Hilfe bei sonnengeplagter Haut

Sommer, Sonne, Sonnenbrand

Hilfe bei sonnengeplagter Haut

Ein strahlender Sommer-Teint ist das Schönheits­ideal der heißen Jahreszeit. Viele Menschen unterschätzen jedoch die Intensität der Sonne. „Dies beginnt bereits bei der Einteilung des Hauttyps“, so Dermatologin Dr. Sabine Schwarz. Der Eigenschutz und auch die Wirkung von Sonnencremes werden meist überschätzt – welcher Hauttyp Sie sind und wie viel Schutz nötig ist, können Sie hier herausfinden.

Die Hauttypen im Überblick 1/3
Fototyp 1

Rote oder hellblonde Haare, helle Augen, viele Sommersprossen und sehr helle Haut zeichnen diesen Hauttyp aus. Eigenschutzzeit von maximal 5 bis 10 Minuten. LSF 40 oder 50+ werden empfohlen.
Fototyp 2

Der Typ 2 wird wie folgt ausgezeichnet: Blonde Haare, blaue oder grüne Augen und helle Haut. Die Eigenschutzzeit liegt bei 10 bis 20 Minuten. LSF 25 bis 40 wird empfohlen.
Fototyp 3

Dunkles Haar, braune Augen und wenige Sommersprossen zeichnen diesen Hauttyp aus. Er bekommt selten einen Sonnenbrand und auch ohne Sonnenexposition ist die Haut leicht gebräunt. Eigenschutzzeit von 20 bis 30 Minuten.
Empfohlener LSF 10 bis 20.


Wissen schützt.
Prävention ist beim Sonnen oberstes Gebot. Sonnencreme sollte bereits vor dem Weg an den Strand aufgetragen werden. Denn bei zu starker UV-Strahlung kommt die Melanin-Produktion nicht schnell genug in Gang.

So vermeiden Sie Sonnenschäden 1/5
Verwenden Sie gerade zu Urlaubsbeginn Sonnencremen mit einem Ihrem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutzfaktor.
Wichtig: Auch sogenannte „All-Day“-Sonnenprodukte müssen spätestens alle vier Stunden neu aufgetragen werden.
Zur Mittagszeit gilt: Raus aus der Sonne. Für einen frischen Sonnen-Teint reicht die Sonnen­einstrahlung im Schatten (etwa 30 Prozent der Intensität) völlig aus.
Bei besonders empfindlicher Haut sollte beim Baden neben Kopfbedeckung und Sonnenbrille auch ein Shirt mit UV-Schutz (Rashguard) getragen werden. Denn in Kombination mit Wasser ist die Sonnenbestrahlung besonders stark.
Verwöhnen Sie am Abend nach dem Sonnenbad Ihre Haut mir einer Extraportion Feuchtigkeit – in Form von Masken, Aloe Vera und feuchtigkeitsspendenden Après-Sun-Produkten.

Sonnenbrandgefahr droht. Weiters essenziell: die Menge  des Hautschutzes (benötigt: UVA- und UVB-Schutz) – ruhig zugreifen. Die Faustregel: elf Esslöffel über den Körper verteilen und Mittagssonne meiden. Beim Schwimmen Shirts mit UV-Schutz tragen.
Für den Notfall – kommt es doch zum Sonnenbrand – rät Dr. Schwarz zu Cremen mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera. Ebenso wichtig ist die Hautnachsorge. Mit diesen Tipps bleibt ihre Haut schön, straff und gesund.

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