Assingers Liebes - Drama

Zwischen 2 Frauen

Assingers Liebes - Drama

Tragödie. Armin Assinger stritt eine Beziehung mit Helga Reiter so lange ab, bis diese versuchte, sich das Leben zu nehmen. Der beliebte ORF-Star führte lange Zeit ein Doppelleben.

(c) Erich ReismannHelga Reiter liegt in der psychiatrischen Abteilung F5 der Christian Doppler-Klinik in Salzburg. Langsam verheilen die Narben eines tragischen „Unfalls“. Sie schnitt sich ihre Pulsadern auf. Ihr Beweggrund für die dramatische Handlung: Das unbeschreiblichste Gefühl eines Menschen – unerfüllte und/oder nicht ausreichend erwiderte Liebe.

Die verhängnisvolle Affäre

Die Chronologie dieses schrecklichen Ereignisses erinnert an den Film "Die verhängnisvolle Affäre" mit Michael Douglas. Der TV-Star Armin Assinger und die Managerin Reiter lernen sich Ende 2006 bei einem Sport-Event in Salzburg kennen. Ein Lächeln, ein Augenzwinkern und ein Gespräch: Zwischen den beiden funkt’s einfach. Doch Assinger ist Familienvater. Er ist seit dreizehn Jahren mit Bettina verheiratet und hat zwei Kinder. Aus diesem Grund entsteht "nur" eine Affäre und Helga Reiter wird zur Zweitfrau des Moderators. Über ein Jahr verbindet Armin Assinger mit der Salzburgerin ein Abenteuer der besonderen Art.

Ertappt
Bis die Angelegenheit veröffentlicht wird. Am 6. Dezember 2007 werden die Hauptprotagonisten von einem Paparazzo namens Andreas Zeppelzauer in Köln fotografiert. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Die Abschüsse sorgen für Schlagzeilen in der heimischen Presse, „Traummann“ Assinger gerät zum ersten Mal in Erklärungsnot. "Ich kenne Frau Reiter nur rein beruflich", gibt der ORF-Star damals zu Protokoll. Doch während Assinger tut, als ginge ihn das alles nichts an, gibt seine Geliebte gegen Geld ein Interview. Reiter schockt die Society mit ihren Aussagen wie "Ich will die Hauptfrau sein – das pfeifen schon die Komantschen" und "Armin ist mein Traumprinz".

Schwangerschaftsgerüchte und Tränen
Besonders pikant ist die Passage, in der Reiter andeutet, dass sie schwanger sei. Doch dieses Interview schadet ihr mehr als sie gedacht hätte. Es geht voll nach hinten los. Assinger gerät in Panik und beendet sofort die Beziehung zu der 42-jährigen Managerin. "Ich bin am Boden zerstört", erklärte Reiter unter Tränen daraufhin in MADONNA.

Heile Welt?

Im Jänner 2008, beim traditionellen Hahnenkamm-Rennen, treffen die Beteiligten der Dreiecksbeziehung zum ersten Mal nach der Trennung aufeinander. Assinger lässt sich mit seiner Ehefrau Bettina kuschelnd und turtelnd beim Stanglwirt fotografieren, während Reiter bei der Kitz’n Glamour-Party im Hotel Arosa gute Miene zum bösen Spiel macht. "Wir sind wieder glücklich", verlautbart Bettina Assinger in einem exklusiven MADONNA-Talk, "alles ist ok." Doch der Schein trügt. Denn schon einen Monat später schlägt der Austro-Paparazzo wieder zu und erwischt Assinger und Reiter prompt und einschlägig vertraut in einem Nobelhotel in Zürich. Assinger selbst kommentiert die Geschehnisse immer noch nicht offiziell. Bis zum tragischen Vorfall.

Die Tragödie

Helga Reiter zieht sich zurück und gibt keine Interviews mehr. Freundinnen berichten von einem labilen Verhalten der Managerin. Doch niemand ahnt, wozu diese Frau noch fähig sein wird. Am 12. März sieht sich Reiter die erste Christina Lugner-VIP-Club-Sendung an, in der ihre pikante Affäre mit Armin Assinger debattiert wird. Nach dem Beitrag bricht die abservierte Geliebte völlig zusammen. Glücklicherweise ist eine Freundin bei ihr und sie kommt zu sich. Am nächsten Morgen wirkt Reiter in einem Gespräch mit ihrer Bekannten, der ehemaligen Radio-Moderatorin Nora Frey, immer noch sehr verwirrt. Sie will gegen die "Sendung mit der Mausi" medial und rechtlich vorgehen und fragt Frey um Rat. Dann kommt der entscheidende Moment. Reiter legt das Telefon mit den Worten: "Er ruft an!" auf. Kurz darauf will die Managerin nicht mehr leben.

Assingers Reaktion
Die Meldung am darauf folgenden Freitag, dass Helga Reiter von einer Freundin mit aufgeschlitzten Puls­adern zu Hause gefunden wurde, schockiert nicht nur die Medienwelt. TV-Star Armin Assinger sieht keinen Ausweg mehr und geht – endlich – in die Offensive. Per ORF-Aussendung bedauert er den tragischen Vorfall mit dürren Worten und bekennt sich erstmals zu seiner Affäre: "Mit Helga Reiter hat mich in der Vergangenheit eine über Freundschaft und Geschäft hinausgehende Beziehung verbunden, die ich vor einiger Zeit nach klärenden Gesprächen beendet habe. Ich habe in der Vergangenheit mit dieser Beziehung einen Fehler gemacht und bedauere diesen, vor allem im Lichte dieser aktuellen Geschehnisse und ganz besonders gegenüber meiner Frau Bettina."


Ganz Österreich ist über das Doppelleben von Assinger schockiert und die Einzige, die sich höchstwahrscheinlich über diese Aussage gefreut hätte, darf diese Aussendung nicht lesen: Helga Reiter, eine Frau, der Armin Assinger wohl große Versprechungen gemacht haben muss, liegt abgeschirmt in der Klinik. Ob Assinger sie besuchen wird, steht in den Sternen. Genauso wie der Ausgang jener verhängnisvollen Affäre, die sich zum Albtraum entwickelte.