Nazan Eckes im Baby-Talk

"Die Tränen flossen in Strömen"

Eine Mutter will ihr Kind beschützen“, sagt Nazan Eckes (38), „am liebsten würde ich Lounis vor lauter Glück der ganzen Welt zeigen. Aber Julian und ich haben aus dem Bauch und dem Herzen entschieden, dass wir unseren Kleinen nicht herzeigen werden.“ Aber dafür spricht Nazan Eckes liebend gern und so wunderbar glücklich (MADONNA hat sie in ihrem Zuhause in Köln erreicht) über ihr neues Leben.


Babytalk. Lounis (kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Begleiter der Freundschaft“) kam am 3. Oktober zur Welt und ist das erste Kind von Nazan und ihrem Wiener Ehemann Julian Khol (35, Maler und Dozent an der Kunstakademie Bad Reichenhall). Einen Monat zu früh war der Kleine dran und musste erst in seine Strampler reinwachsen. „Aber alles gut!“, so die Mama. Im MADONNA-Interview spricht die RTL-Moderatorin über die wunderbarsten ersten Momente sowie Sorgen. Sie schwärmt von Papa Julian und verrät ihre Zukunftspläne.


Sie und Ihr Mann sind vor sechs Wochen zum ersten Mal Eltern geworden. Wie hat sich das Leben zu dritt verändert?
Nazan Eckes
: Wir sind schlaflos, aber es geht uns sehr gut! Natürlich ist es eine sehr, sehr große Umstellung. Aber wir sind jeden Tag so fasziniert, wie wir müde sind. Wir stehen morgens auf und denken: „Dieses Kind ist unser Kind!“ Ich kann das noch gar nicht glauben, so groß ist die Freude. An das Aufstehen gewöhnt man sich komischerweise. Aber es gibt Momente, in denen es echt hart ist.


Wer steht auf, wenn Lounis weint?
Eckes
: Julian ist ein sehr liebevoller und moderner Papa. Er sieht das als unsere gemeinsame Aufgabe. Natürlich muss ich aufstehen, wenn Lounis gestillt werden muss. Aber wenn er nur getragen werden muss, um ein Bäuerchen zu machen, oder gewickelt werden muss, dann springt Julian ein. Wir wechseln uns ab. Julian kommt aus einer Großfamilie mit fünf Geschwistern, hat viel mehr Erfahrung, weil seine Geschwister schon Kinder haben. Er hat schon Windeln gewechselt und ist Patenonkel. Ich hab’ mich da viel intensiver einarbeiten müssen (lacht).


Was war bis dato Ihr schönster Moment als Familie?
Eckes
: Das war natürlich der erste Moment, als wir Lounis in unseren Armen halten durften. Da lag dieser kleine Mensch, und ich war so überwältigt. Mir sind die Tränen in Strömen runtergeflossen – wie noch nie in meinem Leben. Natürlich Freudentränen! Diesen Moment werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Und jetzt wächst er jeden Tag … Er gehört schon so zu uns, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass es einmal ein Leben ohne ihn gab.


Lounis hatte es sehr eilig, kam einen Monat zu früh auf die Welt. Gab es bange Momente?
Eckes
: Ja, aber es war zum Glück alles undramatisch und es ist alles gut gegangen. Dadurch, dass ich regelmäßig beim Arzt war, wusste ich, dass alles in Ordnung war. Als Mutter ist man aber immer ein bisschen in Sorge. Aber es war abzusehen, dass er früher kommen wird.


Und trotzdem – so haben Sie auf Facebook geschrieben – gerieten Sie in Hektik …
Eckes:
(lacht) Ja, man will als Mutter natürlich alles perfekt machen. Ich dachte, ich hätte noch so viel Zeit. Dann hatten wir noch nicht einmal Windeln bei Lounis’ Ankunft im Haus. Das Kinderzimmer war zwar eingerichtet, aber die praktischen Dinge haben noch gefehlt. Die Kleidung, die wir daheim hatten, war noch viel zu groß. Zum Glück ist meine Schwester eingesprungen. Julian hat Babysachen im Internet bestellt. Jeden Tag kamen Pakete an. Aber das Wichtigste ist, dass das Kind satt wird und saubere Windeln hat.


Neben Julian und Ihrer Schwester – wer darf mithelfen, wer darf Sie beraten?
Eckes:
Meine Mutter! Lounis ist ihr erstes Enkelkind. Meine Eltern sind jedes Mal völlig aufgeregt, wenn ich mit dem Kleinen auftauche. Wir haben uns genau überlegt, wie wir das mit der Kindererziehung angehen werden und uns für eine mutige Lösung entschieden. Wir gehen den traditionellen Weg, ohne fremde Hilfe, nur mit Unterstützung der Familie. Ich kann mir meine Arbeitszeiten gut einteilen. Meine Schwester, also Lounis’ Tante, ist ja auch meine Managerin und oft mit mir unterwegs. Wenn Lounis alt genug ist, kann er uns also auf Produktionen begleiten. Außerdem hole ich mir dauernd Rat bei meinen Schwägerinnen, die sich als Mehrfachmamas bestens auskennen.


Wie viel von Ihrer türkischen Seite wollen Sie Ihrem Sohn mit auf den Weg geben?
Eckes:
Wir haben uns fest ­vorgenommen, dass ich immer türkisch mit ihm rede, sodass er zweisprachig aufwächst. Wir wollen, dass Lounis beide Kulturen kennenlernt und sich in beiden wohlfühlt.


Dann gibt es neben Deutschland und der Türkei auch noch Wien – Julians Heimat.
Eckes:
Wir möchten Weihnachten gerne in Wien verbringen. Dann wären zum ersten Mal alle 14 Enkelkinder zusammen (Anm.: der Opa ist Ex-Politiker Andreas Khol). Jetzt müssen wir warten, was der Kinderarzt sagt. Lounis macht einen sehr fitten Eindruck, aber wir wollen als besorgte Eltern natürlich das Okay von ihm.


Wann werden wir Sie wieder am TV-Schirm sehen?
Eckes:
Ab Jänner werde ich meine Sendung Explosiv – Weekend moderieren. Auch Galamoderationen sind geplant. Aber ich habe mir vorgenommen, nicht zu ehrgeizig zu sein, zu achten, dass Lounis nicht zu kurz kommt. Ich bin in einer anderen Lebensphase. Ich bin nicht mehr nur Karrierefrau, ich bin jetzt auch Mutter.


Haben Sie großen Druck vor dem ersten TV-Auftritt, wieder in Form zu kommen?
Eckes:
Ich habe da einen ultimativen Diättipp entdeckt: das Stillen und Babystress. Ich bin fast auf Normalgewicht, esse aber doppelt so viel wie vorher. Ich muss ja schauen, dass der Kleine genug Milch bekommt.


Wie steht’s um die weitere Familienplanung?
Eckes:
Ich habe zwei Geschwister, Julian fünf. Also würden wir uns ein Geschwisterchen für Lounis wünschen. Wir wissen nämlich beide, wie wunderschön es ist, eine große Familie zu haben.

Diashow Nazan Eckes

Nazan Eckes

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