Hepatitis nicht immer sofort erkennbar

Eine Hepatitis ist oft nicht auf Anhieb zu erkennen. Nur bei einem Teil der Patienten mit einer akuten Erkrankung zeigen sich die typischen Symptome wie eine Gelbfärbung der Haut und der Augenbindehaut, ein heller Stuhlgang und dunkler Urin. Darauf weist Prof. Peter Löscher vom Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden hin.

Die chronische Form der Krankheit entwickle sich oft schleichend, und Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Übelkeit seien unspezifisch. Erst sehr spät treten etwa Schmerzen rund um den rechten Rippenbogen auf, die auf eine Lebererkrankung hinweisen. Besonders gefährdet von einer chronischen Hepatitis sind laut Löscher stark übergewichtige Menschen, deren Leber schon durch eine sogenannte Fettleber-Hepatitis angegriffen ist. Mögliche Folgen sind eine Leberzirrhose oder gar Leberkrebs.

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