Emily Ratajkowski: Supersexy nach Geburt

Brutal ehrlich

Emily Ratajkowski gibt tiefe Einblicke in 'My Body'

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Emily Ratajkowski lässt gerne die Hüllen fallen. In ihrem Buch „My Body“ schreibt sie sich jetzt aber ihre Gedanken zu Frausein, Selbstbestimmung und Konsumobjekt von der Seele. 

Spätestens seit ihrem halbnackten Auftritt im Video von 'Blurred Lines', ist Emily Ratajkowski in die Welt der Stars aufgestiegen. Von ihrem Körper träumen Frauen und Männer gleichermaßen und dennoch musste sie sich mit Selbstzweifeln und den hässlichen Seiten der Schönheit herumschlagen. In ihrem ersten Buch teilt sie ihren Gedanken und Sorgen mit den Fans. 

© Screenshot Youtube
Robin Thicke Emily Ratajkowski
× Robin Thicke Emily Ratajkowski

Im Inneren von Ratajkowskis Geist und Körper

Das Buch mit dem Titel ''My Body' analysiert ab 21. Februar die Kultur der Fetischisierung von Mädchen und weiblicher Schönheit sowie Misogynie und Machtdynamiken in der Unterhaltungsindustrie. Denn wenn eine weiß, wie schmal der Grat zwischen Stolz und Scham, Kontrolle und Ohnmacht, Einvernehmlichkeit und Missbrauch ist, dann ist das Ratajkowski. Die Aktivistin beschäftigte sich in den letzten Jahren verstärkt mit der medialen Vermarktung von Frauen(-körpern) in der Unterhaltungskultur und beweist, dass sie mehr als eine „heiße Hülle“ ist. 

Ratajkowski wurde vergewaltigt 

Große Schatten wirft ihr Buch auch auf jenes Musikvideo, das sie zum Star machte. Denn: „Robin Thicke hat etwas getan, was er nicht hätte tun dürfen.“ 2021 beschuldigte sie ihn öffentlich, sie beim Dreh unangemessen angefasst zu haben! Damals jedoch wagte sie es nicht, sich zu wehren: „In meinen frühen Zwanzigern hatte ich nie darüber nachgedacht, dass die Frauen, die ihren Einfluss durch Schönheit errungen hatten, dafür in der Schuld von Männern standen, deren Begierde den Frauen diese Macht zu allererst verlieh. Diese Männer hatten die Kontrolle, nicht die Frauen, für die sich die Welt begeisterte.“ Vom Kontrollverlust sprach sie auch, als ihr damaliger Freund eine Situation ausnutzte, in der sie als 15-Jährige stark betrunken war – und sie vergewaltigte. Alles zu der spannenden Geschichte lesen Sie am Samstag (19. Februar) in der neuen Ausgabe von MADONNA.

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