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Ukraine-First-Lady Selenska steht ihrem Mann zur Seite

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Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj stellt sich der Bedrohung – und seine Frau Olena Selenska unterstützt ihn dabei.

In guten wie in schlechten Zeiten: Vor wenigen Tagen überfielen russische Truppen die Ukraine, im Land herrscht Krieg. Einer, der Ruhe bewahrt und den Landsleuten Optimismus und Hoffnung gibt, ist Präsident Wolodymyr Selenskyj. Doch auch seine Frau ist nicht nur ihm eine große Stütze, sondern auch den Ukrainern an diesen schlimmen Tagen.

Eine moderne Liebesgeschichte

Gemeinsam sind sie auch im Krieg stärker – immerhin ist das First Couple seit 25 Jahren ein Paar. Olena und Wolodymyr lernten sich während des Studiums kennen, 2003 wurde geheiratet. Er werkte beruflich als Komiker und Schauspieler, wo er sich in der Serie Diener des Volkes schrägerweise vom Geschichtslehrer zum Präsidenten mauserte. Auch sonst gibt der Ukrainer Gas: 2006 fetzte er bei Dancing With The Stars übers Tanzparkett und avancierte zum Lieblingsentertainer der ­Nation. 2019 dann wurde der 44-Jährige wirklich zum sechsten Präsidenten der Ukraine gewählt, sein Herzblatt rückte damit ebenso in den Fokus der Öffentlichkeit. Olena (44), Architektin, Drehbuchautorin und mittlerweile eine verehrte First Lady, wird u. a. wegen ihres Styles und ihrer Anmut gefeiert.

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Olena und Wolodymyr lernten sich während des Studiums kennen.

Sorge um seine Familie

Die beiden präsentierten sich auf dem Glamour-Parkett als strahlendes Präsidentenpaar, das Familienglück machen die zwei gemeinsamen Kinder Oleksandra (17) und Kiril (9) komplett. Klar ist: Das Leben in der Politik fordert seine Opfer. So meinte Olena im Interview mit ukrainischen Medien: „Ich würde es mir wünschen, mehr Zeit zu Hause verbringen zu können. Denn es gibt Fragen, die ich als Mutter und Ehefrau lösen soll. Das mache ich dann am Wochenende.“ Ein weiteres Opfer muss die Familie auch jetzt bringen – der Präsident sorgt sich um seine Liebsten, wie er in einer öffentlichen Ansprache verkündete: „Nach den uns vorliegenden Informationen hat der Feind mich als Ziel Nummer 1 markiert und meine Familie als Ziel Nummer 2.“

 

 

„Ich bleibe in der Hauptstadt“

Selenskyj und weitere Kabinettsmitglieder schickten Selfies aus den Straßen Kiews, um zu beweisen, dass sie nicht geflüchtet sind – und sich nicht im Palast verstecken. „Ich bleibe in der Hauptstadt, bleibe bei meinem Volk“, so der Präsident. Selenska und die beiden Kinder hingegen sollen sich an einem sicheren Ort, aber noch in der Ukraine aufhalten.
Trotz der Bedrohung verbreitet die First Lady Optimismus. Vor wenigen Tagen erblickte ein Baby in ­Kiew das Licht der Welt, während in der Stadt die Sirenen heulten. Für Selenska war die Geburt der kleinen Mia ein Wunder mitten im Krieg, wie sie auf Social Media schrieb: „Dieses Kind wurde im Kiewer Luftschutzkeller geboren. Die Geburt hätte unter völlig anderen Bedingungen und unter einem friedlichen Himmel geschehen sollen. Trotz des Kriegs standen ihr Ärzte und Pflegende zur Seite. Sie wurde beschützt und verteidigt. In diesen Tagen wurdet ihr alle zu einer Armee. Ihr seid unglaublich, liebe Landsleute!“ Doch damit nicht genug, die engagierte Frau appelliert an die Solidarität der Ukrainer:innen: „Bieten Sie denen Ihr Zuhause an, die einen Unterschlupf brauchen. Spenden Sie Blut für die Kämpfer und Opfer. Melden Sie die feindlichen Bewegungen – und helfen Sie denen, die an den Fronten kämpfen. Wir sind die Armee, die Armee sind wir!“ Emotionaler Nachsatz: „Kinder, die in Luftschutzkellern geboren wurden, werden in einem friedlichen Land leben, das sich verteidigt hat.“

„Ich werde ruhig und zuversichtlich sein“

Und während ihr Mann als Kriegsherr fungiert und dabei auf internationaler Bühne Anerkennung und Sympathien erntet, macht sich die 44-Jährige weiterhin für die Ukrainer:innen stark. So postete sie am Tag des russischen Angriffs auf Instagram berührende Zeilen: „Und heute werde ich keine Panik und keine Tränen haben. Ich werde ruhig und zuversichtlich sein. Meine Kinder schauen mich an. Ich werde neben ihnen sein. Und neben meinem Mann.“ Die starke, optimistische First Lady und ihr Staatsmann – vereint im Kampf um Leben und Nation.

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