So haben wir den Krebs besiegt

Aktion Weihnachtsherz

So haben wir den Krebs besiegt

Geschafft! Hannah (5) hat die Chemo abgeschlossen, die Leukämie besiegt. Mit Ihrer Spende können Sie Freude schenken.

Es begann alles eigentlich harmlos“, so Gerda Baumeister (41), Mutter der kleinen Hannah (5). „Angefangen hat es heuer im Jänner mit einem grippalen Infekt. Darauf bekam Hannah die Windpocken. Es folgten Bauchkrämpfe und ein Darmverschluss. Wir sind sofort ins SMZ Ost gefahren“, schildert die Mutter der Zwillinge Hannah und Lena aus Purbach im Burgenland. Nichts deutete auf Krebs hin. Die Ärzte konnten nichts Ernstes feststellen.    


Starke Schmerzen, quälende Unsicherheit
Doch der Zustand des kleinen Mädchens verschlimmerte sich von Tag zu Tag. „Sie wurde immer blasser, hat immer mehr abgenommen, und die Füße haben ihr große Schmerzen bereitet. Hannah hat in der Nacht nur mehr geweint und geschrien vor Schmerzen“, erinnert sich Gerda Baumeister schweren Herzens. Kurzerhand entschloss sie sich, nach Eisenstadt ins Krankenhaus zu fahren. Wieder konnten die Ärzte keinen Krebs diagnostizieren. „Bis zu dem Zeitpunkt, als ich auf einen genauen Bluttest ­bestand“, erinnert sich die Mutter.

Die Schockdiagnose Leukämie
„Der betreuende Arzt hat uns am nächsten Tag gleich in das St. Anna Kinderspital überwiesen, und dort ging ­alles ganz schnell. Innerhalb von ­einer Stunde hatten wir die ­Diagnose Leukämie. Es war ein furchtbarer Moment. Ich dachte, es zieht uns den ­Boden unter den Füßen weg.“ Zusatz: „Die behandelnden Ärzte im St. Anna Kinderspital waren alle so lieb und freundlich, wir wurden dort aufgefangen und sehr herzlich betreut.“

Hoffnung Chemotherapie

Die Eltern von Hannah mussten in Familien-Hospiz-Karenz gehen und verbrachten 33 Tage bei Hannah im Spital. „Wir haben uns  abgewechselt. Jeden Tag war ein anderer bei ihr. Mein Freund blieb drei Monate zu Hause, ich habe die Karenz in Anspruch genommen.“  Wieder zu Hause, ging die ­Tortur weiter. „Wir haben das ganze Haus desinfiziert, auch alle Kuscheltiere und den Kontakt zu anderen Kindern vehement vermieden. Es war eine sehr schwierige Zeit, denn auch die Nebenwirkungen zeigten sich bei Hannah verstärkt.“

© Artner

Hannah strahlt wieder und freut sich, dass die Haare langsam wachsen. Die Kinder-Krebs-Hilfe war in schweren Zeiten für sie und ihre Familie da.

Jetzt geht es ihr viel besser
Sieben Monate dauerte die Chemotherapie, eine Tortur, die Hannah auch jeglichen Geschmack nahm: „Erst jetzt beginnt sie wieder zu essen. Mit Freude und Genuss. Wir können die ganz normalen Dinge des Lebens wieder schätzen. Das ist wirklich schön. Vor allem jetzt in der Weihnachtszeit. Wir sind so dankbar für die kleinen Dinge des Lebens. Freuen uns, wenn wir in den Supermarkt einkaufen gehen können oder am Christkindlmarkt.“

Grund zur Freude
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge erzählt die Mutter vom 5. Geburtstag ihrer Zwillings-Töchter: „Wir haben am Freitag, den 4. Dezember, hier bei uns zu Hause eine Geburtstagsparty ausgerichtet. 14 Kinder feierten mit Hannah und Lena. Wir sind so glücklich, dass unsere Tochter das erleben darf, das war unser größter Wunsch.“ Demnächst darf die ganze Familie zur Rehabilitation fahren. Dank Ihrer Spende!

Das passiert mit Ihrer Spende
- Finanzielle Unterstützung bedürftiger Familien
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