Neues Jahr, neue Trends

Modische Must-Haves für 2022

11.01.2022

2022 kam auf leisen Sohlen angeschlichen und plötzlich war es da. Und mit ihm eine Vielfalt an neuen Trends und solchen, die uns auch aus dem Vorjahr erhalten geblieben sind.

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Von Y2K über Colour-Blocking und auffällige Prints bis zu gefinkelten Schnürungen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die meisten Pieces schon einem dagewesen und feiern ein Revival. So etwa die kantig betonte Schulter und enge Taille des Power-Blazers. Wer also der Umwelt und dem Börserl etwas Gutes tun möchte, der sei auf die inzwischen zahllosen Second-Hand Shops verwiesen. Dort lassen sich einzigartige, qualitativ hochwertige Originalstücke zu angemessenen Preisen erwerben. So startet man nicht nur stylisch, sondern auch ethisch achtsam ins neue Jahr ohne Unternehmen zu unterstützen, die in Dritte Welt Ländern Arbeitskräfte ausbeuten und Gewässer verseuchen.

 

1. Colour Blocking

Ob seiner knalligen Gute-Laune-Farben auch „Dopamine Dressing“ genannt, ist uns das Colour Blocking schon aus vergangenen Sommer-Saisonen bekannt. Man nehme eine kräftige Farbe und kombiniere sie mit einer weiteren. Besonders schön sehen Fuchsia oder Pink gepaart mit dunklem Orange aus. Ebenfalls ein absoluter Hingucker Feuerrot und Orange. Auch knallige, auffällige Muster finden sich in den Frühjahres-und Sommerkollektionen der großen Modehäuser wie etwa Dior. Wem das etwas zu wild anmutet, der kann den Trend in seiner Light-Version ausprobieren und zarte Pastelltöne kombinieren. Hier passen etwa Flieder und Limettengrün sehr gut zusammen und verleihen einen beinahe mädchenhaften Charme.

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2. Y2K

Wer sich ab und an auf TikTok und Co. herumtreibt, der kam an der 2000er-Mode kaum vorbei. So manche(r) hoffte das modische Wiederaufleben würde sich kurz gestalten, doch Y2K ist gekommen um zu bleiben – inklusive traumatischer Flashbacks einer 20-jährigen Paris Hilton all in pink. Low-Waist Jeans, am besten ultraweit sieht man jetzt etwa bei Miu Miu; das sagenumwobene Butterfly-Top, natürlich gecropped, mit Strass und Glitzergedöns besetzt, bei Chanel und Blumarine. Auch winzige Mikro-Miniröcke à la Christina Aguilera und Belly-Chains, gesehen etwa bei Acne Studios, dürfen nicht fehlen.

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3. Kunstvolle Schnürungen

Bereits aus dem vorherigen Sommer bekannt – insbesondere aus der Kollektion des französischen Designer Jacquemus - und noch lange nicht out, sind kunstvolle Schnürungen an Kleidern und Oberteilen. In Ausschnitten, Cut-Outs und um die Taille geschlungen lenken sie den Blick auf nackte Hut und sorgen für raffinierte Akzente.

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4. Power-Blazer

In der letzten Saison dominierte der Oversize-Blazer. Die Lässigkeit bleibt, doch die Schulter wird stärker und die Taille betonter. Man fühlt sich an Christian Diors ikonischen Look der 50er-Jahre erinnert. Die edlen Teile verleihen einen coolen, selbstbewussten, aber auch femininen Touch und sind wahre Figurschmeichler. Getragen werden sie als Kleid oder mit weiten Anzugshosen.

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5. Fransen

Man kennt sie von der lässigen Rauleder-Jacke und verbindet sie vermehrt mit Cowboys und coolen Farmarbeitern. Weit gefehlt die neuen Fransen kommen sommerlich-leicht und stylisch daher. Zum einen in Hippie-Optik gepaart mit Batik-Muster etwa bei Chloé, zum anderen monochrom wie bei Proenza Schouler. Sogar Anzüge werden mit Fransen besetzt!

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