Niedermeyer: Jetzt wird geheiratet!

Traumhochzeit

Niedermeyer: Jetzt wird geheiratet!

Ganz in Weiß. In sechs Wochen sagen Petra ­Müllner und Christian Niedermeyer „Ja“. Der Talk zum Ehe-Countdown.

(c) Philipp EndersVor drei Jahren machte Petra Müllner (27) den High-Society-Damen ihr liebstes Flirt-Objekt streitig: Binnen weniger Wochen sprang sie Privatier Christian Niedermeyer (53) mitten ins Herz.

Beim gemeinsamen Sprung aus dem Flugzeug besiegelten die beiden den Plan, ihre wilde Ehe zu legalisieren: Ende August wird geheiratet! In MADONNA verrät Petra Müllner, wie „Prinz Charming“ Christian Niedermeyer ihr Herz gewann, warum sie im kleinen Kreis heiraten und wie sie mit Niedermeyers Sohn und weiterem Nachwuchs die Zukunft planen.

Wann dachten Sie: Das ist ein Mann zum Heiraten?
Petra Müllner:
Ziemlich früh (lacht). Wir waren schon vier Wochen nach dem ersten Date auf Urlaub auf den Seychellen. Da merkt man rasch, ob man sich 24 Stunden am Tag aushält. Schon davor sagte Christian zu mir, er sei bereit, nochmal zu heiraten. Damals habe ich gedacht: ,Was will der von mir? Wir kennen uns doch so kurz!' Dass dann drei Jahre später in Südafrika beim Skydiven ein Antrag kommt, war trotzdem total überraschend.

Wie hat er um Ihre Hand angehalten?
Müllner:
Der erste Anlauf ist ja fehlgeschlagen, weil das Skydiven wegen starken Windes abgesagt wurde. Dann war es so weit und ich war sehr nervös. Ich hatte eine Kamera am Arm montiert um den Sprung zu filmen. Im Flugzeug in 6.000 Fuß Höhe zog er ein kleines Päckchen mit einem Ring aus der Hose und fragte, ob ich seine Frau werden will. Das war unbeschreiblich! So unglaublich toll von ihm organisiert. Dank der Kamera haben wir den Moment sogar auf Video.

„Ja“ und Sie sind gesprungen?
Müllner:
Ja und ich hab mich den ganzen Tag gefühlt wie auf Wolke sieben. Es ist wunderschön, wenn ein Mann „Ja“ zu dir sagt. Eine Hochzeit ist auch schön, aber eigentlich sagt man schon bei der Verlobung „Ja“ zueinander.

War Ihr erstes Treffen vor drei Jahren auch so romantisch?
Müllner:
Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Bei unserem ersten Treffen bei einer privaten Geburtstagsfeier beim Heurigen „Zimmermann“ im März 2005 haben wir uns einfach nur nett unterhalten. Ich dachte zwar: „Oh, ein fescher Mann! Irgendwoher kenne ich ihn.“ Aber ich wusste nicht, wer er war, bis eine Freundin es mir sagte. Etwas später war ich beim Afterwork-Clubbing im „Babu“ und sah Christian umringt von Frauen. Da dachte ich: „Aha, so ist das wohl!“ Etwas später stand er vor mir und sagte: „Ich habe in drei Tagen Geburtstag. Willst du den Abend mit mir verbringen?“ Zwei Tage später waren wir abendessen und so hat es begonnen.

Haben Sie seinen Sohn kennengelernt?
Müllner:
Ja, das war süß. Wir waren in den Weinbergen spazieren und haben Flieger in die Luft geschossen. Man wird dabei selbst zum Kind. Der Maxi hat das ganz cool genommen. Ich war eher nervös.

Was ist das Geheimnis einer guten Beziehung?
Müllner:
Mit sich, seinem Leben und seinen Zielen im Reinen zu sein. Natürlich unter Berücksichtigung des Partners. Und sich immer wieder bewusst machen, was man mit dem anderen teilt, was man miteinander meistert. Christian sagt, er habe sich in den letzten zwanzig Jahren sehr weiterentwickelt. Für mich ist er ein optimaler Partner. Wenn man weiß, der andere bemüht sich, ist man auch bereit, viel zu geben. Christian und ich sind Zwilling im Sternzeichen und haben viel Verständnis für unsere speziellen Charakterzüge. Wir genießen das Leben, lassen uns unsere Freiheiten, brauchen aber auch viel Nähe.

Wie wird Ihre Hochzeit?
Müllner:
Wir feiern in der Wachau ohne großen Pomp. Eleganz ist gefragt, aber ohne formelle Zwänge. Es kommen etwas über hundert Gäste und ich plane alles selbst mithilfe meiner Eltern. Wir wollen keine Promi-Hochzeit toppen.

Ist Treue ein Thema über das Sie gesprochen haben?
Müllner:
Wir haben beide viel erlebt, das macht es einfach. Wenn man untreu ist, braucht man Bestätigung von außen. Das ist bei uns kein Thema.

Wünschen Sie sich noch Kinder?
Müllner:
Ja, unbedingt, aber nicht in den nächsten ein oder zwei Jahren. Ich möchte zwar keine alte Mami sein, aber das braucht Zeit.