Silvia Schneider im Weihnachts-Talk

MADONNA-Interview

Silvia Schneider im Weihnachts-Talk

Auch wenn man es ihr auf den ersten Blick vielleicht nicht ansieht, kann die engelsgleiche Silvia Schneider auch mal wie ein Bengel austeilen. Ihre gewitzte Schlagfertigkeit stellt die 34-Jährige in dem neuen Puls-4-Format „Vurschrift is Vurschrift“ unter Beweis, in dem es darum geht, Kurioses aus dem Bereich der Bürokratie aufzuzeigen. Die Moderatorin drückt dabei als eine von drei „Lehrlingen“ die TV-Schulbank, und muss erraten, um welchen Gesetzesfehltritt es sich in der präsentierten Geschichte handelt. Und selbst als Magistra der Rechtswissenschaften tut sie sich dabei schwer, wie sie im MADONNA-Talk erklärt. „Die Fälle sind so skurril, dass man das Rechtsgebiet teilweise nicht einmal einteilen kann“.      
 
Im Gespräch. Außerdem erzählt die wortgewandte Oberösterreicherin von ihrer Liebe zu Weihnachten und verrät ihre Neujahrsvorsätzen, mit denen sie es aber nicht allzu genau nimmt. 

Sind Sie schon in Weihnachtslaune?
Silvia Schneider: Ich freue mich immer riesig auf die Feiertage. Ich verstehe es auch nicht wirklich, wie man ein Weihnachtsmuffel sein kann, ich liebe das Gemütliche, die Kerzen, den Anblick von Christbäumen … Es ist ganz wunderbar, wenn die Lieben und Liebsten in diesem Rahmen zusammenkommen.    
 
Haben Sie sich auch Neujahrsvorsätze gesetzt?
Schneider: Jedes Jahr nehme ich mir das gleiche vor und mache es dann doch nicht. Ich möchte eigentlich mehr Urlaub machen, aber dann vergeht das ganze Jahr und es ist trotzdem nichts mit mehr Urlaub. Was wäre denn sonst ein guter Vorsatz? Ich denke mehr in der Natur sein, mehr rauskommen. Das Survival-Training, das ich gemacht habe, hat mein Leben verändert. Ich habe auch Lust, im Freien zu übernachten, jetzt, wenn es irgendwann schneien sollte. Mein Vorsatz könnte also sein, mehr irre Sachen zu machen. Oder auch genügend Geld auf der Seite zu haben, wenn ich meine Steuern zahle. Das funktioniert nicht ganz so gut, wie ich das wollte (lachend).   
 
In der Sendung „Vurschrift is Vurschrift“ deren Teil Sie ja sind, geht es um kuriose Fälle aus der Welt der Bürokratie. Was haben Sie diesbezüglich schon selbst erlebt?
Schneider: Ach jeder war doch schon mal auf der Suche nach dem richtigen Amtsblatt im Haus des Wahnsinns gefangen. Das Schlimmste, das mir passiert ist, ist, dass ein Amtsschimmel im wahrsten Sinne des Wortes mir eine Minute vor zwölf Uhr die Bürotüre vor der Nase zuschlagen wollte. Ich habe dann mit meinem Fuß dagegengehalten (lacht).   
 
Haben Sie sich in Ihrem Leben immer an die Vorschriften gehalten?
Schneider: Boah, nein. Ich bin eine Dauer-Falschparkerin. Ich parke so viel falsch, dass es sinnvoll wäre, wenn die Stadtsparkasse einen Dauereinzug von mir hätte. Man sagt ja, Vorschriften sind da, um gebrochen zu werden, aber das halte ich für Blödsinn. In ganz geringem Maße tut das aber gut und lässt den Schmalspur-Revoluzzer in mir weiterleben. 

Welche Rolle hatten Sie in der Schule? Anstifterin oder eher die Mitläuferin?
Schneider: Da ich schon eine kleine Streberin war, konnte ich mir bei den Lehrern auch so einiges leisten. Deshalb war ich doch jemand, der die Klappe sehr laut offen hatte. Aber ich habe mich auch für vieles eingesetzt, das uns Schülern damals wichtig war. Die Klasse wusste schon genau, in welchen Fällen man am besten die Silvia vorschicken sollte (lacht). 
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