So gesund macht die Liebe

Jungbrunnen

So gesund macht die Liebe

Höhere Vitalität, zartere Haut und sogar weniger Schmerzen: Liebe ist die allerbeste Medizin. Und im Sommer verlieben wir uns besonders leicht. So profitieren auch Sie vom schönsten Gefühl der Welt!

Schon der Schriftsteller Kurt Tucholsky wusste: „Liebe ist: Erfüllung, Last und Medizin!“ Und auch Goethe war sich sicher: „Liebe belebt!“ Ansichten, die wohl viele Verliebte teilen. Doch wie steht die moderne Wissenschaft dazu? Als gesichert gilt, dass der Hormonhaushalt von (frisch) Verliebten einer Achterbahn gleicht. Es bilden sich verstärkt Hormone wie Adrenalin oder Endorphine, die uns euphorisch machen. Küsse können Blutdruck sowie schlechte Cholesterin-Werte senken. Und Sex bewirkt für Herz und Kreislauf ähnlich positive Reize wie Sport.
Liebe macht auch stark: Menschen, die sich von klein auf geborgen fühlen, haben die besten Startchancen für ein glückliches Leben. Psychologen stellten fest: Geliebte Kinder leiden als Erwachsene seltener unter Depressionen und sind weniger suchtgefährdet. Wir haben weitere Benefits durch Liebe und Sex:

Wer regelmäßig Sex hat, bleibt länger jung!
Das behaupten wissenschaftliche Studien: Paare, die regelmäßig Sex haben, wirken optisch um bis zu sieben Jahre jünger. Die verbesserte Aufnahme von Vitalstoffen und die Reduzierung von Stresshormonen sorgen für diesen Jungbrunnen-Effekt. Bei Frauen spielt auch das Östrogen eine Rolle, denn es kann die Menopause verzögern und den ­Alterungsprozess der Zellen bremsen. „Wichtig ist, sich sinnlich zu fühlen. Diese Ausstrahlung führt zu mehr Sex. Mit Sex alleine bleibe ich nicht vital. Aber es ist ein toller Anfang“, weiß die Wiener Sexualtherapeutin Dr. Elia Bragagna.


Warum Küssen die beste Medizin ist!
Beim Küssen steigt der Herzschlag auf bis zu 110 Schläge pro Minute: Das bringt den Kreislauf in Schwung und fördert die Durchblutung. Küssen baut zudem Stress, Frustrationen und Ängste ab: Die Hormone Adrenalin und Dopamin werden ausgeschüttet, diese sind dafür verantwortlich, Schmerzen zu hemmen. Küssen macht aber auch schön: Über 30 Muskeln sind im Gesicht und Hals aktiv, die Haut wird stärker durchblutet. Das beugt Falten vor.

♥ So schützt die Liebe vor viralen Infekten:

Über die Hintergründe sind sich die Wissenschaftler noch nicht ganz im Klaren, dennoch vermuten Sie, dass der Austausch von fremden Körperflüssigkeiten das körpereigene Immunsystem trainiert. Eine weitere Annahme besteht dar in, dass die ausgeschütteten Glückshormone die schädlichen Stress-Gegenspieler killen, die uns für Krankheiten anfällig machen. Wahrscheinlich trifft eine Mischung aus beiden Theorien zu. Auf jeden Fall hat man bei moderater Sex-Frequenz eine erhöhte Anzahl von Antikörpern und weißen Blutkörperchen im Blut. Und damit die perfekte Abwehrmauer gegen Viren.

♥ Liebe ist gut für die Figur!

„Ich will keine Schokolade – ich will lieber einen Mann!“ So sang Trude Herr in den Sechzigern. An dem Song ist etwas Wahres dran, denn Sex verbrennt Kalorien und verhindert Heißhungerattacken. Normalerweise ist es die Gier nach Glückshormonen, die uns zur Schokolade greifen lässt. Doch diesen Kick bekommen wir auch durch den Liebesakt.

♥ Liebe killt Schmerzen und sorgt für guten Schlaf
Da beim Liebesspiel Endorphine ausgeschüttet werden, können sich Schmerzen verflüchtigen. Das beim Orgasmus ausgeschüttete Hormon Oxytocin lässt uns lebendig fühlen.

Aphrodisierende Wirkung auf die Liebe 1/5
Obst: Erbeeren und Himbeeren fachen die Lust so richtig an. Grund dafür: Sie enthalten reichlich Zink, was die Testosteronproduktion im Körper anregt. Dieses Lusthormon kann schon mit einer kleinen Handvoll Früchten angekurbelt werden.