Nicht schon wieder kämpfen....

Weihnachts-Herz-Aktion

Nicht schon wieder kämpfen....

Im Oktober 2014 sah es ganz danach aus, als hätte sich die 9-jährige Stefanie Hollinsky endlich von den Strapazen ihrer langen und beschwerlichen Chemotherapie erholt. 
 
Im Juni 2013 war das Mädchen an einem Hirntumor erkrankt, für die Mutter, Martina Hollinsky, brach eine Welt zusammen: „Es zog es mir den Boden unter den Füßen weg!“, erzählt sie heute. Stefanie ­wurde notoperiert, musste ­wochenlang zur Bestrahlung. Nach der OP konnte das Mädchen anfangs nicht sprechen oder gehen, mit der Zeit kehrten die körperlichen Funktionen zurück. Doch da der Tumor als bösartig klassifiziert wurde, musste erneut sieben Wochen lang bestrahlt werden. Auf Reha lernte Stefanie wieder zu laufen. 
 
Heilungsprozess. Noch im  selben Jahr wurde mit der Chemotherapie begonnen, die sie „manchmal besser und manchmal schlechter vertrug“. Die schönen langen Haare hatte sie während der Bestrahlung verloren, erinnert sich Mutter Martina. Ihre Blutwerte waren schlecht, weshalb die Kleine immer wieder stationär auf Ebene 9 im AKH aufgenommen werden musste.  „Doch sie hielt immer tapfer durch.“ Als die Therapie zu Ende ging, schien alles endlich besser zu werden. Vier Wochen lang konnte sich die kleine Familie auf der Katharinenhöhe in Deutschland erholen.  

Rezidiv. Doch heuer folgte der Super-GAU. Im Zuge eines Kontroll-MRTs entdeckten die Ärzte im April das Rezidiv. „Die Welt bricht erneut zusammen, denn man weiß bereits, was auf einen zukommt.“ Die neue Therapie soll zwei Jahre dauern. Je nach Zyklus muss die Zehnjährige ein bis fünf Mal die Woche zur Chemotherapie.  Als Alleinerziehende ist die Situation für Martina Hollinsky keinesfalls leicht zu meistern, „ich bin in den letzten zweieinhalb Jahren oft an meine Grenzen gestoßen“, sagt sie. Doch trotz allem verliert sie nicht die Hoffnung.   
 
Stefanie © Artner
Mutter Martina mit ihren Töchtern Stefanie und der jüngeren Carina.
 
Zuversicht. „Ich habe meinen Weg gefunden, damit umzugehen“, und im Nachsatz erwähnt sie auch Familie und Freunde, die hinter ihr und ­ihren Kindern stehen. Der kleinen Stefanie versucht sie so viel Alltag zu schenken wie nur möglich. Denn es sei wichtig, „ein normales Leben in dieser abnormalen Situation“ zu führen. Die Fahrten ins AKH, die ständigen Untersuchungen und körperlichen Einschränkungen, unter denen sie leiden müsse, seien belastend genug. Doch Stefanie habe „nie gejammert“ und „jede noch so schmerzhafte Untersuchung tapfer ertragen“.  Von diesem „unglaublich starken“ und „lebensfrohen Mädchen“ könne man sich eine Scheibe abschneiden.  „Keiner hat damit gerechnet, dass so schnell wieder neue Tumorzellen entstehen, doch ehrlich gesagt ist das Nebensache. Es ist, wie es ist, und wir machen das Beste daraus.“
 
So helfen Sie
Auch heuer bitten wir Sie wieder um Ihre Spende. Es geht ganz einfach. Klicken Sie unten auf den Spenden-Link, und überweisen Sie Ihren Wunsch-Betrag an Kinder die heuer nur einen Wunsch zu Weihnachten haben: Gesund zu werden.

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Das passiert mit Ihrer Spende
- Finanzielle Unterstützung bedürftiger Familien
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