Das bizarre Paar

Worseg im Talk

Das bizarre Paar

Ein schlampertes Verhältnis. Sie betrügt ihn, er schaut zu und schuftet fürs vermeintliche Familienglück. Ende in Sicht?

(c) Pauty, NiesnerDie Damen rennen ihm gerade die sprichwörtliche Bude ein. Schönheitschirurg Artur Worseg (49) muss derzeit sieben Tage in der Woche Brüste vergrößern, Fett absaugen oder ein „großes Facelift“ modellieren. In genau dieser Reihenfolge sind das nämlich die Top drei der aktuell gefragtesten Beauty-OPs. Aber Worseg kennt das schon. „Das ist im Frühling immer so.“

Video: Worseg über die Beauty-OPs der Stars - So operiert ist Sheridan

Chaos pur
Dabei bräuchte der Arzt selbst Hilfe vom Professionisten, denn zu Hause in der Worseg’schen Luxusvilla läuft gerade alles aus dem Ruder. Erst trennte sich Lebensgefährtin Isabella Meus (27) per Myspace von ihm, um sich einem virilen Adonis aus dem Bereich der Wasseranimation hinzugeben, dann vernachlässigte sie gar den gemeinsamen Sohn Paris (4). Und was macht Artur Worseg, der Arzt, dem Promis und Frauen vertrauen? Der ist irgendwie schon geknickt, aber eher inwendig und flüchtet sich in Arbeit. Im ausführlichen MADONNA-Talk denkt er aber erstmals über eine Trennung von seinem Party-Girl nach. Weil so, das hat jetzt auch der stille Spezialist begriffen, kann es nicht weitergehen.

Herr Worseg, Ihre Freundin macht per Myspace mit Ihnen Schluss, betrügt Sie mit einem Surfer und lädt lieber Promis und Presse in Ihre Villa ein, statt sich um Ihren Sohn Paris zu kümmern. Warum lassen Sie sich das alles gefallen?
Artur Worseg:
Sie ist die Mutter meines Sohnes, und ich denke, dass es für ein Kind wichtig ist, Vater und Mutter zu haben. Da bin ich vielleicht ein bisschen altmodisch. Aber für mich ist ein Kind ohne Mutter ein Albtraum. Deswegen versuche ich alles so zu lassen, wie es ist. Solange es geht.

Aber Ihre Ex-Freundin ist bekannt dafür, dass sie lieber Partys feiert, als sich ums Kind zu kümmern.
Worseg:
Dass Isabella viel weg ist, tut dem Kleinen ex­trem weh. Aber grundsätzlich weiß er zumindest, dass er eine Mutter hat.

Wie geht’s Ihnen damit, betrogen zu werden?
Worseg:
Das kann ich ganz gut wegstecken. Es gibt ja viele Paare, die getrennt sind und doch unter einem Dach leben.

Viele denken, warum lässt der Worseg sich das gefallen?
Worseg:
Ich weiß. Fremde Menschen schreiben mir schon Mails, und auch meine Eltern machen sich große Sorgen. Aber ich kann das ganz gut durch meine Arbeit kompensieren.

Andere Männer würden ihre Freundin vor die Tür setzen. Sie aber lassen Isabella gewähren und zahlen ihr auch noch alles.
Worseg:
Das höre ich jeden Tag von Freunden und Bekannten. Aber das sagt sich so leicht: ,Haus aussi!‘ In der Praxis schaut das anders aus. Isabella kann nichts, hat nichts gelernt, keinen Beruf. Wovon soll sie denn leben? Und ich denke ans Kind. Geld ist da für mich wirklich nebensächlich.

Klingt nach einem, pardon, gutmütigen Trottel.
Worseg:
Das höre ich ununterbrochen. Aber ich denke eher fatalistisch. Die Situation wird sich irgendwie lösen. Ich wusste ja auch, worauf ich mich bei Isabella einlasse und dass der Altersunterschied zum Problem werden würde. Ich würde mir nur wünschen, dass sie sich mehr um unser Kind kümmert. Definitiv! Ansonsten soll sie doch machen, was sie will. Gerade bemüht sie sich auch. Aber das kann sich sofort wieder ändern.

Was wird eher passieren: Dass Sie und Isabella wieder zusammen kommen oder Trennung?
Worseg:
Natürlich wäre es das Beste, wenn wir wieder zueinander finden könnten. Aber das ist im Moment nicht in Sicht. Eher das Gegenteil. Eher wird es eine Trennung geben. Nur wann, weiß ich nicht.

Vielleicht verlieben Sie sich ja auch in eine andere Frau?
Worseg:
Also ans Schnackseln oder eine andere Partnerin denke ich gerade gar nicht. Ich hab andere Probleme.