Das Geheimnis der Heilsträucher

Altes Heilwissen neu entdeckt

Das Geheimnis der Heilsträucher

Unsere Vorfahren kurierten Leiden vor allem mit Pflanzenkraft. Dabei spielten Sträucher eine große Rolle. Hier: Die besten Heilrezepte!

Wussten Sie, dass man früher am Heiligen Abend, zu Silvester und am Neujahrstag je drei Hagebutten essen sollte? Der Aberglaube dahinter: Die knallroten Früchte sollten vor „Verhexung“ und auch vor Krankheiten schützen. Heute weiß man: Die Hagebutte ist ein toller Immun-Booster und wirkt entzündungshemmend bei Wunden und vorbeugend gegen Erkältungen. Von Holunder bis Sanddorn: Entdecken Sie das Geheimnis der Heilsträucher – und wie Sie die Gesund-Effekte am besten nützen können!

Heilkräuter 1/5
Hagebutte
Für mehr Immun-Power
Mythologie: Um das Jahr über gesund (und von „Hexen verschont“) zu bleiben, sollte man früher je drei Hagebutten am 24. und 31. Dezember sowie am 1. Jänner essen.
Anwendung heute: Die Früchte der Heckenrose stärken die Abwehrkräfte. Grund: Hagebutten enthalten so viel Vitamin C wie kaum eine andere Frucht (in 100 g stecken bis zu 1.700 Milligramm Vitamin C!). Hagebuttentee beugt aber nicht nur Erkältungen vor, sondern hilft auch bei Husten und Bronchitis. Durch das in ihm enthaltene Magnesium beruhigt er die Nerven.

Hagebutte hilft weiters auch bei Magen-Darm-Entzündungen (dank der enthaltenen Flavoniode) und bei Arthrose. Hagebutte kann als Tee, Mus oder Marmelade genossen werden. Bei Rheuma: Konzentriertes Hagebuttenpulver (aus der Apotheke) einnehmen! Soll auch gegen Demenz (dank
Vitamin B) wirken – daran wird aber erst geforscht.