Ekaterina Mucha

"Was trage ich am Opernball?"

Wenn am 23. Februar in der Wiener Staatsoper erneut der Ruf nach „ Alles Walzer“ ertönt, werfen sich Society-Ladies richtig in Schale. Und die Suche nach der perfekten Robe ist nicht immer die einfachste. So hat Verleger-Gattin Ekaterina Mucha dieses Jahr gleich drei atemberaubende Kleider in die engere Wahl genommen. Sie alle sind handgefertigt von ihrer Lieblingsdesignerin Ekaterina Shakhovkay vom Salon Solomia. Für MADONNA gewährt sie schon vorab einen Blick auf die märchenhaften Kreationen. Mondän in Szene gesetzt im luxuriösen Ambiente der Fürsten-Suite im Wiener Hotel Imperial.  
Ball-Königin. Zur Wahl steht eine pompöse Robe gefertigt aus italienischem Brokatstoff, ein asymmetrisches Modell im zartrosa Cinderella-Chic und ein mit Blüten besticktes weinrotes Kleid. 

Am 23. Februar geht der Wiener Opernball über die Bühne. Der wievielte Opernball ist das für Sie?
Ekaterina Mucha: Das wird der fünfte Besuch für mich, ich bin ja neun Jahre in Österreich. 
 
Wie bereiten Sie sich auf den Ball der Bälle vor?
Mucha: Ich bin nicht nur eine Frau, ich bin auch Chefredakteuren einer Modezeitschrift. Da sollte mir kein Fashion-Fauxpas passieren! Ich halte schon vorab auf den internationalen Red-Carpets nach Trends Ausschau. 
 
Die da wären?
Mucha: Heuer sind glänzende Barockstoffe ein Thema, genau wie Blumen und Nude. Aber da sich so viele Frauen für Letzteres entscheiden, wollte ich auf Farben gehen, so wie Rosa.

Wir haben Sie ja heute in drei Kleidern fotografiert. Wer hat sie designt?
Mucha: Das ist eine Designerin aus Russland, sie ist seit einem Jahr in Wien. Und es ist mir eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen. Der Salon heißt Solomia (Anm.: in der Walfischgasse 15, 1010 Wien) und bietet Braut- und Abendmode. 
 
Wird es heuer eine Premiere in Solomia? 
Mucha: Nein, sie hat mich auch voriges Jahr schon ausgestattet. Aber heuer habe ich gleich drei Kleider zur Wahl.
 
­­­Was macht diese so besonders? 
Mucha: Es handelt sich um Maßanfertigungen. Es ist ein Albtraum, auf Frauen im selben Kleid auf dem roten Teppich zu treffen. Das kann mir hier nicht passieren! Alle Stücke sind Einzelstücke und werden händisch produziert. Das goldschimmernde Kleid ist aus einer berühmten italienischen Stofffabrik, da kostet der Meter Stoff 500 Euro. 
 
Gibt  es ein modisches No-Go?
Mucha: Weiß ist ein absolutes No-Go, Naomi Campbell trug es letztes Jahr. Aber es ist ausschließlich Debütantinnen vorbehalten. Da stiehlt man ihnen die Show ... Und bei unbequemen Schuhen sieht man den Damen ihr Leid im Gesicht an. Denn Lächeln ist immer noch das schönste Make-up! 
 
Apropos Schmuck. Worin wirst du funkeln?
Mucha: Das ist nicht mein eigener, sondern wird ausgeliehen und stammt vom Juwelier Bucherer. Der Gesamtwert ist rund 140.000 Euro. Zum Opernball gehört etwas Opulentes. 
 
Also geht Modeschmuck am Opernball nicht? 
Mucha: Ich bin zum Beispiel gegen Nickel allergisch. Das macht das Leben teurer. Und ist auch eine gute Herausforderung für meinen Mann...
 
Helfen Sie Ekaterina Mucha bei der Wahl ihres Opernball-Kleides: Schreiben Sie uns ein Mail an madonna@oe24.at
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