Alessandra Pocher im großen Talk

Über Kids & Karriere

Alessandra Pocher im großen Talk

Blau, blau, blau – ist alles, was wir wollen! Für MADONNA inszeniert das deutsche Supermodel die mondänste Modefarbe der Saison. Plus ihre Schmucklinie „Lovechild“

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt via Twitter ein Becker oder Pocher daher. Tatsächlich ist die Schlammschlacht, die sich Neo-Biograf Boris Becker (45) und „Promi Big Brother“-Moderator Oliver Pocher (35) via Twitter liefern, die schmutzigste Society-Fehde des Jahres. Becker und Pocher – das ist Twitter Krieg de Luxe auf tiefstem Niveau. Stein des Anstoßes ist Sandy Meyer-Wölden, heute Alessandra Pocher (30), Ex-Verlobte von Boris Becker und möglicherweise bald Ex-Frau von Olli Pocher. In seiner Biografie „Das Leben ist kein Spiel“ (erschienen am 2. Oktober im Herbig Verlag, 20,60 Euro) widmet der Ex-Tennis-Profi seiner Verflossenen ein ganzes Kapitel. Essenz dessen: „Sandy liebte den roten Teppich mehr als mich.“

Hashtag!
Zu viel für Alessandra Pochers (vormals Sandy Meyer-Wölden) Noch-Ehemann Olli. „Leg dich nicht mit dem POCHER an!!!“, twitterte er. Vorher hatte er Boris via Tweet Hashtags wie #Alkohol#Tabletten#Schulden/40 Mio#Parodie#Drogen/Alkohol/Vorstrafen/Lilly#Affären/Aktuell/Früher.“ Gefolgt von: „#NoSexLilly, #Pfändung/Mallorca, #Kreditkartenmissbrauch zugesetzt. Derartige Entgleisung des für seinen provokanten Moderationsstil bekannten TV-Mannes verschwanden aber recht rasch auf seinem Twitter Account, der angeblich gehackt wurde. Fakt ist: Die Boris Becker Biografie beschäftigt nicht nur den Boulevard, sondern vor allem die Familienangehörigen rund um den einstigen Wimbledon Sieger.

Becker gegen Sandy
Denn Beckers Rundumschlag trifft auch Ex-Frau Barbara (sie soll ihn geschlagen haben) und eben Ex-Verlobte Sandy. „Für mich war ganz klar, dass ich mit Sandy mein Leben verbringen und alt werden wollte“, schreibt der vierfache Vater. „Doch bei mir verstärkte sich der Verdacht, dass es darum ging, herauszufinden, wie man denn nun den neuen Ruhm als Boris-Becker-Verlobte möglichst gewinnbringend und öffentlichkeitswirksam umsetzen könnte.“ So habe sie auch die Verlobung effektvoll in Szene gesetzt. „Ich hatte den Eindruck, dass ihr die Inszenierung des Festes fast wichtiger war, als die Verlobung selbst.“ Fazit: „Ich musste erkennen, dass sie nur noch ihr Ding durchziehen wollte. Raus ins Rampenlicht, Party hier, Interviews da. Rote Teppiche, Champagner. Sandy auf der Erbse. Allem Anschein nach genoss sie ihre neue Popularität als Becker-Verlobte in vollen Zügen.“ Bei Lektüre des „Sandy“-Kapitels muss Oliver Pocher vor Wut geschäumt haben. Anders sind seine an Becker gerichteten Twitter Kommentare wie „#Jetzt/FresseHalten“ nicht zu verstehen.

Und die Kinder?
Blind vor Wut wettert er gegen Alessandras Ex-Verlobten, nimmt seine Noch-Ehefrau in Schutz, dabei soll es bei den Pochers zuhause alles andere als harmonisch zugehen. Nach Bekanntgabe ihrer Trennung ging Allesandra Pocher mit den drei Kindern (eine Tochter, Nayla, 3, Zwillings-Buben, Emanuel und Elian 2) zu ihrer Mutter nach Miami, kürzlich übersiedelte die Single-Mama mit den Kids nach München, Pocher lebt weiter in der Familienvilla in Köln. Wie die Bunte berichtete, haben sich die Noch-Eheleute in Köln vor Gericht getroffen, um über Aufenthalt und Obsorge ihrer Kinder zu verhandeln. Denn dass Alessandra mit den Dreien in München lebt, missfällt dem TV-Zyniker. Auch in dieser Causa ist das letzte Wort noch nicht gesprochen...
Was am Ende des Tages übrig bleibt, ist für den Unterhaltungskonsumenten höchst amüsant, für alle Beteiligten – vor allem die Kinder – ein Trauerspiel. Obwohl: Boris sieht das anders. Er sagt: „Positive Artikel sind mir natürlich lieber als negative, aber beides ist wichtig, um die Marke am Leben zu halten.“ Sein Buch wird wohl ein Bestseller.

Alessandra Pocher (30) kam für das MADONNA-Cover-Shooting extra nach Wien und erzählte, wie sie drei Kinder und Karriere managt.

Diashow: Alessandra Pocher macht blau

Alessandra Pocher macht blau

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    Alessandra Pocher im MADONNA-Talk über Kids & Karriere

    Trotz aktuellen Twitter-Trubels konzentriert sich Pocher auf ihre Kollektion.


    Jenny Fellner im MADONNA Talk mit Designerin Alessandra Pocher. 

    Der Medien-Rummel ist groß. Trotzdem arbeitest du an deiner Schmuck-Linie Lovechild. Woher die Inspiration?
    Alessandra Pocher: Meine Reisen, mein Leben und vor allem meine Kinder inspirieren mich bei meiner Arbeit für Lovechild.
    Wie viel Zeit und Aufwand steckst du in Lovechild?
    Pocher: 
    Früher habe ich alles gemacht: von Konzeptentwicklung bis Produktion. Mit drei kleinen Kindern habe ich die Zeit nicht mehr. Jetzt konzentriere ich mich auf das Wichtigste: den kreativen Prozess, das Design.
    Du bist Schmuckdesignerin, Model und Mutter. Wie sieht dein Alltag aus?
    Pocher: Hauptsächlich bin ich Mutter. Es dreht sich alles um meine drei Kinder. Das ist tatsächlich mein Alltag. Alles andere versuche ich mit den Kindern zu kombinieren. Ich teile mir meine beruflichen Termine so ein, dass ich nie länger als 24 Stunden von zu Hause weg bin, und arbeite hauptsächlich, wenn die Kids im Kindergarten sind.
    Du legst Wert auf die Privatsphäre deiner Kinder. Was hältst du von Promis die regelmäßig Bilder ihrer Kids auf Facebook und Co. posten?
    Pocher:
    Ich bin grundsätzlich nicht jemand, der über andere Leute urteilt. Ich will auch nicht, dass andere Leute über mich urteilen. Für mich kommt das aber nicht in Frage! Ich will meine Kinder raushalten und sie schützen. Sie sollen so normal wie möglich aufwachsen, ohne im Rampenlicht zu stehen. Wenn sie es später wollen, steht ihnen jede Tür offen. Aber sie sollen das Recht haben, selbst zu entscheiden.
    Oli Pocher hat gerade Promi Big Brother moderiert. Würde Big Brother oder ein ähnliches TV-Format für dich je in Frage kommen?
    Pocher:
    Hätte ich eine Anfrage, würde ich sie wahrscheinlich nicht annehmen. Bei Big Brother einziehen – das wäre nichts für mich.
    Apropos einziehen. Du ziehst gerade von Köln nach München um?
    Pocher:
    Genau, ich freu mich sehr auf München und den Umzug! Ich komme aus München und es ist schön zu wissen, dass meine Kinder in der gleichen Stadt aufwachsen werden, wie ich. Ein Haus habe ich gefunden. Jetzt müssen wir nur noch einziehen.
    Was gönnst du dir? Oder was machst du um deinen Kopf frei zu bekommen?
    Pocher: Sport! Am liebsten mit den Kindern. Oder ich gehe laufen in der Natur mit guter Musik.