Tropen: Anti-Malaria-Mittel verschreiben lassen

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Vor einer Tropenreise sollten Urlauber immer mit einem Arzt über ein mögliches Malariarisiko sprechen. Dabei ist es wichtig, dem Mediziner genau zu sagen, wohin die Reise geht.

Zum Beispiel seien in Kambodscha und Teilen Thailands die Erreger der Krankheit zunehmend resistent gegen den Wirkstoff Mefloquin, der in einigen Anti-Malaria-Arzneien verwendet wird. Bei Reisen in die entsprechenden Regionen müssen also andere Mittel gewählt werden, rät das Ärztenetzwerk Forum Reisen und Medizin.

Grundsätzlich muss laut den Experten zwischen Tropenregionen mit hoher und solchen mit niedriger Malariagefahr unterschieden werden. Hoch sei das Risiko im tropischen Afrika, in Papua-Neuguinea, auf den Salomonen-Inseln sowie in Teilen Indiens und Südamerikas. In diesen Regionen sei eine ständige Malaria-Vorbeugung sinnvoll. In Gebieten mit geringem Risiko reiche es, Medikamente für eine Notfalltherapie mitzunehmen. Wie hoch das Malaria-Risiko ist, hängt aber nicht nur vom Ziel, sondern auch vom Zeitpunkt und der Art der Reise ab. Auch darüber sollte mit dem Arzt gesprochen werden.

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