,Ich mag mich heute lieber als früher‘

Madonna-Talk zum 34er

,Ich mag mich heute lieber als früher‘

Mirjam Weichselbraun hat allen Grund zum Feiern! Nicht nur startet die sympathische Tirolerin ab 16. Oktober – unterstützt von Andi Knoll – mit dem neuen Hauptabendquiz Great Moments in die ORF-Herbstsaison. Auch privat steht dieser Tage so mancher „Great Moment“ an: Am Sonntag feiert Mirjam ihren 34. Geburtstag, mit Kind, Kegel und Zwillingsschwester Melanie Binder daheim in Innsbruck. Tags darauf wird ihre Tochter Maja zwei Jahre alt.
 
Mirjam privat. MADONNA erzählt die Moderatorin, wie auf die nächsten Lebensjahre angestoßen wird, warum sie sich mit Mitte 30 wohler fühlt als vor zehn Jahren und wie es sich mit TV-Job, Kind und zwei Wohnsitzen lebt.
 
Am Sonntag steht Ihr Geburtstag an, am Montag der Ihrer Kleinen. Wie und wo werden die Sektkorken knallen?
Weichselbraun: Wir sind in Innsbruck. Ich wollte in diesem Jahr einfach gerne bei meiner Schwester sein und mit ihr gemeinsam feiern. Bei Maja bin ich mir noch nicht sicher, ob sie weiß, was Geburtstag haben bedeutet. Aber wir werden auf alle Fälle was Schönes unternehmen und ihr zeigen, dass es ein ganz spezieller Tag ist.
 
Was werden Sie ihr schenken?
Weichselbraun: Auf jeden Fall jede Menge Ballons, die liebt sie. Und einen Kuchen, auf alle Fälle. Geschenke müssen in diesem Alter ja nicht riesig sein. Wahrscheinlich spielt sie lieber mit der Verpackung als mit dem Inhalt.
 
Sie werden 34, könnten aber optisch locker für zehn Jahre jünger durchgehen. Woran merken Sie dennoch selbst, dass Sie älter geworden sind?
Weichselbraun: Dass ich inzwischen an meinem Geburtstag lieber essen gehe, statt nächtelang feiern, mag ein Zeichen für die 34 sein. Könnte aber auch von so manch schlafloser Nacht mit Kind kommen. Ansonsten merkt man schon, dass man sich beim Sport drei Mal so sehr anstrengen muss, um Resultate zu sehen.
 
Es heißt oft, das Leben ab 30 sei besser als in den Zwanzigern. Würden Sie dem zustimmen? 
Weichselbraun: Das sagen auch immer Leute über 30. Ich weiß es nicht. Ich mag mich aber jetzt lieber als vor zehn Jahren, bin etwas entspannter und mir selbst ein besserer Freund geworden.
 
Sie haben sich in einem früheren Interview selbst als „Mama-Lehrling“ bezeichnet. Sind Sie nach zwei Jahren schon „Mama-Meisterin“?
Weichselbraun: Weit entfernt, nein. Ich bin auch die Letzte, die einer anderen Mutter einen Rat geben würde. Es ist definitiv kein leichter Job, aber der schönste, den es gibt. Ich bin schwer verliebt in dieses kleine Wesen. Ich mache halt so gut ich kann, und Maja ist ein fröhlicher, herzlicher, lustiger kleiner Mensch. Läuft also ganz gut soweit.
 
Es gab diesen kleinen Wettstreit mit Ihrem Freund Ben, ob Majas erstes Wort deutsch oder englisch sein wird. Wer hat gewonnen?
Weichselbraun: Noch spricht sie eigentlich gar nicht viel. Sie sagt „no“ auf englisch und „Kakao“ auf Deutsch. Das war’s dann aber schon.
 
Zum Beruflichen: Im Oktober steht der Dreh Ihres neuen ORF-Quiz „Great Moments“ an und Sie sind wieder öfter in Österreich. Was ist derzeit Ihr Lebensmittelpunkt: London oder Innsbruck?
Weichselbraun: Lebensmittelpunkt ist immer da, wo Menschen sind, die ich liebe. Also in beiden Städten.
 
Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Wahlheimat London, was vermissen Sie dort?
Weichselbraun: Ich mag die Höflichkeit der Engländer, das kulturelle Angebot. Ich vermisse das Essen in Österreich, die Natur.
 
Und wie steht’s mit Ihrem neuen Haus in London? Schon eingezogen?
Weichselbraun: Jaja, wir haben ein Dach über dem Kopf.
 
Auch wenn Sie mit TV-Shows eingedeckt sind – 2016 startet „Dancing Stars 10“ – haben Sie betont, dass Sie mehr schauspielern wollen. Gibt es diesbezüglich schon Neuigkeiten?
Weichselbraun: Ich nehme laufend Schauspielunterricht, war nur bisher mit der Moderation ziemlich eingespannt. Aber Pläne gibt es, ja. 
 
Interview: Astrid Hofer
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