So gehts:

Raus aus der Depression!

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➜ Ärztliche Hilfe:

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Depression zu leiden, suchen Sie zunächst unbedingt den Arzt Ihres Vertrauens auf. Scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen! Beschreiben Sie alle Symptome so gut wie möglich.

➜ Therapie:  


Studien haben gezeigt, dass eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung die besten Resultate erzielt. Vertrauen Sie auf die Wirkung verschriebener Medikamente und nehmen Sie diese regelmäßig ein. Suchen Sie sich einen Therapeuten, der besonders viel Erfahrung in der Behandlung Depressiver hat.

➜ Entlastung:

Menschen, die hohe Ansprüche an sich selbst stellen, sind besonders depressionsgefährdet. Machen Sie sich bewusst, dass niemand jemals zweihundert Prozent geben kann – und dass das auch nicht von Ihnen erwartet wird. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen; gönnen Sie sich Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

➜ Geduld:   

Meistens treten Depressionen nicht „über Nacht” auf, sondern sind das Resultat einer längeren Vorgeschichte. Ebenso wie sie nicht plötzlich kommen, werden sie auch nicht von einem Tag auf den anderen wieder verschwinden. Haben Sie Geduld! Es ist ein langer Weg, aber es lohnt sich, ihn zu gehen.

 

➜ Wertschätzung:  

Geben Sie nicht sich selbst die Schuld für Ihre Situation. Akzeptieren Sie, dass Sie krank sind, aber reden Sie sich nicht ein, deshalb ein Versager zu sein. Depressionen können jeden treffen, niemand ist davor gefeit. Halten Sie sich jeden noch so kleinen Erfolg stets vor Augen.

➜ Aktivität:

Verhalten und Stimmung beeinflussen sich gegenseitig. Selbst wenn Sie sich am liebsten im Bett verkriechen würden: Rappeln Sie sich auf und werden Sie aktiv! Das schafft Erfolgserlebnisse; mit wachsender Aktivität sinkt das Depressions-Level. Außerdem werden während des Sports Botenstoffe freigesetzt, die dazu beitragen, die Stimmung zu heben. Als gut geeignet haben sich Ausdauersportarten wie Walken, Rad fahren oder Schwimmen erwiesen.

➜ Rücksicht:

Depressive Menschen neigen dazu, zu jammern und zu klagen. Meist sind diese Aggressionen gegen den Betroffenen selbst gerichtet, sie können aber beim Gegenüber Gegenaggressionen hervorrufen. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass man Ihnen helfen will, versetzen Sie sich hin und wieder in die Rolle der Helfer.