiration
Viele der Kleider sind vom "Gothic"-Stil inspiriert, der ja gerne mit Transparenz und Spitze spielt. Und so sieht man die Hauptvertreterin dieses Looks, Kristen Stewart in einer unglaublichen Marchesa Robe, die aber sanft und abgeschwächt auftritt, sehr romantisch wirkt und ihrer Figur unglaublich Gutes tut. Beyoncé bezauberte am roten Teppich, als sie auf der Met Gala mit einer Robe von Givenchy antanzte, die Unmengen an Bein erblicken ließund gezielt am Po mit Stickerein verziert war. Sofort schrie man auf, ob das Kleid Top oder Flop ist, noch jetzt wird darüber diskutiert. Somit hat es schon seinen Zweck erfüllt: Aufmerksamkeit! Abgerundet durch einen Saum aus Marabufedern in Schwarz und Lila, der fast an einen sexy Lingerie-Morgenmantel erinnert. Die Fans waren ob des Anblicks jedenfalls dankbar.

Top und Flop
Nicole Kidman präsentierte sich in Proenza Schouler schon im topmodernen 90's-Stil, doch während das Kleid mondän in wunderschön-samtenen Grüntönen glänzt, wirkt ihre Schuhwahl (Blitzblau) mehr als nur daneben. Die Frage bei Nicole Kidman ist auch, ob sie nicht eher stiltechnisch in den 90ern hängen blieb und sich daher auf dieses Kleid besann. Eine gekonnte Neuinterpretation wäre angbracht gewesen. Auch Heidis Wahl bei der Met Gala, eine Escada Robe aus veilchenblauer Spitze,  erinnert eher an einen Vorhang, als an ein Kleid. Wunderbar präsentierte sich Rachel Weisz mit einem smaragdgrünem Valentino Kleid, das den gekonnt hohen Beinschlitz sexy transparent bedeckte und nicht wie bei Anglina Jolie aufdringlich gezeigt wurde. Aufregend!

Hier ein Überblick über die Transparenz-Sichtungen der letzten Wochen:

Diashow Spiel mit der Transparenz

Guckloch-Kleider

Wunderschön im romantischen Gothic-Look: Kristen Stewart in einer Marchesa-Robe, die fast an ein Skelett erinnert, zarte Spitze und dezent gesetzte, hautfarbene Transparenz!

Guckloch-Kleider

Beyoncé bei der Met Gala in Givenchy, ein Kleid, das einen Geschmacksstreit der Medien auslöste. Transparent ist es allemal!

Guckloch-Kleider

Jennifer Lopez gibt sich bei den American Music Awards klassich mit schwarzer Spitze, sexy und sophisticated! Die Robe stammt von Murad Zuhair.

Guckloch-Kleider

Nicole Kidman in Proenza Schouler, das Kleid ist an sich schön, nur extrem unpassend gestylt. Die Haare und vor allem die schrecklich-blauen Schuhe zerstören das an sich schöne Kleid, dass einer Kirsten Dunst so gut gepasst hätte.

Guckloch-Kleider

Daisy Lowe bei den Baftas in einer Traumrobe von Craig Lawrence!

Guckloch-Kleider

Cannes Look von Rachel Weisz, gekonnt gesetzer Überrock der transparent den hohen Beinschlitz ziert. Angelina Jolie hätte sich bei den Oscars an so einem Kleid orientieren sollen.

Guckloch-Kleider

Charlize Theron gewickelt und wunderschön in Dior, gesehen bei der "Snowwhite and the Huntsmen" Premiere.

Guckloch-Kleider

Heidi Klums Escada Robe erinnert eher an einen Vorhang als ein Kleid, vielleicht hätte jedoch ein anderes Hair-Styling und Accessoires auch gut getan.

Guckloch-Kleider

Auch Marion Cotilard macht in Dior eine gute Figur, oben schön bedeckt und unten transparent und bestickt, dunkles, dramatisches Lila.

Guckloch-Kleider

Madonna in Dolce&Gabbana, wunderschöner Italien-Flair mit durchsichtigen Ärmeln und Rockteil, elegant und doch sexy. Gut gemacht.

Guckloch-Kleider

Rooney Mara bei der Met Gala in Givenchy, sexy!

1 / 11

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden