Buchingers Gattin über seine neue Liebe

Ehe-Talk

Buchingers Gattin über seine neue Liebe

Klare Worte. In MADONNA spricht die Ehefrau von Minister Buchinger erstmals darüber, wie sehr sie unter der Situation leidet.

(c) Philipp EndersSie glänzen als gerngesehenes Paar bei Theaterpremieren, Galas und Empfängen: Der „ Minister der Herzen“ Erwin Buchinger (52) und seine Freundin Marina Laux (27). Seit mittlerweile acht Monaten machen die beiden keinen Hehl mehr aus ihrer Beziehung.

Die Ehefrau des Ministers, Elisabeth Buchinger (49), schwieg dazu. Bis jetzt. In MADONNA gesteht sie erstmals, wie sehr sie unter der Situation leidet.

„Unwürdiges Verhalten“
„Das gehört sich nicht, das ist ein unwürdiges Verhalten“, kommentiert Elisabeth Buchinger (49) das Glück ihres Mannes. Während sich Erwin Buchinger strahlend mit seiner jungen Freundin im Rampenlicht sonnt, lebt seine Ehefrau völlig zurückgezogen und alleine in dem ehemaligen gemeinsamen Wohnsitz in Salzburg.

Die öffentliche Affäre schmerzt und in dem verwirrenden Liebeschaos ist sie eindeutig die Verliererin. Ihren Alltag kann sie Freunden zufolge nur mehr mit therapeutischer Hilfe bewältigen.

Mit bitterem Unterton stellt sie in MADONNA ihre Sicht der Dinge klar. „Ich finde es nicht in Ordnung, dass mein Gatte diese Frau überall und auch in den Medien als seine Freundin bezeichnet und nicht als das, was sie ist: nämlich seine Geliebte“, so mit zitternder Stimme die tief Gekränkte, die zurück­gezogen in einer schmucken Reihenhaussiedlung im Süden Salzburgs lebt, zum Verhältnis ihres Mannes.

Denn, so Buchingers bitterer Nachsatz zur breiten Akzeptanz der Affäre ihres Mannes: „Ein verheirateter Mann kann keine Freundin haben.“

Am Scheideweg
Für Elisabeth Buchinger kam der Anfang vom Eheende mit den ersten öffentlichen Auftritten ihres Mannes mit der Salzburger SPÖ-Frauenchefin Marina Laux vergangenen August. Seitdem zeigte sich der zweifache Vater erwachsener Kinder – Sohn Maco ist 25 und Tochter Nina 22 – immer wieder mit Laux.

Die ehemalige Lehrerin begleitete den feschen Politiker bei offiziellen Anlässen. Dem Erscheinen der ersten Fotos des Paares im Herbst begegnete der Minister mit einem überraschenden öffentlichen Eingeständnis: Ende Oktober besuchte er mit seiner Frau Elisabeth eine Jubiläumsgala in Salzburg und scheute sich nicht, auf die Fragen der Journalisten zu antworten: „Elisabeth ist meine Frau, Marina meine Freundin.“ – Ein klares Statement, dass Elisabeth Buchinger damals noch mit einem tapferen Lächeln quittierte.

Buchingers Offensive
In Folge gedieh die Beziehung zwischen Laux und Buchinger: Sie kündigte ihren Job in Salzburg und brach die Zelte in ihrer Heimatstadt ab. Hatte das Paar Buchinger/Laux Salzburg zuvor gemieden, trat es von da an immer wieder öffentlich in der Mozartstadt auf.

Es darf angenommen werden, dass die beiden in Wien nicht getrennt wohnen, sondern das Zwei-Zimmer-Appartement des Ministers in Wien-Alsergrund miteinander teilen.

„Er ist wenigstens ehrlich“
Dem Minister blieben die Herzen der Österreicher gewogen. Dem Mann, der seine „Geliebte“ nicht verleugnet, der nicht bereit ist, sein neues Glück zu verstecken, und der kein böses Wort über seine Ehefrau verliert, wird ­zugute gehalten, dass er ­wenigstens nicht lügt. Diese Ehrlichkeit hat dem Politiker Sympathien eingebracht.

Wohl auch deshalb, weil ihm niemand, der ihn auch privat kennt und erlebt hat, Schlechtes nachsagen kann. Auffallend liebevoll, fürsorglich und aufopfernd habe er sich all die Jahre um seine ­Familie gekümmert.

Und der Minister punktete immer wieder damit, Fragen zum Ehestatus gekonnt zu parieren, statt auszuweichen. „Ich glaube, seinen eigenen Weg zu gehen, ist in jeder Beziehung wichtig. Und auch, dass man das dem Partner zugesteht,“ kommentierte er im März gegenüber MADONNA den Status seiner Ehe. Nachsatz: „Die Beziehung lebt dann solange, wie diese Wege auch zusammenfinden“.

„Lasse mich nicht scheiden“
Buchingers Weg mit Ehefrau Elisabeth scheint an einer Gabelung angelangt zu sein. Man lebt getrennt von Tisch und Bett. Scheidung ist für Elisabeth Buchinger dennoch kein Thema.

Will sich der Minister scheiden lassen, muss er nach österreichischem Gesetz drei Jahre warten, bevor ihm dies möglich wird. „Ich werde mich sicherlich nicht scheiden lassen“, sagt Elisabeth Buchinger mit fester Stimme. „Ich warte ab.“ Mag sein, dass sie hofft, dass ihr Gatte sich doch noch besinnt und eines Tages wieder zu ihr zurückkehrt.