Anfälle dauern zwischen 15 und 180 Minuten

Gegen Cluster-Kopfschmerz Sauerstoff inhalieren

Gegen Cluster-Kopfschmerzen hilft im Akutfall das Inhalieren von Sauerstoff. Gewöhnliche Kopfschmerzmedikamente, Massagen, Entspannungsübungen oder Akupunktur wirken gegen die Cluster-Attacken kaum, warnt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Berlin.

Wer unter bohrenden oder brennenden einseitigen Schmerzen im Bereich von Schläfe und Auge leidet, die in Intervallen auftreten, sollte sich über die Krankenkasse ein Inhalationsgerät besorgen. Auch der Wirkstoff Sumatriptan helfe.

Auslöser für den Cluster-Kopfschmerz können unter anderem Lebensmittelzusätze wie Natriumglutamat oder Kalium- oder Natriumnitrit sein, aber auch Käse, Tomaten, Zitrusfrüchte oder Alkohol. Genauso belasten Hitze, Flackerlicht, Gerüche, Wutanfälle, plötzliches Erschrecken oder starke Emotionen die Betroffenen. Unbehandelt dauern die Anfälle zwischen 15 und 180 Minuten. Neben den Schmerzen leiden einige Patienten auch unter vermehrtem Tränenfluss, laufender oder verstopfter Nase, Schwitzen im Gesicht, Übelkeit oder Geräusch- und Lichtempfindlichkeit.