"Zweiohrküken" mit Til Schweiger

Til Schweiger in Wien

Überraschungs-Erfolg für "Zweiohrküken"

Til Schweiger im Interview über die Komödie „Zweiohrküken“.

„Ich will unterhalten“, sagt Til Schweiger. Das gelingt ihm. Die Beziehungskomödie Keinohrhasen mit Schweiger als Autor, Hauptdarsteller und Regisseur wurde 2008 zum Superhit: 6,3 Mio. Besucher.

„Vor der Premiere hatte ich auf 2 Millionen Zuschauer gehofft“, sagt Schweiger. „Der Erfolg hat mich total überrascht. Offenkundig können sich viele Besucher mit den Figuren identifizieren, obwohl romantische Komödien ja immer eine Art Märchen sind.“

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Jetzt darf weitergeträumt werden. Zweiohrküken: Ludo, der Ex-Journalist (Schweiger) schmust und streitet mit der Kindergärtnerin Anna (Nora Tschirner), dass es nur so rauscht. Tschirner: „Die beiden haben eine tolle Seelenverwandtschaft, die aber durch das Zusammenleben torpediert wird.“ Schweiger: „Ludo hat sich total verändert. Im ersten Film war er der Macho und Superchecker. Jetzt ist er ein Mann, der auch mal in Frauenkleider schlüpft.“

Drittes „Ohr“. Jetzt überlegt er sich schon eine dritte Ohren-Komödie. „Wenn es gelingt, einen tollen dritten Teil zu schreiben, dann machen wir das. Sonst nicht. Denn sonst beschädigen wir die ersten zwei Filme.“

Etwas wehmütig denkt er an seinen Film Barfuss mit Johanna Wokalek zurück. „Da hatte ich einen tollen zweiten Teil, aber Johanna wollte nicht mehr mittun. Ich war zu doof, die Fortsetzung gleich in ihren Vertrag zu schreiben.“