Schinkels kennt die Vorzüge des Tanzens:

Rumba statt Viagra

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Frenkie Schinkels ist nie um einen guten Schmäh verlegen. Im privaten MADONNA-Talk zeigt der Frauenschwarm aber einmal eine ganz andere Seite…

Wenn einem Frenkie Schinkels (49) entgegenkommt, dann ist schnell klar, warum der ORF den gebürtigen Holländer um (fast) jeden Preis bei Dancing Stars haben wollte. Am kommenden Freitag (20.15 Uhr, ORF eins) wird es bei der Erfolgsshow für ihn erstmals ernst. „Ich bin seit vier Wochen in Rumbastimmung“, grinst er frech und erklärt: „Wenn man Rumba tanzt, braucht man kein Viagra mehr!“ Voilà, da haben wir ihn also, den charmanten und charismatischen Frauenschwarm, der immer einen guten Schmäh auf den Lippen hat.

Nicht alles Gold, was glänzt. Doch der „Sonnyboy“ kennt die dunklen Seiten des Lebens nur zu gut und weiß genau, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich ins Bodenlose fällt. „Wissen Sie“, sagt er im ganz persönlichen MADONNA-Interview, „ich rede ganz offen über mein Leben, weil ich nicht der Einzige bin, der sein Kreuz zu tragen hat. Vielleicht kann meine Geschichte auch jemand anderem helfen.“


Sie haben Schlimmes erlebt und sind trotzdem so positiv…
Frenkie Schinkels:
Mein Motto lautet: Ein Tag nicht gelacht, ist wie ein Tag nicht gelebt! Ich versuche, mich an den guten Dingen zu orientieren, und lasse mich nicht von Kleinigkeiten runterziehen. Aber natürlich stimmt das, was Sie sagen. Es gab in meinem Leben wirklich sehr schwere Zeiten.  Meine erste Frau Esther ist mit 28 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Und von einem Tag auf den anderen stand ich alleine da. Mit vier kleinen Kindern und 3,8 Millionen Schilling Schulden.

Das ist unglaublich viel Geld. Wie kam es zu den Schulden?
Schinkels:
Wir hatten ein Kaffeehaus, für das ich finanziell alleine die Verantwortung trug. Aus verschiedenen Gründen lief es nicht so gut, darum musste ich zusperren. Da ich keinen Schulabschluss habe, musste ich einfach alles machen, was möglich war.

Um Schulden abzuarbeiten?
Schinkels:
Genau. Ich habe Prospekte verteilt, habe Bahnhöfe geputzt und war Fitnessbetreuer. Ich bin monatelang am Flohmarkt gestanden. Die Leute haben gesagt: „Das ist doch der Schinkels, der Fußballer und jetzt steht er am Flohmarkt.“ Aber das ist mir scheißegal. Ich fahre morgen einen Ferrari und übermorgen ein Auto um 300 Euro. Ich hab da kein Problem. Ich lebe mein Leben ordentlich, bin ein gläubiger Mensch. Und ich bin glücklich, dass wir heute schuldenfrei sind.

Stichwort Familie: Sie haben sechs Monate nach dem Tod ­Ihrer ersten Frau Ihre neue Partnerin kennengelernt…
Schinkels:
Ja, es ging alles unheimlich schnell. Romana kam in unser Leben und wurde Erzieherin, Freundin und Mutter. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Das musste natürlich wachsen.

Eine ziemliche Prüfung für eine junge Liebe. Und zwar in jeder Hinsicht.
Schinkels:
Das war nicht so eine schöne und leichte Zeit. Denn ich war ein Trottel und sie war auch oft auf sich alleine gestellt. Aber das hat uns wirklich zusammengeschweißt. Die Familie ist für mich alles, das ist mein Gerüst. Und jeder Mensch braucht ein Gerüst, um weiter darauf aufzubauen. Wenn das Gerüst zusammenfällt, dann liegt man am Boden.

Ihrer Biografie entnehme ich, dass ihr „Gerüst“ leider schon mehrmals zusammengebrochen ist…
Schinkels:
Ja, leider. Ich habe meine Mutter sehr früh verloren, sie starb mit 50. Sie war depressiv und medikamentensüchtig. Darum war sie 13 Monate in einer Psychiatrie. Da war ich 13 Jahre alt. Mein Vater und ich sind jedes Wochen­ende dorthin gefahren. Diese Eindrücke werde ich nie vergessen.

Lesen Sie das ganze Interview in Ihrer aktuellen MADONNA!

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