Victoria Swarovski im MADONNA-Talk

Victorias Geheimnisse

Victoria Swarovski im MADONNA-Talk

Sie ist jung, aber das Geld braucht sie zum Glück nicht. Victoria Swarovski (21, Nichte von Fiona) sieht sich karrieretechnisch weniger in der Vermarktung des familieneigenen Kristallbetriebes denn als Unternehmerin in eigener Sache. Immerhin: Ihre große Liebe gilt der Musik, der sie sich schon seit frühester Kindheit verschrieben hat. In den letzten Jahren veröffentlichte sie einige Singles, der große Durchbruch blieb bis dato jedoch aus.


Im Talk.
Nun versucht die ambitionierte Künstlerin erneut ihr Glück. Neben einer Single mit Deutsch-Rapper Kay One wartet Victoria auf die Unterzeichnung ihres Vertrags mit Warner Bros. USA, um ein Album in „vollkommen neuem und überarbeitetem Stil“ zu veröffentlichen. Wir haben mit ihr über Album und neues Leben gesprochen.

Was kannst du uns zur deiner neuen Single „Beautiful“ sagen, die du gemeinsam mit dem deutschen Rapper Kay One aufgenommen hast und die demnächst erscheint?
Victoria Swarovski:
Ich habe Kay vor einem Jahr kennengelernt, und wir haben uns von Anfang an sehr gut verstanden. Da wusste er noch gar nicht, dass ich singe. Irgendwann habe ich ihm meine Musik vorgespielt, woraufhin er so begeistert war, dass er vorgeschlagen hat, etwas gemeinsam aufzunehmen. Ich singe auf Englisch, und er rappt auf Deutsch, aber unsere Stile harmonieren dennoch sehr gut miteinander.


Wird es auch ein Video geben?
Swarovski:
Ja klar, das haben wir auf Mallorca gedreht. Es sind superschöne Bilder entstanden, aber Sie können sich sicher vorstellen, wie das war – ich als einziges Blondchen mit den ganzen Rappern … (lacht). Das Produkt ist sehr stylish, sehr fresh und wirklich cool geworden. Ich hoffe, dass es gefallen wird.


Früher hast du deine Musik als „Glamour-Pop“ bezeichnet.
Swarovski
: Ich würde es auch weiterhin als Glamour-Pop bezeichnen, weil ich meine Musik einfach so beschreiben würde. Aber die Musik, die ich damals gemacht habe, war sehr dance-lastig. Das ist sie jetzt nicht – mittlerweile fällt sie mehr in die Sparte von R&B, hat Einflüsse von Pharrell, Destiny’s Child, ist gleichzeitig aber auch poppig und kommerziell. Ich sage gerne, dass die Musik mein Mann und meine Beziehung ist und die Songs meine Babys – wenn ich alt werde, passen sie hoffentlich auf mich auf und zahlen dann meine Rente.


Wie lange hast du an dem neuen Album gearbeitet?
Swarovski:
Zwei Jahre. Ich liebe es, im Studio zu sein. Aber jetzt bin ich doch sehr aufgeregt, weil ich endlich auf die Bühne und den Leuten zeigen will, was ich wirklich kann. Und wenn es nicht klappen sollte, dann weiß ich zumindest, dass mein Herzblut drinsteckt. Denn man kann die Menschen natürlich nicht dazu zwingen, deine Musik zu mögen. Man kann schön oder dünn sein, eine tolle Stimme haben – wenn sie dich nicht mögen, kannst du es vergessen. Aber egal was passiert, ich werde niemals aufhören.


Du bist in deinem Leben schon oft umgezogen, wo fühlst du dich denn momentan zu Hause?
Swarovski:
Das stimmt, ich bin bereits als Kind viel in der Welt herumgekommen. Jetzt wohne ich in München und L. A., wobei ich die kalifornische Metropole mittlerweile als meine Homebase bezeichnen würde. Aber in den ersten zwei Jahren war es sehr hart, dort überhaupt Leute kennenzulernen. Ich würde nicht sagen, dass der Name nicht hilft – klar, er öffnet Türen, aber das auch nur insofern, dass jemand sagen kann: „Wow, die Swarovski war jetzt da.“ Denn, wie in jedem Business der Welt, wird dir nichts geschenkt, wenn du nicht auch selbst was mit einbringst.


Du hast vor Kurzem deinen 21. Geburtstag mit Freunden in Marbella gefeiert – wie bleibt man denn in Kontakt, wenn man so viel unterwegs ist?
Swarovski:
WhatsApp! Aber eigentlich schreiben wir uns gar nicht so viel, da ist Insta­gram sehr nützlich, weil ich dann sehe, was all meine Lieben gerade machen, und direkt darunter kommentieren kann. Meine Freunde und ich sind sehr verschworen und müssen auch gar nicht so viel miteinander telefonieren – wenn wir uns alle paar Monate sehen, erzählen wir uns alles, und dann passt es auch schon.


Soziale Netzwerke sind da wirklich eine große Hilfe. In welchem Maße bist du auf diesen Plattformen aktiv?
Swarovski:
Ich muss gestehen, dass ich die ganze Zeit auf mein Telefon schaue und eigentlich nonstop auf Facebook, Instagram und Twitter unterwegs bin. Am Anfang habe ich die Mechaniken überhaupt nicht begriffen, bis meine Mama mir erklärt hat, dass ich öfter Beiträge posten muss, da ich sonst alle meine Followers verliere. Und dann war ich im Studio und habe mich gefragt, was ich da posten soll, aber ­genau diese kleinen, auch total unspektakulären Einblicke wollen die Leute sehen. Tja, und mittlerweile bin ich nur noch am Posten.


Hast du in deinem bewegten Leben eigentlich noch Zeit für eine Beziehung?
Swarovski:
Es gibt zwar jemanden, den ich gerade sehe, aber Musik ist und wird für mich immer die Nummer eins bleiben. Und das wissen die Männer, mit denen ich mich einlasse, auch. Denn wenn man Musik macht, erfüllt einen das. Man fühlt sich wie in einem Traum. Und du willst immer besser und besser werden. Und ja, ich mache zwar Musik, aber ich weiß, dass ich noch lange nicht dort angekommen bin, wo ich hin möchte.

In einer der nächsten MADONNA-Ausgaben zeigt Victoria Swarovski coole Herbsttrends im großen Fashion-Shooting.

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