Debbie Rowe: Keine Einigung

Verhandlungen laufen

Debbie Rowe: Keine Einigung

Ex-Frau von Michael Jackson kämpft weiter: Sorgerecht nicht für 4 Mio. "verkauft".

Debbie Rowe © AP

Das Tauziehen um die drei Kinder von Popstar Michael Jackson ist offenbarnoch nicht beendet. Am Dienstag teilte der Anwalt von Jacksons Ex-FrauDebbie Rowe dem US-Sender CNN mit, es sei noch keine Entscheidung gefallen.Einen Bericht der "New York Post", Rowe habe ihre Rechte an den beidenälteren Kindern Prince (12) und Paris (11) für rund vier Millionen Dollar(2,9 Millionen Euro) an Jacksons Mutter Katherine "verkauft", ist nach denWorten von Rowes Anwalt Eric George "total falsch". Die Zeitung hatte sichauf einen Vertrauten der Familie berufen.

Verhandlungen halten an
Beide Seiten verhandelten miteinander, umdas Problem "privat und freundschaftlich" zu lösen, teilte ein Anwalt derJackson-Familie in der vergangenen Woche mit. In Presseberichten hieß es,Katherine Jackson (79) und Debbie Rowe (50) stünden kurz vor einer Einigung.Demnach soll die Großmutter die drei Kinder großziehen und Rowe, die Mutterder beiden älteren Kinder, könne die Kinder regelmäßig sehen. Einegerichtliche Anhörung zur Entscheidung über das dauerhafte Sorgerecht fürdie Kinder war auf Wunsch der beiden Frauen vom 13. auf den 20. Juli verlegtworden.

Seit Jacksons Tod am 25. Juni sind die drei Kinder Prince (12), Paris (11)und Blanket (7) in der Obhut ihrer Großmutter. Rowe hat nach Angaben ihresAnwalts noch keine letzte Entscheidung über die Sorgerechtsangelegenheitgetroffen. Über die Mutter des jüngsten Kindes ist nichts bekannt.

Testament
In seinem Testament gibt Jackson seiner MutterKatherine das Sorgerecht für die Kinder. Als mögliche Ziehmutter benannte erauch die US-Sängerin Diana Ross (65), mit der er gut befreundet war. Rowewird in dem Testament vom 7. Juli 2002 nicht bedacht.