Schells Verlobte Iva Mihanovic im Talk

Starke Liebe

Schells Verlobte Iva Mihanovic im Talk

Von wegen Ruhe vor dem Sturm:  Statt sich in Ruhe um die letzten Hochzeitsvorbereitungen (das Fest findet im Spätsommer statt; mehr wird derzeit noch nicht verraten) kümmern zu können, hetzen Iva Mihanovic (35) und ihr Zukünftiger Maximilian Schell (82) von Termin zu Termin. Und das, obwohl der Oscarpreisträger nach einem Bandscheibenvorfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Gerade waren die beiden in der Talkshow „Markus Lanz“ (Ausstrahlung am 30. Juli) eingeladen, dann muss die Sängerin wieder nach Bad Ischl, wo sie als „Minnie“ in „Hallo Dolly“ begeistert. Dazwischen bleibt wenig Zeit, um die Feierlichkeiten zur Hochzeit zu planen.

Against all odds
Denn ja, obwohl die beiden 47 Jahre samt dazugehöriger Lebenserfahrung trennen (Mihanovic sagt: „Wir sind zwei Menschen, nicht zwei Zahlen.“) und Schell der Großvater der schönen Sängerin sein könnte, lieben sie sich und wollen es vor der Welt (und dem Beisein eines deutschen bunten Magazins, das die Exklusivrechte an der Heirat bekommt) bekennen. Wie alles begann? 2007 hat er in Mörbisch Regie geführt, sie auf der Bühne gesungen. Schell war damals noch mit der Galeristin Elisabeth Michitsch liiert, doch die Gefühle waren stärker. Heute strafen Mihanovic und Schell alle Lügen, die an diese Liebe nicht geglaubt haben. Gerade reiste der ältere Herr samt Bandscheibenvorfall und Rollstuhlbegleitung seiner jungen Geliebten nach Bad Ischl hinterher. Sie wiederum kommt aus dem Schwärmen nicht heraus, wenn es um ihren Mann geht. Warum, verrät sie im MADONNA Interview:

Sie sind eigentlich ausgebildete Sopranistin, aber in den verschiedensten Genres zu Hause. Das ist recht ungewöhnlich...
Iva Mihanovic:
Ich bin ein „Gesamtkunstwerk“ (lacht). Ich habe zwar klassischen Gesang studiert, bin dann aber in die Operette hineingerutscht und auch Musical macht mir wahnsinnigen Spaß. Ich bin einfach der Typ fürs Lustige und die Gute-Laune-Musik.

Zur Premiere ist Ihr zukünftiger Ehemann im Rollstuhl erschienen, weil er einen Bandscheibenvorfall hatte. Wie wichtig war es Ihnen, dass er trotzdem dabei ist?
Mihanovic:
Sehr wichtig! Denn das ist ja eine Momentaufnahme und nicht wie in einem Film, wo man einfach wieder zu einer Stelle zurückspulen kann. Da ist es natürlich schön, wenn er an dem Abend dabei ist und die Spannung mitbekommt.

Ist die Sorge um ihn groß?
Mihanovic:
Die ist natürlich immer da, gerade wenn man einen Partner hat, der um so vieles älter ist.

Angesprochen auf den großen Altersunterschied zwischen Ihnen beiden, haben Sie einmal gesagt: „Wir sind zwei Menschen und nicht zwei Zahlen!“
Mihanovic:
Ich kann diesen Altersunterschied nicht einfach wegleugnen und muss auch selbst reflektieren, dass das keine gewöhnliche Beziehung ist. Wir sind aber trotzdem einfach zwei Menschen, die sich kennengelernt haben  und sich gut verstehen. Die im Alltag ein normales Leben führen, mit den guten und auch den traurigen Momenten. Andere könnten sich das vielleicht nicht vorstellen, aber für uns funktioniert es einfach.

Haben Sie sich von dem Gedanken an eigene Kinder verabschiedet?
Mihanovic:
Kinder sind ein schöner Gedanke, weil sie für das Leben stehen und man in so einer Beziehung ja doch sehr viel mit dem Tod konfrontiert ist. Wenn es doch passiert, ist das schon in Ordnung, aber forcieren werden wir es nicht.

Wie war sein Heiratsantrag?
Mihanovic:
Den gab es eigentlich nicht wirklich (lacht). Er hat meine Eltern angerufen und bei ihnen um meine Hand angehalten – also ganz klassisch. Die beiden haben natürlich Ja gesagt und anschließend ein Glas Sekt getrunken.

Wie haben die beiden zu Anfang auf Ihre Beziehung reagiert?
Mihanovic:
Meine Eltern sind sehr tolerant, was ich toll finde. Vielleicht hätten sie sich zunächst einen anderen Schwiegersohn gewünscht, doch jetzt sind sie sehr glücklich mit der Situation. Besonders als sie gemerkt haben, wie glücklich ich bin.

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