Schlank-Challenge

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So schlemmen Sie sich schlank trotz Stress im Job!

Kalorienreiches Kantinen-Essen, Naschereien in der Schreibtischlade oder der Schoko-Riegel gegen Stress: Das Büro scheint eine einzige Figur-Falle zu sein.
Sich am Arbeitsplatz figurbewusst ernähren – das ist freilich auch eine Herausforderung für die acht Damen der MADONNA-Schlank-Challenge: Seit Anfang Februar rittern sie darum, wer bis Ende März prozentual das meiste Gewicht verliert.
Lunch light. Eine von ihnen ist die Bankangestellte Renate G. Die 43-Jährige hat bereits fast fünf Kilogramm abgespeckt. Ihren Lunch nimmt sie mit ins Büro: Meist genießt sie nun Salat und Gemüse mit Thunfisch oder Eiern oder einer Käsevariation (wie Mozzarella oder Hüttenkäse). Hat sie Lust auf Warmes, röstet sie Champignons, Lauch, Tomaten und Zucchini an und mischt Feta und Vollkornnudeln dazu: „Mittlerweile ist das eines meiner Lieblingsessen“, so die Angestellte. Wie Sie den typischen Figur-Fallen im Büro entkommen, verraten die Wiener Ernährungsexpertinnen Ursula und Julia Pabst. Sie betreuen auch die Kandidatinnen der Madonna-Schlank-Challenge und wissen: „Im Büro hat man natürlich viele Ausreden, warum das Abnehmen nicht klappt – von der Kantine bis zu den Kollegen, die einem ständig etwas anbieten.“ Doch mit diesen Ausreden ist nun Schluss – so werden sie von den Figur-Profis entkräftet:

Die 5 wichtigsten Regeln

1. Nichts zwischendurch!
Halten Sie zwischen den drei Hauptmahlzeiten Pausen von drei bis vier Stunden ein und verzichten Sie möglichst auf Zwischendurch-Snacks!
2. Auf Proteine achten.
Ihr Mittagsmenü besteht im Idealfall aus gesunden Kohlenhydraten (wie Vollkornbot, Reis, Pasta), Gemüse, Salat und schlankem Eiweiß (wie Fisch, Geflügel, Hüttenkäse).
3. Bewusster essen.
Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten in Ruhe ein. Telefonieren oder surfen Sie nicht nebenbei, sondern konzentrieren Sie sich ganz auf Ihr Essen und kauen Sie jeden Bissen mindestens 20-mal.
4. Der Joghurt-Trick.
Was tun, wenn das Nachmittags-Tief kommt? Wenn Sie ganz starkes Verlangen nach Süßem haben, essen Sie ein fettreduziertes Natur-Joghurt mit etwas Zimt.
5. Viel trinken.
Hunger wird oft mit Durst verwechselt: Stellen Sie einen Krug mit (Mineral-)Wasser auf Ihren Schreibtisch und nehmen Sie alle 20 Minuten einen großen Schluck!


Ich muss in die Kantine, sonst verliere ich meine Sozialkontakte
Die Expertinnen: Sie müssen nicht aufhören, in die Kantine zu gehen – nur ein wenig umdenken: Muss es wirklich jeden Tag sein? Und immer das ganze Menü? Oder reicht auch ein Teller vom Salatbuffet? Lassen Sie beim Menü Suppe, Dessert und süße Getränke weg. Ein Teller Hauptspeise genügt – je mehr Gemüse am Teller ist, desto besser. In vielen Kantinen kann man auch verhandeln und sich mehr Gemüsebeilage an Stelle von Reis oder Nudeln wünschen.

Die Kollegen bringen ständig Süßes mit...
Die Expertinnen:
Sie können die Kollegen nicht ändern – aber Ihr eigenes Verhalten! Erklären Sie das Büro für sich zur süßigkeitenfreien Zone. Ihre Kollegen werden das respektieren. Wenn überhaupt, gönnen Sie sich Süßes in Maßen nur außerhalb der Arbeitszeiten. Und wenn schon naschen – dann mit Genuss und ohne schlechtes Gewissen.

Unter Stress werde ich immer zum Zucker-Junkie!
Die Expertinnen:
Ganz ehrlich: Hat Schokolade jemals langfristig gegen Stress geholfen? Im Gegenteil: Süßes sorgt letztlich nur für zusätzlichen Stress – nämlich mit der Figur. Daher: Schokoriegel erst gar nicht kaufen! Was nicht schnell greifbar ist, wird auch nicht so leicht gegessen. Achten Sie stattdessen lieber auf ein gesundes Frühstück und ein ausgewogenes Mittagessen. Beides gibt wirklich Energie und lässt Sie den Stress besser aushalten. Nach der Arbeit baut Sport Stress-Hormone ab – und die Figur profitiert ebenfalls!

Ich habe keine Zeit für ein Mittagessen!
Die Expertinnen:
Zeit hat heutzutage fast niemand. Dennoch ist die Mittagspause für Ihre Regeneration wichtig. Nach einer Pause können Sie mit neuer Energie in den Nachmittag starten und holen die scheinbar verlorene Zeit gleich wieder auf. Zeitspar-Tipp: Mittagessen vorkochen und es nur mehr kurz wärmen!

Vorkochen? Mühsam!
Die Expertinnen:
Sie müssen auch nicht fünfmal pro Woche für jedes einzelne Mittagessen extra vorkochen. Organisation ist das Zauberwort: Bereiten Sie beispielsweise einen Eintopf in größerer Menge vor – das reicht für zwei, drei Tage. Wenn Sie nicht mehrmals hintereinander das Gleiche essen möchten, frieren Sie Speisen portionsweise ein. Es muss auch nicht immer etwas Gekochtes sein: Ein Lunchpaket mit Schinkenweckerl und einem Glas Essiggurken tut’s auch.

Ich habe keine Zeit, um mittags im Supermarkt einzukaufen!

Die Expertinnen:
Einkaufen kostet Zeit und Nerven, das stimmt. Tipp: Planen Sie den Einkauf vor Arbeitsbeginn. In der Früh ist im Supermarkt wenig los. Bäckereien öffnen meist noch früher: Kaufen Sie ein Vollkornweckerl – das können Sie zum mitgebrachten Salat oder Gemüseeintopf essen!

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