Essen Sie sich gesund!

Nahrung als Medizin für Frauen

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Migräne, Eisenmangel oder Blasenleiden zählen zu den typischen Frauen-Beschwerden. Bestimmte Nahrungsmittel helfen hier vorbeugend und im Akutfall!

Haben Sie gewusst, dass der im Spinat enthaltene Mineralstoff Eisen nur in Kombination mit bestimmten Lebensmittel verfügbar wird für unseren Körper? Oder dass Sie mit einem Stamperl Preiselbeersaft am Tag der nächsten Blasenentzündung oder dem Harnwegsinfekt ein Schnippchen schlagen?  

Ratgeber
Der neuer Ratgeber Das Frauen-Ernährungsbuch, erschienen im Maudrich-Verlag, nimmt ganz typische Frauenleiden unter die Lupe und zeigt auf, wie wichtig und effizient es ist, mit der richtigen Ernährung bestimmten Beschwerden entgegenzuwirken.
Von Eisenmangel bis zu Heißhunger: Wir haben hier die fünf häufigsten weiblichen Beschwerden zusammengefasst und verraten, wie Sie diese mithilfe von Medizin-Nahrung – vorbeugend und im Akutfall – in den Griff bekommen können. Wichtig: Wenn sich die Beschwerden trotz Ernährungsmaßnahmen nicht ändern, müssen Sie zum Arzt.

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Stress und Müdigkeit

Worum geht’s?
Doppelbelastung: Frauen sind nach wie vor mit Beruf, Haushalt und Kindern häufig doppelt oder dreifach belastet, was in manchen Situationen auch zur Überforderung führen kann. Es ist ­bekannt, dass aufgrund der Stoffwechsellage bei Stress Essgewohnheiten verändert sind.

Was ist wichtig?
Adrenalin und Cortisol abbauen: Die Einwirkung von psychischem oder physischem Stress führt zu Adrenalin-Ausschüttung im Körper. Adrenalin wird über das Blut vom Verdauungstrakt hin zu Gehirn, Muskeln und Herz geleitet. Dies ist menschheitsgeschichtlich gesehen eine sinnvolle Reaktion des Köpers, denn in der Steinzeit war Stress meist mit körperlicher Gefahr verbunden. Ihr wurde nicht mit Essen, sondern mit Bewegung begegnet. Was ist heute anders? Aufgrund der vielen Diäten haben – vor allem Frauen – gelernt, ihre Hunger­signale zu überwinden. Sie neigen bei Stress zu erhöhtem Appetit, Fressattacken und greifen zu Schokolade, Kuchen & Co. Ein ständig erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol begünstigt in der Folge die Zunahme des Fettgewebes, vor allem im Bauchbereich.

Was ist zu tun?
  • Achten Sie auf Zeit für sich selbst und schaffen Sie Ausgleich, durch Bewegung (Nordic Walking), Entspannungsübungen (Yoga, Tai Chi) und pflegen sie Sozialkontakte (Freundinnen treffen).
  •  Magnesium wirkt beruhigend, entkrampfend, entspannend. Werten Sie daher Ihr Abendessen mit Nüssen, Sesamsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Bananen, Vollkornbrot, Kakao und Trockenfrüchten auf.
     
  • Die B-Vitamine, allen voran das Riboflavin (Milch, Leber, Nüsse, Samen) sind wahre Anti-Stress-Vitamine. Essen Sie daher drei Portionen Milchprodukte  (Joghurt, Topfen, Frischkäse), drei Portionen Gemüse oder Obst (Vogerlsalat, Bohnen,Kartoffeln, Kohl, Linsen, Marillen, Beeren) und Vollkorngetreide (Naturreis, Hirse, Quinoa, Amarant) täglich. Omega 3-Fettsäuren (Hering, Makrele, Lachs) sind wichtig fürs Gehirn und Coenzym Q10 (Melanzani, Chinakohl, Brokkoli) ist der Kraftstoff für unsere Zellen.
     
 
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