Klares Wasser ausreichend bei Antibiotika-Therapie

Sanfte Intimhygiene bei Antibiotika-Therapie

Frauen sollten während einer Therapie mit Antibiotika keine Seifen zur Intimpflege verwenden. Denn dies führe manchmal zu Scheideninfektionen, warnt der Berufsverband der Frauenärzte in München. Die Seife schade den durch das Antibiotikum belasteten guten Bakterien in der Vaginalflora. Für die Intimpflege reiche klares Wasser, da die Schleimhäute der Vagina über Selbstreinigungseffekt verfügen.

Der Verband rät außerdem, während einer solchen Therapie auf Schaumbäder, Scheidenspülungen und alkoholhaltige Parfüms zu verzichten. Auch auf süße Lebensmittel verzichten Frauen während der Antibiotika-Einnahme besser, da diese eine Besiedlung mit Hefepilzen begünstigen können.

Wissen Frauen, dass sie während der Antibiotika-Einnahme zu Infektionen neigen, sollten sie vorbeugen. Zur Unterstützung der gesunden bakteriellen Scheidenflora gibt es verschreibungspflichtige Zäpfchen oder Kapseln. Anzeichen für eine Infektion können Brennen, Jucken oder vermehrter Ausfluss sein. Wenn sie diese Symptome haben, sollten Frauen zum Arzt gehen.