Schlankmacher Eiweiß

Top-Figur

Schlankmacher Eiweiß

Man hört es immer wieder: Eiweiß macht schlank. Aber warum eigentlich? „Wer beim Abnehmen genug Eiweiß isst, schützt seine Muskeln vor dem Abbau und verliert daher nur Fett. So wird man mit einer strafferen Figur belohnt“, erklären die Wiener Ernährungswissenschafterinnen Ursula und Julia Pabst.

Länger satt
Eiweiß hält zudem lange satt und wirkt als natürlicher Appetitzügler. Der Grund: „Der Blutzuckerspiegel steigt nach einer eiweißreichen Mahlzeit weniger stark an als nach einer kohlenhydratreichen“, so die Pabst-Schwestern. Die beiden coachen auch die Kandidatinnen der MADONNA-Schlank-Challenge: Diese Woche musste wieder eine gehen. Für Martina S. hat es nicht ganz gereicht.

Kein Heißhunger
Woran viele Frauen, die abnehmen wollen, scheitern: Aufgrund der reduzierten Kalorienzufuhr kommt es immer wieder zu Heißhungerattacken. Auch dagegen hilft Eiweiß: Denn der Eiweißbestandteil Glutamin, enthalten beispielsweise in Magertopfen, kann gegen Heißhunger auf Süßes helfen. Die zehn besten Eiweißquellen zum Abnehmen finden Sie im Kasten rechts.

Eiweißquellen zum Abnehmen 1/11
Wer abnehmen möchte, sollte auf fettarme Eiweißquellen setzen. Diese sättigen sehr gut, liefern dabei aber nur wenig Kalorien. Idealerweise kombiniert man sie mit viel Gemüse (250 g oder mehr) und einer Portion eines Vollkornprodukts (wie Gebäck, Naturreis, Pasta).
Cottage Cheese
Natur oder mit Kräutern passt er super aufs Frühstücksbrot oder auch als Topping auf Gemüsenudeln oder zu knackigen Salaten.
Thunfisch naturell
Extrem praktisch, da er in Dosen immer im Vorratsschrank gelagert werden kann. Mariniert mit etwas Senf und Balsamicoessig sowie Kräutern schmeckt er toll als Brotaufstrich.
Eier
Sind die ideale Basis für ein schnelles Abendessen: beispielsweise Gemüserührei oder Gemüseomelette. 
 Magertopfen
Schmeckt sowohl süß als Topfencreme mit Früchten als auch pikant mit Schnittlauch auf Brot.
Tofu
Natur, mit Kräutern oder geräuchert schmeckt der „Sojakäse“ gebraten auf Salat, in Gemüsereis oder in Tomatensauce zu Nudeln. Räuchertofu schmeckt zudem auch sehr gut als Alternative zu Schinken auf Brot. 
 Hühner-/Putenbrust
Der Klassiker unter den Eiweißquellen ist vielseitig einsetzbar und schnell und einfach zubereitet. Gebratene Hühnerbrust kann auch kalt als Alternative zu Wurst für Sandwiches verwendet werden.
Sojabohnen
Bekommt man tiefgekühlt zu kaufen. Schmecken gut in Gemüseeintöpfen oder in Gemüsesuppen. 
 Garnelen
Cocktailshrimps sind köstlich in ­Salaten, können aber auch als Suppeneinlage verwendet werden.
Kichererbsen
Gekochte Kichererbsen gibt’s aus der Dose und im Glas zu kaufen. Sie ergänzen Gemüseeintöpfe super und sind eine tolle Abwechslung in Salaten.
 
 Rinderfilet
Rotes Fleisch ist besser als sein Ruf. Wer die richtigen Fleischstücke wählt, spart Fett und hat eine sehr gute Eisenquelle. Für besondere Momente darf es also ruhig einmal ein Rindersteak sein!


Eiweiß macht aber nicht nur schlank, sondern ist auch gut für ein intaktes Immunsystem (die Abwehrzellen des Körpers bestehen aus Eiweiß). Und: Eiweiß reguliert den Hormonhaushalt – unsere Schilddrüsenhormone und Glückshormone werden aus Eiweißbausteinen gebildet. Proteinreiches Essen sorgt also auch für gute Laune!

Tipps
Was bedeutet das nun in der Praxis? Mehr Fleisch und Käse, dafür weniger Brot? „Es gibt auch tolle pflanzliche Eiweißquellen“, wissen die Figur-Profis. Der Vorteil: Bohnen, Linsen oder Sojaprodukte wie Tofu liefern wenig Fett und enthalten kein Cholesterin.
Clever kombinieren! Am besten, Sie wechseln die Eiweißquellen ab: einmal Fisch, einmal Cottage Cheese, einmal Tofu (siehe Beispiele im Kasten links). Und: Wer verschiedene Eiweißquellen kombiniert, versorgt den Körper noch besser mit Eiweiß. Grund dafür: Nicht jede Eiweißquelle enthält alle Aminosäuren in der Menge, die der Körper braucht. So ergänzen sich Eier etwa sehr gut mit Milchprodukten oder mit Tofu.
Wichtig: Keinesfalls sollte man nun Kohlenhydrate wie Pasta oder Kartoffeln als „böse Dickmacher“ meiden: „Sie ergänzen magere Eiweißquellen perfekt“, so Ursula und Julia Pabst. Und am Ende des Tages zählt immer die Energiebilanz: Führen wir weniger Kalorien zu als wir verbrauchen, nehmen wir ab.
So einfach ist das.

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