Verhängnis­volle Affäre

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Verhängnis­volle Affäre

François Hollandes Liebeschaos erschüttert Frankreich. Die Première Dame liegt im Spital, die heiße Actrice Julie Gayet kämpft um den Präsidenten... Die Details einer brisanten (Staats-)Affäre.

Die Anspannung stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben, als François Hollande (59) am letzten Dienstag vor die Presse trat – zum ersten Mal seit dem spektakulären Bekanntwerden seiner heißen Affäre. Am liebsten hätte der französische Präsident freilich bloß über Wirtschaftliches gesprochen. Keine Chance. „Ist Valérie Trierweiler noch die First Lady Frankreichs“, schmetterte nach nur wenigen Minuten ein Journalist dem Staatsmann entgegen, der sich diplomatisch aus der Affäre zu ziehen versuchte: „Das ist eine private Angelegenheit...“ Nur so viel: „Jeder kann im Privatleben schwere Zeiten durchmachen.“ Und das kann man im Fall von Frankreichs erstem Mann mit Fug und Recht behaupten.  

Zusammenbruch
Das französische Magazin Closer enthüllte vor einer Woche Hollands Verhältnis mit der 41-jährigen Schauspielerin Julie Gayet. Seither erlebt nicht nur der Präsident die wohl schwersten Zeiten seines Lebens. Seine Lebensgefährtin Valérie Trierweiler (48) – der Politiker ist mit der sonst so toughen Journalistin seit knapp vier Jahren offiziell zusammen – erlitt einen Nervenzusammenbruch.  Seit Tagen wird sie in einem Krankenhaus behandelt. „Sie muss nach dem Schock, den sie erlitten hat, wieder Kräfte sammeln“, bestätigen Palast-Insider. Und das Büro der Literaturkritikerin ließ wissen, dass sie an „schwerem Blues“ leide und sich deshalb vorsorglich selbst ein paar Tage ins  Spital einliefern ließ. Schon lange gab es Gerüchte, die Trierweiler jedoch nicht wahrhaben wollte. Bis François Hollande schließlich alles gestand. Seit Herbst 2013 soll der Präsident die attraktive Komödiantin etwa zehn Mal in ihrem Apartment getroffen haben, schreibt Le Monde. Vor einem  Jahr habe die verhängnisvolle Affäre zwischen Gayet und Hollande begonnen. Andere Medien wiederum behaupten, dass es sich bei der Liaison zwischen Hollande und Gayet um weit mehr als einen erotischen Sidestep handelt. Der Präsident stünde zwischen den beiden Frauen, die beide um ihn kämpfen würden.

Wer ist Julie Gayet?

Für welche der beiden Beautys, die sich noch dazu zum Verwechseln ähnlich sehen, er sich entscheiden wird, bleibt vorerst offen. Fest steht, dass Julie Gayet die erotischste Première Dame aller Zeiten wäre. In nahezu jedem Film zeigt sich die 1997 mit dem Romy-Schneider-Preis ausgezeichnete Mimin nackt. Bekanntes Detail am Rande: in ihrem neuesten Streifen (Quai d’Orsay) spielt Gayet eine Polit-Beraterin, die einen Politiker nach dem anderen in ihren erotischen Bann zieht... Wie passend.  
Für wenig Sympathien sorgen auch die Gerüchte, dass sich Gayet kaum um ihre Söhne Tadéo (15) und Ezéchiel (13) kümmert. Die beiden wachsen bei ihrem Vater, dem Filmemacher Santiago Amigorena auf, der über seine Exfrau nur sagt: „Wie sie ihr Leben führt, ist mir egal.“

Undurchschaubar

Seit einem Jahr soll sich Julie Gayet – abseits ihrer schauspielerischen Karriere – ohnehin nur noch für einen Mann interessieren: den französischen Präsidenten, den sie durch ihren Vater, einen renommierten Chirurgen, kennenlernte. Dieser besuchte sie – mit Motorrad und nur einem Bodyguard – regelmäßig in ihrer Wohnung in der feinen Rue de Cirque, die laut französischen Medien einem Rentner aus Biarritz gehören soll. Nicht umsonst beschreiben Insider wohl Gayet als „undurchschaubar“. Im Übrigen wurde der hübschen Schauspielerin auch schon ein Verhältnis mit dem reichsten Mann Frankreichs nachgesagt. Der 51-jährige Unternehmer (u. a. Gucci) und Ehemann von Salma Hayek François-Henri Pinault soll das Tattoo über Gayets linker Po-Backe ebenfalls persönlich kennen...In einem Interview sagte Julie Gayet einmal über sich selbst: „Ich bin Frau, Freundin, Mutter und Liebhaberin.“ Zurzeit vor allem Letzteres...