Schlusspfiff bei den Polsters

Trennung

Schlusspfiff bei den Polsters

(c) Johannes KernmayerOhne einander konnten sie doch nicht. Doch miteinander wollen sie nun leider auch nicht mehr. Nach der Trennung im Sommer 2006 und zahlreichen Höhen und Tiefen danach zeigt sich Österreichs First-Fußball-Couple nun endgültig die Rote Karte.

So pfeifen es am Wörthersee, wo Toni als Neo-Single urlaubt, die Spatzen von den Dächern. Und Toni lässt es kräftig polstern. Engen Freunden gegenüber bestreitet der Ex-Kicker-Star den finalen Schlusspfiff für seine Ehe mit Lisi auch gar nicht.

Sanfte Trennung 2006.
Der Traum vom Comeback für die Liebe nach der ersten Trennung 2006 starb auf Raten. Damals vollzog man, im Gegensatz zu heute, ein sanftes Beziehungs-Aus. Lisi und Toni waren zwar solo unterwegs, trotzdem lebte das Paar den Kinder zuliebe weiter unter ­einem Dach.

Während Mister „Lass es polstern“ die Vorzüge des Single-Lebens in vollen Zügen genoss und mit Dancing Stars-Partnerin Michaela Heintzinger privat übers Parkett fegte, versuchte Lisi, sich als Ernährungsberaterin ein eigenes, selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Und kochte weiterhin für Toni.

Der Schritt in die Unabhängigkeit fiel der Frau, die fast 20 Jahre lang ein klassisches Leben als Fußballer-Frau lebte, nicht leicht. „Ich bin nicht der Typ Frau, der über eine Trennung erleichtert ist.

"Glücklich bin ich über die Entwicklung nicht, denn eigentlich hätte ich mir einen anderen Werdegang vorgestellt“, bekundete Lisi Polster noch im Dezember 2006. Ein Jahr später, Weihnachten 2007, schien sich Lisis geheimer Wunsch eines Neustartes plötzlich zu erfüllen.

Neue Chance 2007.
Sie ließ eine Weihnachtsamnestie walten und vergab Toni seine Midlife-Krise, woraufhin alle Zeichen auf Reunion standen. Die Initiative ging damals von beiden offenbar separationsmüden Partnern aus. Lisi und Toni wollten sich und ihrer Familie nochmals eine Chance geben. Man verbrachte die Weihnachts- und die Semesterferien gemeinsam.

Die Ehekrise, die eigentlich keinen konkreten Auslöser hatte, schien überwunden. Toni Polster ließ sich im Februar gegenüber ÖSTERREICH sogar zu einem ­Interview hinreißen, wo der Heimkehrer erstmals glücklich verkündete: „Nach dem Beziehungs-Aus sind wir mehr als ein Jahr getrennte Wege gegangen. Doch nun sind wir aufgewacht und gescheiter geworden. Irgendwann haben wir begonnen, uns an die schönen Momente unserer Beziehung zu erinnern.

Und diesen Momenten wollen wir wieder eine Chance geben.“ Lisi und Toni bastelten wieder an ihrem Dreamteam-Image, und fast wäre es ihnen auch gelungen, die Risse zu kitten. Doch kurz vor der Ziellinie stolperten sie. Worüber, wollen die beiden noch nicht preisgeben.

Finales Aus im Juni.
Anfang Juni packte Lisi, wie schon so oft in ihrem Leben, die Umzugskisten, um von der gemieteten Villa in das eben fertiggestellte Traumhaus in Wien-Hietzing zu ziehen. Hier wollte das Paar nach Jahren der Wanderschaft, die sie nach Italien, Spanien und Deutschland geführt hatte, endlich zur Ruhe kommen. Doch aus dem Umzug wurde nichts – zumindest nicht als Paar.

Kurz nach dem EURO-Finale kam es zum Showdown. Ein Riesenkrach soll dazu geführt haben, dass man endgültig beschloss, in Zukunft und fortan für immer getrennte Wege zu gehen. Noch wohnt Lisi zwar im neuen Haus, aber in einem eigenen, abgetrennten Teil der Villa.

Toni sucht bereits nach einer adäquaten Bleibe für seine Noch-Ehefrau und die Kinder Anton (17) und Lisa-Maria (14). Die Trennung wird von Lisi, wenn auch indirekt, jedenfalls bestätigt: „Ich habe von meinem Outing bei der ersten Trennung gelernt. Der mediale Druck wurde mir damals zu groß.

Deswegen gibt es von mir sicher kein neues Statement dazu,“ erklärt Lisi Polster MADONNA zur traurigen Causa. Und weiter: „Toni soll das in der Öffentlichkeit regeln, denn immerhin ist er der Prominente und nicht ich.“ Doch der lockere Toni hüllt sich diesmal in Schweigen: „Zu meiner Privatsache möchte ich lieber nichts sagen“, so sein kurzes Statement.

Wahrscheinlich sind die Wunden der Trennung noch lange nicht verheilt. Und anstatt ihr Beziehungs-Aus, wie vor zwei Jahren, öffentlich und medienwirksam zu verarbeiten, wollen die beiden es dieses Mal in aller Ruhe regeln. Was dem ehemaligen Powerpaar zu wünschen ist: Dass dort, wo einmal Liebe war, zumindest Freundschaft bleibt.


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