Das Schicksal der Eltern

Charity-Aktion

Das Schicksal der Eltern

Weihnachts-Aktion. ­MADONNA & ÖSTERREICH haben mit der Kinder-Krebs-Hilfe eine Charity-Serie gestartet. Spenden auch Sie und helfen Sie krebskranken Kindern.

Wenn das eigene Kind an Krebs erkrankt, ist nichts mehr, wie es vorher war. Plötzlich sind die Familienmitglieder stark gefordert. Eine Extremsituation für alle Beteiligten. Was genau bedeutet die Schockdiagnose beim Kind für die Eltern, und wie können Vater und Mutter mit dieser außergewöhnlich schweren Situation umgehen? Was hilft ihnen, die Zeit der Krankheit und des Leides durchzustehen? MADONNA stellt ein Elternpaar vor, das über sein persönliches schweres Schicksal spricht. Das Schicksal: „Unser Kind hat Krebs!“

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Karin (4) hat Leukämie. Julia B. und Peter L. (Namen geändert) lernten sich während ihres Betriebswirtschaftsstudiums kennen. Julia brachte eine Tochter mit in die Beziehung: Karin. Die kleine Patchworkfamilie zog rasch zusammen. Als Peters Arbeitgeber ihm eines Tages einen guten Job in Singapur anbot, war für die Familie klar: Sie würden zu dritt nach Asien übersiedeln. Alles war schon vorbereitet, auch einen Kindergarten für Karin hatten die jungen Eltern ausgesucht …
In dieser Situation wurde bei der Vierjährigen Akute Lymphatische Leukämie (ALL) diagnostiziert. „Am ersten Tag habe ich nur gedacht, ich bin im falschen Film. Ich bin, wo ich nicht hingehöre“, erinnert sich Julia. Im ersten Schockmoment half der Mutter vor allem der Austausch mit ÄrztInnen, Schwestern, PsychologInnen: Im St. Anna Kinderspital habe sie sich sehr liebevoll betreut und geborgen gefühlt, erinnert sie sich. In der Zeit der Intensivtherapie war Peter stark involviert und immer einer der letzten Besucher, die abends das Krankenhaus verließen. Trotzdem war die Situation eine schwere Belastung – auch für die Partnerschaft. Peter machte viele Dienstreisen, konnte in einen „normalen Alltag“ entfliehen. Julia hingegen fühlte sich alleine gelassen. Sie wusste nicht, wie sie die Zeit bis zu den nächsten Ergebnissen schaffen würde. Sie suchte Rat bei einem Therapeuten: „Aber im Endeffekt war ich auf mich allein gestellt.“
Happy End im Kopf. Julia rettete sich über diese schwere Zeit mit einer Strategie: sich immer das gute Ende vorzustellen. „Und noch etwas hat mir sehr geholfen: Wer beängstigende Situationen nicht bewertet, sondern als ,interessant‘ bezeichnet, ist damit für viele Lösungen offen.“
Karin ist heute 16 Jahre alt, geht in die 7. Klasse. Vivi ist das jüngste Familienmitglied. Sie wurde 2007 geboren. Die Familie lebt glücklich in Wien. Alle sind gesund!

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