Prinzessin unterm Messer

Beauty-OP

Prinzessin unterm Messer

Letizia ließ sich rundum erneuern. PLUS: Das Faltenmittel Botox verunsichert.

(c) EPA/APAZuerst Magersucht und jetzt Beauty-OP-Wahn. Der große Traum von jedem kleinen Mädchen, einmal Prinzessin zu sein, wird für die ehemalige TV-Moderatorin Letizia (35) offensichtlich zum Albtraum. Die ehemals so lebensfrohe Journalistin wirkt mittlerweile wie eine gebrochene Frau. Seit der Hochzeit mit Spaniens Prinz Felipe magerte die 35-Jährige bis auf die Knochen ab.

Jetzt veränderte sie sogar ihr bildschönes Gesicht. Sie ließ sich komplett runderneuern. In einer Madrider Beautyklinik wurde die Nase der Prinzessin deutlich verkleinert und ihr sympathischer kleiner Höcker geebnet. Auch das einst spitze Kinn wirkt nach dem Klinik-Aufenthalt wesentlich runder. Die leichten Fältchen um den Mund sind wie weggebügelt. Insider vermuten, dass der Eingriff am 11. August stattfand. Bei Letizias erstem Auftritt nach der Beauty-OP am 20. August waren die blauen Flecken im Gesicht gekonnt überschminkt.


Königlicher Familien-Ausflug
Die Runderneuerung ist offensichtlich. Der Palast schweigt. Offiziell wurde verlautbart, Letizia hätte sich auf Rat der Palastärzte einer Nasenscheidewand-Operation unterzogen, um Erkältungen zu vermeiden und wieder freier atmen zu können. Ob sie mit der Begradigung der Nase den richtigen Riecher hatte, ist zweifelhaft. Die Spanier sind empört, dass die Königsfamilie mitten in der Wirtschaftskrise Steuergelder für Beauty-OPs verschwendet. Denn auch die beiden Schwestern von Kronprinz Felipe kamen nach Klinikaufenthalten im Sommer deutlich verändert zurück: Elena (44) und Cristina (43) ließen sich beide Fett absaugen, Zweitere unterzog sich zusätzlich einer Nasen-Operation.

Eitle Royals
Dass sich die spanischen Royals gerne unters Messer legen ist nichts Neues. Königin Sofia (69) hat sich bereits einem Lifting unterzogen. Und das obwohl ihre Mutter, Griechenlands Ex-Königin Friederike, 1981 am Operationstisch einen Herzinfarkt erlitt und starb. Ihr sollten damals die Tränensäcke entfernt werden.

Die eitlen Royals lassen Warnungen kalt. Auch wenn der Vorfall 27 Jahre zurück liegt – ein Restrisiko, bei einem kosmetischen Eingriff zu sterben, besteht immer ...

Botox-Tote
Das beweist die jüngste Diskussion um das Nervengift Botox. Geschätzte 40.000 ÖsterreicherInnen lassen sich pro Jahr via Botox die Falten ausbügeln. Eine alarmierende Studie deckte aktuell auf: Europaweit starben bereits 28 Menschen in Folge einer Botox-Injektion seit der Markteinführung in den 70er-Jahren. Und der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA lagen bis August 2007 mehr als 600 Verdachtsberichte zu Nebenwirkungen nach der Gift-Spritze vor. In Deutschland starben seit 1994 fünf Personen nach einer Botox-Behandlung.

Freilich sollen alle Todesfälle nicht bei kosmetischen Faltenkorrekturen, sondern im Zuge der Behandlung von Erkrankungen erfolgt sein. Botox kommt nämlich nicht nur in der Beauty-Chirurgie, sondern vorwiegend bei motorischen Störungen oder spastischen Muskelverkrampfungen zum Einsatz.