Cruz glaubt nicht an Ehe

Superstar im Talk

Cruz glaubt nicht an Ehe

Geheimnis: Ist Penélope Cruz schwanger oder nicht? „Ja, ich will ein Kind“, verrät sie in MADONNA.

Die Stars von "Zerrissene Umarmungen" Penelope Cruz, Regisseur Pedro Almodovar und die spanische Aktrice Rossy de Palma bei den Filmfestspielen in Cannes. Bild: (c) EPA/CHRISTOPHE KARABAEinen Oscar hat sie schon, zum perfekten Glück fehlt Penélope Cruz (35) eigentlich nur noch ein Baby. Erst kürzlich wurde sie mit deutlichem Bäuchlein abgelichtet – woraufhin sich die Gerüchte über eine mögliche Schwangerschaft mehrten: Cruz ist seit zwei Jahren mit ihrem Schauspielerkollegen und Landsmann Javier Bardem (40) liiert, hat sich zu den Baby-Gerüchten aber noch nicht geäußert.

Dabei wurde schon im Mai – beim Filmfestival in Cannes – spekuliert, ob der Hollywoodstar schwanger sein könnte: Nach einer „Lebensmittelvergiftung“ (so die offizielle Version) fiel sie dort nämlich für zwei Tage aus, konnte schließlich aber doch noch Interviews zum neuen Film geben.

Kinostar
In „Zerrissene Umarmungen“ (ab 7. August), den Cruz mit ihrem Lieblingsregisseur Pedro Almodóvar („Volver“) drehte, spielt sie eine Schauspielerin, die auf ihre große Karriere hofft – etwas, dass Cruz längst geschafft hat. MADONNA traf die attraktive Spanierin zum entspannten Talk über Ehe, ihre Liebe zu Schauspielkollege Javier Bardem und hoffnungsfrohes Mutterglück.

Frau Cruz, Ihr Lieblingsregisseur Pedro Almodóvar besetzte Sie in vielen seiner Filme schon als Mutter...
CRUZ: Das ist wahrscheinlich bloß ein Zufall.

...er sagt dazu immer, er möchte noch schnell einen Film mit Ihnen machen, bevor Sie tatsächlich selbst Mutter werden. Was ist da dran?
CRUZ: Pedro sagt so was gerne im Scherz. In drei seiner Filme war ich eine Mutter und in drei seiner Filme bin ich von der Mutterrolle befreit worden (lacht).

Der wichtigste Mann in Ihrem Leben ist seit zwei Jahren Ihr Lebensgefährte Javier Bardem, mit dem Sie in „Vicky Cristina Barcelona“ ein zerstrittenes Ehepaar spielten.
CRUZ: Es war großartig, endlich wieder gemeinsam mit Javier vor der Kamera zu stehen. Er ist meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler, die es momentan gibt.

Und für Sie gab es dafür im Februar einen „Oscar“.
CRUZ: Das war ein überwältigender Moment! Ich brauchte ein paar Monate, bis ich diesen Tag evaluieren konnte. Ich bin mit dem „Oscar“ viel herumgereist und habe ihn in jedem Land jemandem gezeigt (lacht).

Haben Sie ihn jetzt auch dabei?
CRUZ: Nein, er hat sich eine Pause verdient (lacht)! Aber ich suche zuhause noch einen geeigneten Platz für ihn.

Ein anderer wichtiger Mann für Sie ist Pedro Almodóvar. Verstehen Sie beide sich bei der Arbeit schon ohne Worte?
CRUZ: Wir sehen uns an und wissen, wie der andere sich gerade fühlt. Wir kennen uns sehr gut. Aber er ist sehr präzise, sehr genau. Seinen Filmen gehen monatelange Vorbereitungen voraus. Es ist nicht so, dass wir weniger proben, nur weil wir uns besser kennen. Nein, wir proben monatelang, und Pedro kann dabei sehr hartnäckig sein. Er ist für mich ein Teil meiner Familie. Wir sind auch privat Freunde und helfen uns, wo wir können.

Ihr neuer gemeinsamer Film „Zerrissene Umarmungen“ ist sowohl Drama als auch Komödie. Ist es schwer, die Balance zu halten?
CRUZ: Das war in der Tat eine Herausforderung, aber damit natürlich auch etwas, das man als Schauspieler immer sucht. Ich will immer etwas machen, das anders ist als alles, was ich bisher gemacht habe. Meine Rolle umfasste diesmal drei Figuren in einer, das machte großen Spaß.

Ihr neuer Film entstand in Spanien. Wie sehr sehen Sie sich auch als Hollywood-Star?
CRUZ: Ich bin in der glücklichen Position, dass ich sowohl in Europa als auch in Hollywood arbeiten kann. Jeder Regisseur ist außerdem einzigartig, das macht den Unterschied aus. Nicht so sehr das Land, in dem der Film entsteht.

Ihre Karriere könnte nicht besser laufen. Aber wie soll Ihre private Zukunft aussehen?
Ich kann dazu nur soviel sagen: Irgendwann will ich sicher ein Kind bekommen. Wenn es eines Tages soweit ist, dann soll es das beste Projekt meines Lebens werden.

Glauben Sie an die Ehe?
Nein, ich glaube nicht an die Ehe, aber ich glaube an die Familie, die Liebe und an Kinder.