Fit für's Fest: Die besten Tipps

Nach der Party ist vor der Party!

Fit für's Fest: Die besten Tipps

A little party never killed nobody! Ausgelassene Feten dürfen wir nun ohne schlechtes Gewissen in vollen Zügen genießen! Denn diese Vorsorge- und Nachsorge-Tipps halten uns bei der Stange. Viel Spaß!

Kalorienbombe Nummer eins in der Weihnachtszeit – neben Keksen, Braten & Co. – ist der Alkohol. Hochprozentiges hat nicht nur viele Kalorien (ein Glas Sekt: 80), er regt auch den Appetit an, blockiert die Fettverbrennung über Stunden und legt uns – je nach körperlicher Konstitution und Alter – oft für mehrere Tage lahm.  

Vor der Party 1/6
Aus Liebe zur Leber

Damit unsere Leber Fett besser verdauen kann, greifen Sie beim Dinner vor der Fete zu Fleisch, Fisch, Karotten, Rote Rüben und Artischocken. Die enthaltenen Bitterstoffe haben zusätzlich regenerative Wirkung und halten schlank. 


Fit fürs Fest. Damit wir das Feiern so richtig genießen können – in vollen Zügen, ganz ohne Reue – verraten wir Ihnen die besten Tipps, wie Sie Kalorien sparen, den Rausch rauszögern, länger feiern können, den Stoffwechsel in Gang halten, Kater vermeiden beziehungsweise ihn schnell wieder los werden. Ihr bester Gesund-Guide.

Auf der Party 1/7
Finger weg vom Zucker

„Zuckerhaltige Getränke“, so Dr. Arnulf Ferlitsch, „beschleunigen die Alkoholaufnahme.“ Lieber auf ein gutes Achterl als auf einen „Alko-Pop“ – wie Glühwein – setzen. Plus: Immer auf Qualität achten. In stark mit Zucker gemischten Drinks sind häufig minderwertige Spirituosen versteckt. Klares ist auch besser für die Linie.  

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Arnulf Ferlitsch, FA für innere Medizin, klärt auf und
gibt hilfreiche Tipps.  

Nach der Party - der nächste Morgen 1/5
Tee gegen Übersäuerung
Viel Flüssigkeit lautet auch das Motto am Tag danach. Am besten auch in Form von Magentees. Diese wirken der Übersäuerung entgegen.

Was passiert bei einem Kater?

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Arnulf Ferlitsch

Was ist ein Kater eigentlich?
Dr. Arnulf Ferlitsch
: Ein Kater ist eine leichte – manchmal auch mittelschwere – Alkoholvergiftung, gekennzeichnet durch Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Konzentrationsschwierigkeit, leichtem Zittern, bis hin zu depressiver Stimmung.

Wie kommt es dazu?
Dr. Ferlitsch:
Durch die Austrocknung des Körpers. Dieser verliert durch den Alkohol in raschem Ausmaß viel Flüssigkeit. Denn die Hormone, die das Rückführen von Flüssigkeit im Körper ermöglichen, werden durch Alkoholkonsum reduziert – es kommt zu vermehrter Ausscheidung.Weiters: Alkohol wird durch das Enzym Aldehyddehydrogenase zu Acetaldehyd abgebaut. Dabei werden wichtige Stoffe, wie Eiweiße, abgebaut, die der Körper braucht, um zu funktionieren. Weiters beeinträchtigt Alkohol die Schlafqualität stark.

Was hilft gegen Kater?
Dr. Ferlitsch:
Viel zu trinken ist das Wesentlichste – am besten bereits vor dem Konsum, das beugt Austrocknung vor. Fettes Essen verzögert zudem die Alkoholaufnahme im Körper, die Aldehyddehydrogenase kann den Alkohol besser abbauen. Während des Konsums mindestens 1:1 Wasser aufnehmen und Pausen einlegen. Vor dem Schlafgehen hilft ein Schmerzmittel.


Welchen Effekt hat Alkohol auf den Körper?
Dr. Ferlitsch:
Akuter Effekt ist Übersäuerung und ein Anschwellen der Magenwand. Der einmalige Konsum, den toleriert die Leber jedoch ganz gut. Findet Alkoholkonsum chronisch über Jahre statt, speichert die Leber Alkohol in Form von Fett. Er kann zu einem Anschwellen, in weiterer Folge zur Entzündung und schließlich zur Zirrhose führen. Ab einer Menge von 60 g pro Tag bei Männern und 25 g – ein Achterl – bei Frauen.