Gitta Saxx im MADONNA-Talk

Neues Leben

Gitta Saxx im MADONNA-Talk

Gitta Saxx hat reinen Tisch gemacht. Als im Sommer des vergangenen Jahres publik wurde, dass die schöne 51-jährige Unternehmerin tief in der Pleite stecke, stellte sie sich, ganz Medienmensch, der sie offen zugibt zu sein, den Vorwürfen des Boulevards, schiefen Blicken der Schickeria-Kollegen und vor allem ihren Gläubigern. Das Insolvenzverfahren wurde recht bald eingestellt, da Saxx schnell einen Sanierungsplan präsentierte und sich bis heute akribisch an diesen hält. Gitta Saxx hat ihre Altlasten hinter sich gelassen und verwirklicht sich nun im Wellness-Lifestyle.
Talk. Wie das Ex-Playmate das Leben in die Hand genommen hat und was eine Asien-Reise damit zu tun hat, lesen Sie hier.   

Sie haben gerade erst eine große Asien-Kreuzfahrt hinter sich, was haben Sie erlebt?
Gitta Saxx:
Seit ich vor vielen Jahren einige Male als Model für das Kreuzfahrtschiff AIDA gebucht wurde, bin ich ein Fan dieser Art zu reisen, bei der man auf komfortable Weise viel von der Welt sehen kann. Ich habe es mir seitdem immer gewünscht, meine heutige Arbeit dort ausüben zu können. Seit 2015 gebe ich auf der AIDA Workshops zu den Themen Schönheit von innen und außen. Gemeinsam mit Yoga-Lehrerin Tanja Seehofer haben wir Workshops gegeben und diese mit Yin Yoga, Detox-Beratung und Lesungen kombiniert. Dass man dabei noch die schönsten Plätze der Welt kennenlernen kann, ist ein Traum. Davor war ich noch nie in Asien. Es war eine sehr spirituelle und beeindruckende Reise.  


Was hat Sie beeindruckt?
Saxx:
Am meisten haben mich die Menschen fasziniert, die wir dort getroffen haben. Dort, wo überwiegend Buddhisten und Hinduisten leben, spürt man eine ansteckende Fröhlichkeit und Entspanntheit. Auf Sri Lanka hatten wir z. B. einen Tuk-Tuk-Fahrer, der uns in die schönsten Tempel gefahren hat und aussah wie der sympathische Mönch aus dem Film Eat Pray Love (lacht). Auch Singapur und Bangkok sind Städte, die mich total fasziniert haben, da hätte ich mir mehr Zeit gewünscht.


Inwiefern konnten Sie das Jahr 2016 hinter sich lassen?
Saxx:
Das ging schnell, denn wenn man auf hoher See ist, den Blick frei auf einen unendlichen Horizont bekommt, in einen Sonnenuntergang schaut und die Wellen spürt, ist man ganz schnell entspannt.


Warum wird 2017 ein gutes Jahr für Sie?
Saxx:
Ich konnte 2016 wirklich viel Ordnung in mein Leben bringen. Ich habe mich meinen schlimmsten Ängsten gestellt, was mich sehr stark gemacht hat und vor allem viel Erleichterung mit sich brachte. Mit dieser Klarheit bin ich ins neue Jahr gestartet. Dieses Gefühl hatte ich seit vielen Jahren nicht mehr. Ich weiß, dass ich jetzt alles schaffen kann, da ich nicht nur anderen Menschen verzeihen konnte, sondern auch mir selbst, dass ich in diese missliche Lage kam. Das ist befreiend – und macht alles möglich!


Nach dieser großen Reise konnten Sie auch Zeit mit Ihrer Halbschwester in Holland verbringen. Wie wurden Sie aufgenommen?
Saxx:
Nachdem ich ja vor ein paar Jahren meinen Vater - nach langer Suche - endlich gefunden habe, hat sich der Kontakt leider wieder eingestellt.  Er lebt sehr zurückgezogen und alleine und hat auch zu seiner Familie wenig Kontakt. Durch ihn lernte ich aber meine Halbschwester kennen, mit der ich seitdem viel Kontakt pflege. Sie hatte mich in Wien besucht und mich nun über Weihachten zu sich nach Amsterdam eingeladen. Das war eine ganz besondere Zeit für mich. Zu sehen, wie vertraut man sich mit einem Menschen fühlt, der zwar das gleiche Blut hat, aber den man einfach noch nicht so gut kennt. Ein schönes und unbeschreibliches Gefühl. Die Ähnlichkeit hat sich nicht nur im Äußeren gezeigt, da wir einen ähnlichen Kleidungsstil haben, sondern vor allem darin, dass wir uns auch von der Art sehr ähnlich sind, wenngleich uns 20 Jahre unterscheiden.  
Ich wurde in den Teil der Familie so herzlich aufgenommen und habe jetzt nicht nur eine wunderbare Schwester, sondern einen kleinen Neffen, ganz viele Tanten und Verwandte, die ich sicher ganz oft besuchen werde.

Gibt es vielleicht auch in Liebesdingen etwas Neues zu berichten?
saxx
: Lustig, dass mir diese Frage immer wieder gestellt wird. In den letzten Jahren hat sie mich ehrlich gesagt oft genervt, weil man als Single-Frau immer in Erklärungsnot kommt. „Warum hast du keinen Freund?“, „Ach, du bist immer noch Single?“ Das hat schon genervt, weil die Gesellschaft denkt, dass dieser Zustand ungewollt ist. Ich spüre jetzt aber, dass mich die Frage gar nicht mehr nervt, im Gegenteil: Ich weiß für mich, dass ich eine Beziehung hätte, wenn ich das in den letzten Jahren wirklich gewollt hätte und wann immer ich wieder Lust auf eine Beziehung habe, werde ich sie mir auch kreieren. Es gibt so viele Menschen, die nicht alleine sein können und in Beziehungen stecken, die sie gar nicht erfüllen und nur für die Gesellschaft aufrechterhalten werden. So etwas käme für mich nie infrage.
Ich sag’s mal einfacher: Wenn’s funkt, dann funkt’s. Ich kann euch sagen: Das Feuer lodert in 2017 (lacht).
 

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