Diese Frauen bewegen uns

Leading Ladies

Diese Frauen bewegen uns

Zum Weltfrauentag am 8. März. An diesen Frauen führt derzeit kein Weg vorbei. Welche Heldentaten, Schicksale, Auftritte und Skandale uns 2013 in Atem halten.

Am kommenden Freitag findet zum 102. Mal der Internationale Frauentag statt. Und so fix wie der 8. März als Datum für den „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ ist, so vorhersehbar ist die alljährlich stattfindende Debatte um die Sinnhaftigkeit dieses Tages. „Natürlich wäre es mir viel lieber, wenn es einen Weltfrauentag gar nicht bräuchte, um auf die Notwendigkeit des Einsatzes für die Gleichbehandlung  von Frauen und Männern in der ganzen Welt aufmerksam zu machen“, sagte Frauen­ministerin Gabriele Heinisch-Hosek bereits vor mehreren Jahren im MADONNA-Interview.

Fakt ist:
Immer noch verdienen Frauen weltweit, und vor allem auch in Österreich, weniger als Männer. Eine anlässlich des Weltfrauentages 2012 veröffentlichen Studie ergab, dass weibliche Angestellte in Vollzeitjobs hierzulande immer noch um 52,4 Prozent weniger verdienen als männliche Vollzeit-Angestellte. Auch der Anteil von Frauen in österreichischen Chefetagen ist dramatisch niedrig. Während der Anteil weiblicher Führungskräfte etwa in Norwegen im Jahr 2012 bei 39 Prozent lag, kann Österreich mit nur 4,4 Prozent durchaus als Entwicklungsland in Sachen Frauenpower auf Geschäftsführerebene bezeichnet werden.

Hoffnung
Und dennoch konstatieren Experten einen eindeutigen Vormarsch von Frauen in allen Bereichen. „Frauen befinden sich unaufhaltsam auf dem Weg an die Spitze der Gesellschaft“, prophezeit etwa Hanna Rosin, Autorin des kürzlich erschienen Aufreger-Buchs Das Ende der Männer – und der Aufstieg der Frauen (berlin Verlag, 20,60 Euro), in dem sie anhand statistischer Daten belegt, dass Frauen immer bessere Bildung genießen und – zumindest in den USA – zunehmend die Rolle des Hauptverdieners in der Familie übernehmen. Ob sich dieser US-Mittelschichten-Trend bald auch in Europa niederschlagen wird, bleibt abzuwarten.

Frauen 2013
Fest steht, dass Frauen die Welt bewegen – politisch, gesellschaftlich und sozial. Eine Kämpferin, die uns Frauen besonders stolz macht, ist die erst 15-jährige Malala Yousafzai, die für ihren Mut im Oktober voraussichtlich mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird. Das pakistanische Mädchen sorgte 2012 für weltweite Schlagzeilen, als es von den Taliban im Schulbus brutal niedergeschossen wurde, weil es sich für die Rechte von Kindern und Frauen auf Bildung eingesetzt hatte. Monatelang kämpfte Ma­lala in einem englischen Krankenhaus ums Überleben. Jetzt meldete sie sich via Videobotschaft zurück: „Ich kann sprechen, ich kann euch sehen, ich kann alles sehen, und es geht mir Tag für Tag besser.“ Und auch ihr Wille, weiterhin für die Rechte von Frauen zu kämpfen, ist ungebrochen. Im Oktober könnte Malala zur jüngsten Nobelpreisträgerin aller Zeit gekürt werden.

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