Silvia Schneider im Talk:

"Andreas und ich? Das passt!"

Obwohl sie selbst als Societyreporterin den Promis doch das eine oder andere Liebesgeheimnis entlocken soll, redet Puls 4-Moderatorin Silvia Schneider (31) persönlich nicht gern über ihre Beziehung zum Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier (29). Nur so viel: Ja, den Tränenauftritt bei Sing meinen Song auf VOX hat sie live verfolgt, weil sie ihren Liebsten zu den Dreharbeiten nach Südafrika begleitet hat. Und ja, auch sie war natürlich sehr berührt, als sie Andi hat weinen sehen, weil Xavier Naidoo seinen Song, den er im Gedenken an seinen Vater (er beging ebenso wie die Schwester Suizid) geschrieben hat, so wunderbar interpretierte. Generell sei zwischen ihr und Gabalier „alles fein“. Das muss genügen. Gibt es doch auch Wichtigeres zu besprechen. Zum Beispiel, warum die Linzerin sich so sehr freut, dieses Jahr am 17. Juni den MADONNA Leading Ladies Award zu moderieren, welche Pläne sie beruflich hat, warum ihr Herz – neben Andreas – an der Schauspielerei hängt und sie so gerne „ÖBB-Testimonial“ wäre. Der Talk.

Was sagen Sie ganz allgemein zum Leading Ladies Award?
Silvia Schneider
: In Österreich ist das ja eines der wenigen glamourösen Events, wo tolle Frauen vor den Vorhang geholt werden, die dann auch ausgezeichnet werden. Und eigentlich gibt es Veranstaltungen von diesem Format hier viel zu wenig. Ich freue mich sehr, und es ist mir eine Ehre, diesen über die Grenzen hinaus bekannten Frauenpreis dieses Jahr moderieren zu dürfen.


Wofür würden Sie sich selbst einen Award geben?
Schneider:
(lacht) Für mein grandioses Zeitmanagement. Weil ich grandios bin im Managen von unglaublichen Terminkollisionen. Ich habe so einen old school roten Kalender, wo wirklich alles drin ist, also ich schaffe immer noch, alles unter einen Hut zu bringen, und das macht mich sehr stolz.


Sie kommen tough und locker rüber, sind aber angeblich oft unsicher …
Schneider:
Es wundert mich auch ein bisschen, dass ich als so eine toughe Karrierefrau eingeschätzt werde, das bin ich nämlich gar nicht, sehr unsicher in vielen Belangen – leider. Ich habe auch einen Spruch für mich rausgesucht: Es war, was es war, es ist, was es ist und jetzt beginnt die Zukunft. Und das gilt für alles.


Die Schauspielerei kann da helfen. Wann haben Sie sich dazu entschieden?
Schneider:
Von Anfang an. Es gibt diese Anekdote beim Einstufungsgespräch für mich in der Volksschule: Da sitzt man vor der Mutter Oberin als sechsjähriges Kind, und auch die Eltern sitzen dabei. Und zuerst musste ich all diese Intelligenztests zu machen, und die sind großartig gelaufen – und dann sitzt meine Mutter da als Zahnärztin und mein Papa als Universitätsprofessor, und die Mutter Oberin fragt: „Na Silvia, was möchtest du einmal werden?“ Und ich habe wie aus der Pistole geschossen geantwortet: „Schauspielerin!“ So war es dann auch. Und ich würde auch neben meinem Job als Moderatorin sehr gerne wieder auf der Bühne stehen oder einen Film drehen. Man muss mich nur anrufen (lacht).


Aber zur Sicherheit haben Sie noch Jus studiert …
Schneider:
Ja, das war sehr anstrengend. Aber ich bin froh, dass ich das gemacht habe.


Sie haben als Moderatorin eine tolle Karriere gemacht. Ist Deutschland ein Thema?
Schneider:
Ich glaube, die haben so viele tolle Moderatorinnen, dass sie sicher nicht auf mich warten. Ist bestimmt interessant, momentan aber nicht. Aber wenn jemand anrufen würde, würde ich mir – auf Oberösterreichisch gesagt – einen Haxen g’freuen. Aber ich muss auch sagen, dass ich bei Puls 4 momentan sehr glücklich bin.


Gibt es ein Format, dass Sie gerne moderieren würden?
Schneider:
Ich würde mir eine Kultursendung wünschen, für Leute um die 30, die ganz lustig und neu aufgezogen ist.


Sie pendeln zwischen Linz, wo Sie für den Sender LT1 arbeiten und Wien.
Schneider:
Gutes Thema, man kann eigentlich nicht sagen, ob ich länger in Wien oder in Linz bin, denn am allerlängsten bin ich in den ÖBB. Ich kann alles über die ÖBB erzählen, was die besten Plätze sind, die besten Drinks, die besten Lounges. Jede Woche ist anders, jede Woche ist neu, es kann auch sein, dass ich mehrmals am Tag hin- und her­fahre. Am allerliebsten wäre ich ÖBB-Testimonial (lacht).


Sie sind viel unterwegs, der Andreas ist viel unterwegs – können Sie mir das Für und Wider einer solchen Fernbeziehung erklären?
Schneider:
(überlegt lange) Wir sehen uns oft und ganz viel, und das ist wirklich schön. Das genießt man. Und ich glaube, die Leute stellen sich das auch irgendwie viel wilder vor. Aber das passt schon.


Die Frage ist doch gestattet …
Schneider:
Ja, aber ich antworte nur sehr ungern darauf. Denn das ist unser Zeug, wie oft wir uns sehen und was wir machen. Aber da braucht sich überhaupt niemand Sorgen machen.


Sie haben viel erreicht, kommen aus einer engen Familienbeziehung – können Sie sich vorstellen, später mal Karriere und Kinder zu vereinbaren?
Schneider:
Ich glaube, jede Frau wünscht sich, Kind und Karriere zu vereinbaren. Ich würde mir wünschen, dass es funktioniert, und ich glaube auch, dass es funktioniert. Aber die wenigsten wissen, wie anstrengend das sein kann. Wenn ich rede von Zeitmanagement, dann schau’ ich mir das mal an, wenn ich ein Kind habe. Mirjam Weichselbraun schafft das meines Erachtens großartig. Und es gibt einige Ladys, die das gut können. Warum also ich nicht? Irgendwann einmal …

Klicken Sie sich durch die schönen Fotos von Silvia Schneider im Diven-Look:

Diashow Silvia Schneider als Grace Kelly

Silvia Schneider

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