Herrin der Ringe

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Herrin der Ringe

Eine starke Frau in einer starken Rolle: Die walisische Schauspielerin Morfydd Clark sorgt als Elbenkönigin Galadriel in der neuen "Herr der Ringe"-Serie für Furore. 

Es sind sehr große Fußstapfen, in die Morfydd Clark (33) tritt: Sie spielt in der gerade gestarteten Amazon Prime-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht die Elbin Galadriel, die in Peter Jacksons (60) Film-Trilogie von der zweifachen Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett (53) verkörpert wurde. "Man kann Cates Arbeit nicht nicht würdigen", gibt Clark im Interview mit dem Rolling Stone zu, dass sie großen Respekt hatte und sich ständig im Spannungsfeld zwischen Vergessen und Erinnern der Filme befand.

Zwischenfall am Set. Auch sonst verlangte das Serien-Epos, das tausende Jahre vor den Filmen angesiedelt ist, der walisischen Schauspielerin viel ab: Mehrere Monate musste sie täglich drei Stunden lang zum Schwertkampftraining - davon war sie die meiste Zeit "völlig erledigt und sehr verschwitzt". Nicht beim Kampf, sondern im Wasser kam es beim Dreh zu einem gefährlichen Zwischenfall. "In einer Szene wickelte sich mein Umhang irgendwie um meine Beine und ich sank wie ein Stein in die Tiefe", erinnert sie sich in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" an die dramatischen Minuten. Sie hatte Glück: Am Set waren Stuntleute, die sie sofort herausgezogen haben und sie kam mit dem Schreck davon: "Ich habe mich für kurze Zeit in den Mann verliebt, der als Erster bei mir war, um mich rauszuholen."

Aufstrebender Star. Wie bedeutend die Rolle in der Dramaserie ist, zeigt Morfydd Clarks Nominierung für den Rising Star Award der British Academy for Film And Television Arts, mit der sie bedacht wurde, bevor Die Ringe der Macht überhaupt ausgestrahlt wurde. Allerdings, so meinen viele, hätte die Mimin, die schon als Teenager auf der Bühne stand und zuletzt in dem Film Saint Maud brillierte, diese Auszeichnung ohnehin viel früher verdient. Trotzdem bezeichnet sie die Erfahrung, auf dieser Liste zu stehen gegenüber Harper's Bazaar zwar als wunderbar, aber auch als "komplett bizarr".

Zurückhaltend. Wenn es um ihr Privatleben geht, hält die stolze Hundebesitzerin sich bedeckt. Sie gibt nur wenig Persönliches preis, verriet aber, dass sie Therapeutin, Psychiaterin oder Hebamme geworden wäre, wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte. Ihr Liebesleben ist jedoch - zumindest bis jetzt - reine Privatsache.
 

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