Was Schönheit kostet

Beauty-Tuning

Was Schönheit kostet

Größer, kleiner, straffer, gerader: Schönheitseingriffe boomen. Dank der ästhetisch-plastischen Chirurgie lässt sich fast jede Körperpartie nach Wunsch modellieren. In Hollywood ist der Gang zum Schönheits-Chirurgen bereits üblich. Fast kein Star, der seinen Körper nicht schon mal per Skalpell oder Spritze optimieren ließ.


Promi-OPs
Diesbezügliche Spitzenreiterin ist Demi Moore (52). Die Schauspielerin gibt unumwunden zu, schon 500.000 Dollar in ihren Körper investiert zu haben. Mit 43 ließ sie sich das Fett an Hüften, Beinen und Bauch absaugen, gönnte sich Nasen- und Lippenkorrektur. Damals waren sie und der 15 Jahre jüngere Ashton Kutcher (37) noch ein Paar, Demi wollte sich mit einem perfekten Äußeren gegen die jüngere Konkurrenz durchsetzen. Gebracht hat’s nichts. Kutcher betrog sie trotzdem regelmäßig und ist mittlerweile mit der etwas jüngeren Schauspielerin Mila Kunis (31) verheiratet.

Aber auch andere, von denen man es bisher eher nicht geahnt hätte, ließen nachhelfen. Supermodel Gisele Bündchen ließ schon vor langer Zeit die Nase optimieren, „Gossip Girl“ Blake Lively (27) hatte detto einen Nose-Job. Bei den Kardashians stehen Beauty-OPs sowieso an der Tagesordnung, vergleicht man die Bilder der jungen Kim Kardashian (34) mit heute, lässt sich kaum mehr eine Ähnlichkeit ausmachen. Der Rest der Familie macht es ihr nach: Von Kourtney Kardashian (36, Brustvergrößerung, Stirnlift) bis zu Nesthäkchen Kylie Jenner (18, Lippen-Aufspritzung) kriegen alle beim Chirurgen schon Rabatt. Überhaupt seit sich Stiefvater Bruce Jenner (65) gleich zur Frau umoperieren ließ.


Botox boomt
Hollywood macht’s also vor und keinen Hehl daraus – im Gegenteil. Beauty-OPs gelten auf der anderen Seite des großen Teichs als Statussymbol und werden unumwunden zugegeben. Hierzulande hält man sich noch bedeckter, obwohl sich schon rund 40.000 Österreicher (90 Prozent Frauen!) pro Jahr unter das Messer eines Schönheitschirurgen legen und die schnelle Botoxspritze in der Mittagspause bereits gang und gäbe ist. Laut Studien gehören Faltenunterspritzungen mit Kollagen, Hyaluronsäure und Botulinum-Toxin mittlerweile zu den beliebtesten Eingriffen. Auch CO2-Laser und chemische Peelings boomen. Aber was muss man hierzulande für den perfekten Körper berappen?


Tarife
Das weiß Daniela Rieder. Die plastische Chirurgin (www.danielahoch.com), für die bei ihren Eingriffen stets Natürlichkeit an oberster Stelle steht, verriet uns die Tarife für die beliebtesten Eingriffe.Und sagt, was im Beauty-Sektor jetzt ganz groß kommt!
„Bei mir ist der häufigste Eingriff die Brustvergrößerung“, erzählt Daniela Rieder.  „Im Gesicht ist es die Straffung der Oberlider, es wird überschüssige Haut entfernt. Oft handelt es sich dabei um einen medizinisch indizierten Eingriff, wenn eine Gesichtsfeldeinschränkung besteht!“

Soviel kosten die Eingriffe

Gesicht
Nase ab 3.000 bis 7.000 Euro.
Oberlid ab 1.500 Euro.
Unterlid ab 2.000 Euro.
Fadenlift ab 1.800 Euro.
Minilift ab 3.000 Euro.
Facelift ab 6.000 Euro.
Botox ab 200 Euro.
Filler ab 300 Euro.
Ohren anlegen ab 2.500 Euro.

Brust
Vergrößern
ab 5.500 bis 7.000 Euro.
Verkleinern ab 6.000 Euro. Straffung & Implantate ab 6.000 Euro. 

Oberarm
Straffung ab 6.000 Euro.

Bauch
Straffung ab 6.000 Euro. Fettabsaugung ab 2.000 Euro.

Allgemein
Fettabsaugung ab 2.000 Euro, jede weitere Region 700 Euro.


Fadenlifting
Und worauf legen Frauen bei Beauty-Eingriffen ganz besonderen Wert? Dazu sagt Rieder: „Der Trend geht auf jeden Fall in Richtung natürliches Aussehen mit einem jungen, glücklich-strahlenden Gesicht, so als käme man direkt aus einem Urlaub.“ Am besten gelingt dieser „Happiness-Look“ mit einem Fadenlifting (1.800 Euro). Hier werden mit nur einem Stich Wangen-, Kinn, Halsbereich mittels Faden gestrafft und gefestigt. Das Ergebnis ist ein frisches Aussehen und Frau ist im Nu wieder gesellschaftsfähig.

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