Sonja Klima zeigt erstmals ihr trautes Heim

Mein Paradies

Sonja Klima zeigt erstmals ihr trautes Heim

In Haringsee lebt Klima mit Tieren, Natur und ihrem „Josef“. Am 20. Mai plant die Chefin der Trabrennbahn Baden ein Mega-Event. Die Details.

(c) KernmayerDer Wind verweht an diesem Frühlingstag ihr pechschwarz glänzendes Haar. Sonja Klima (45) steht vor einer großen Koppel, umgeben von satt gelben Raps-Feldern im niederösterreichischen Haringsee und deutet stolz auf einen Hengst. „Das ist Ironman Hit – mein Rennpferd.“ Wenig später dürfen wir den Rest zu ihrem Idyll entdecken: Ein schönes, geschmackvoll eingerichtetes Landgut samt Ställen für die sieben Pferde, die sie und Lebenspartner Josef Kirchberger („Art for Art“-Manager) hegen und pflegen.

Romantik pur.
Es ist „ihr Paradies“, wie die Ex-Frau des Ex-Kanzlers („Diese Zeit ist endgültig vorbei. Sie berührt mich nicht mehr.“) mit strahlenden Augen erzählt. Seit einem Jahr lebt Klima hier „ihr Leben. Denn die Natur und Tiere um mich: das brauche ich einfach.“ Und doch gibt es da noch die andere Sonja. Die Chefin der Trabrennbahn Baden, wo sie am 20. Mai Großes plant.

Welcher Coup, Frau Klima, ist Ihnen gelungen?

Sonja Klima: Gery Keszler war kürzlich auf der Trabrennbahn und so begeistert, dass wir spontan die Idee entwickelt haben, die Scheckübergabe vier Tage nach dem Life Ball, mit einem großen Life Ball Après Event hier zu feiern. Es gibt professionelle Rennen, ein Promi-Rennen, für das Keszler, Winkens, Clerici und auch mein Freund Josef schon üben. Es gibt ein umfangreiches Entertainment-Programm und eine glamouröse VIP-Party als krönenden Abschluss. Gery sucht noch einen Star, der zum Schluss den Scheck übergibt.

Sie organisieren das Ganze. Sind wahnsinnig engagiert bis hin zur Sponsorensuche...

Klima:
Zum einen bin ich in Baden aufgewachsen und sehr mit der Trabrennbahn verbunden. Zum anderen ist sie ein österreichisches Kulturerbe aus dem Jahr 1892, das ich gern erhalten möchte. Wäre doch schön, wenn es mir gelingt, am 20. Mai Society und Pferdesport zusammenzubringen. Ich stelle es mir wie einen Ascot-Tag vor. Alle, die beim Life Ball waren, haben freien Eintritt und können noch mal ihre Kostüme präsentieren.

Sicher ein sehr aufregender Tag für Baden...

Klima:
Ja, das glaube ich auch (lacht). Ich hoffe, das die Badener Trabrennbahn wieder mehr belebt wird.

Sie lassen uns als erstes Medium in Ihr schönes Haus, umgeben von Natur und Tieren...

Klima:
Das ist mein Leben hier. Ich brauche das und liebe das. Und ich bin glücklich, dass der Josef alles mit mir teilt. Ein Tierhaarallergiker wäre unmöglich für mich (lacht). Ich gehe mit Josef auch gern auf Theaterpremieren und mache mich chic. Aber alle, die mich wirklich kennen, wissen, dass ich so bin. Das war immer mein Traum. Jetzt bin ich wirklich angekommen und glücklich, dass ich beides leben kann. Und so soll es ja sein. Und zum Trabrennen hat mich eigentlich der Josef gebracht!

Sind die Tiere eine Art Kinderersatz für Sie?

Klima:
Nein. Sicher nicht. Ich bin eigentlich nicht traurig darüber, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich lebe auch ohne Kinder sehr glücklich.

Sie waren 15 Jahre – auch während Ihrer Ehe mit Viktor Klima – Lehrerin. Wie haben Sie die Diskussion erlebt?

Klima:
Das Ganze war überflüssig, weil es keine grundlegende Reform gegeben hat. Fünf autonome Tage – das ist doch wirklich keine Reform. Und ich finde es auch schade, dass mit dieser Diskussion ein Keil in die Koalition getrieben wurde. Keiner hat gewonnen, eher wurden die Schüler auf eigenartige Ideen gebracht. Das tut mir weh. Denn ich war ja immer auf Seiten der Schüler und habe jeden einzelnen unterstützt.

Wenn Sie über Ihre frühere Ehe mit Viktor Klima reden, verklausulieren Sie und sagen ,aus der Zeit der Politik'...

Klima:
Mit der Vergangenheit habe ich abgeschlossen. Es ist jetzt lange vorbei, und es berührt mich eigentlich nicht mehr. Ich habe in Josef den richtigen Partner gefunden. Bei uns passt alles.