Neue Therapieansätze bei Allergien

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Schlucken statt spritzen lautet immer häufiger die Therapiealternative bei Allergien. "Mit den neuen Lösungen und Lutschtabletten erreichen wir eine Beschwerdeminderung von 40 Prozent", berichtete Prof. Ulrich Wahn am Mittwoch im Vorfeld des 4. Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongresses in Berlin.

"Es gibt drei Produkte einer neuen Medikamentengeneration, deren Wirkungen sehr gut dokumentiert sind", sagte der Kongress-Präsident, der am Berliner Universitätsklinikum Charité arbeitet. Darüber hinaus setzen die Allergologen große Hoffnungen auf gentechnisch hergestellte Allergene. "Die Behandlung von Allergikern wird dadurch auf jeden Fall sicherer, vielleicht auch effizienter werden."

Dringend riet der Experte allen Insektenstich-Allergikern zu einer Hyposensibilisierung. Dabei wird das Bienen- oder Wespengift über Monate und Jahre hinweg in geringen Dosen verabreicht, so dass der Körper nicht mehr im Übermaß darauf reagiert. "Die Erfolgsquote bei diesen Hyposensibilisierungen liegt bei 99 Prozent." Mehr als 1000 Fachleute der drei großen Allergologen-Gesellschaften in Deutschland diskutieren von Donnerstag bis Sonntag in Berlin neue Ansätze der Immuntherapie und der Prävention.

INFO: https://allergiekongress.ssl.goneo.de.

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