Jenifer: 'Und jetzt ein Baby!'

Neuer Kinohit

Jenifer: 'Und jetzt ein Baby!'

Hundekomödie. Mit „Marley & Ich“ bringt Jennifer Aniston die Kinokassen zum Klingeln. Privat ist sie zum Glück gar nicht auf den Hund gekommen...

(c) WireImage.com/GettySie war zwar nicht nominiert, stahl aber bei ihrem Auftritt bei der Oscar-Verleihung allen – Ex-Mann Brad Pitt und seiner Angelina eingeschlossen – die Show. Der Friends-Star zeigte sich erstmals mit Lover und Sänger John Mayer am Red Carpet. Nach vielen Ups and Downs und ständigen Trennungsgerüchten wird es endlich ernst.

(c) Sunswept Entertainment/Fox 2000 Pictures

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MADONNA-Leserinnen-Preview: 300 Karten für „Marley & Ich“ zu gewinnen!

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Teilnahmeschluss ist vorbei!

Baby-Panik
Aniston feierte am 11. Februar ihren 40. Geburtstag und wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby. Beruflich hat sich bereits ein großer Wunsch erfüllt. In ihrem neuen Film Marley & Ich (ab 6. März im Kino) spielt Jennifer die Besitzerin eines chaotischen Labradors und verwies damit Ex-Mann Brad Pitt mit Benjamin Button von der Spitze der US-Kino-Charts. Im Interview spricht Aniston über den neuen Kino-Hit, Kinderwunsch und Regiedebüt.

In Ihrem neuen Film „Marley & Ich“ spielen Sie das Frauchen eines ungezogenen Labradors „Marley“. Was hat Sie an der Rolle gereizt?
Jennifer Aniston:
Na ja, anfangs war ich nicht so wild auf die Story. Mein Vater und zwei Freunde hatten mir gleichzeitig John Grogans Romanvorlage geschenkt. ‚Aha, eine Geschichte über einen Hund, das interessiert mich überhaupt nicht.‘ Dann bekam ich noch das Film-Skript zugeschickt. Ich habe angefangen, es zu lesen. Ich musste die ganze Zeit lachen, war aber auch gerührt. Es ist eine wunderschöne und vor allem wahre Geschichte. Und natürlich fand ich die Aussicht verlockend, mit Owen Wilson zu drehen (lacht).

Nach vielen Hochs und Tiefs präsentierten sich Jennifer Aniston undJohn Mayer verliebt bei der Vanity-Fair-Party im Rahmen derOscar-Verleihung.
(c) FilmMagic.com/GettyIhr Filmpartner schenkt Ihnen einen Hund, weil er noch nicht bereit für ein Baby ist...
Aniston:
Und da bricht das Chaos aus. Marley bringt seinen Besitzern eine Menge Verantwortung bei. Herrchen kauft einen Hund, um Frauchen vom Kinderwunsch abzulenken. Es zeigt sich, dass Marley viel mehr Aufmerksamkeit fordert als ein Baby.

Wie chaotisch ging es bei den Dreharbeiten zu?
Aniston:
Es waren viele Hunde am Set, um Marley in den verschiedenen Altersstufen darzustellen. Über die genaue Zahl streitet das Team heute noch. Die einen sagen es waren 22 Hunde, die anderen sagen, es waren elf. Das Problem bestand darin, dass die Hunde nicht gehorchen durften. Die Tiertrainer haben sie noch beim Blödsinn-Machen bestärkt. Wir hatten viel Spaß.

Hat Sie die Rolle ausgefüllt?
Aniston:
Ja, weil ich noch nie so eine Rolle gespielt habe. Ich musste 15 Lebensjahre abdecken und habe am Schluss drei Kinder und eine Familie.

Haben Sie einen der Marleys behalten?
Aniston:
Ich hätte beinahe einen der Welpen mitgenommen. Freunde rieten mir aber ab. Immerhin habe ich gerade Dolly, meine Schäferhündin, einigermaßen erzogen. Und die Vorstellung, schon wieder zwei Jahre lang ‚Nein!‘, ‚Sitz!‘ und ‚Fuß‘ üben zu müssen, fand ich nicht so verlockend.

Wie viele Hunde besitzen Sie?
Aniston:
Außer Dolly habe ich noch meinen Corgi-Mischling Norman. Er ist ein weiser, älterer Herr. Wenn ich nach seinem Alter gefragt werde, schwindle ich immer ein bisschen. Er dürfte jetzt 13 sein, Dolly ist zweieinhalb. Sie sind das komischste Paar seit Laurel und Hardy. Norman ist ein mürrischer Kerl und Dolly eine Prinzessin.

In Ihrer Filmrolle ist der Hund ein Babyersatz. Wie ist das im wirklichen Leben?
Aniston:
Sie sind kein Ersatz, aber sie sind wunderbar. Sie mögen dich ohne Vorbehalte. Dolly folgt mir wie ein Schatten. Oft stolpere ich über sie, weil sie mir immer auf den Fersen bleibt.

Sie feierten am 11. Februar Ihren 40er. Wie steht es um Ihren Kinderwunsch?
Aniston:
Ich möchte auf jeden Fall ein Baby bekommen – wenn geht, noch mehrere... Ich bin im Moment sehr glücklich und ich glaube, ich bin auf einem guten Weg.

Wie stehen Sie dem Älterwerden gegenüber?
Aniston:
Ich fühle mich nicht wie 40. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass es eine Zahl ist, die neben meinem Namen steht. Es fühlt sich aber auch ein wenig wie ein Orden an.

Was sind Ihre nächsten großen beruflichen Projekte?
Aniston:
Ich habe die Produktionsfirma ‚Echo Films‘ gegründet. Das Schöne daran ist, dass ich von Anfang an beim Entstehungsprozess eines Films beteiligt bin.

Wann sieht man Ihren ersten selbst inszenierten Film?
Aniston:
Ich prüfe zurzeit ein paar Optionen. Ich habe vor, die Sache in den nächsten zwei Jahren anzugehen. Wenn nicht, muss ich mit mir ein ernstes Wörtchen reden...

Sie haben mit „Marley & Ich“ Ihren Ex-Mann von der Spitze der US-Kino-Charts verdrängt. Beim Oscar kam es zu einem Wiedersehen. Wie stehen Sie Brad Pitt heute gegenüber?
Aniston:
Ob die Wunden verheilt sind? Es war nie extrem schlimm. Am Schluss hatten wir eigentlich eine freundschaftliche Trennung. Die Ehe hat nicht funktioniert. Aber wir haben uns ausgesprochen. Außerdem bin ich heute glücklicher als je zuvor...