Der MADONNA-Liebescoach ist für Sie da

Liebescoaching

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Sie haben Probleme in Ihrer Partnerschaft und brauchen Hilfe? Unser MADONNA-Liebescoach Silvia Podlisca steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Schreiben Sie uns unter madonna@oe24.at

Liebe Frau Podlisca! Ich kann nicht mehr länger zuschauen. Meine beste Freundin ist seit drei Jahren verheiratet und seit vier Jahren mit ihrem Mann zusammen. Sie haben auch einen gemeinsamen Sohn. Ich weiß von ihr persönlich, dass sie sich trennen will, aber sie hat Angst, weil sie nie wollte, dass ihr Sohn ein Scheidungskind ist. Außerdem ist sie ein Mensch, der nie aufhört, an das Gute zu glauben, und immer noch hofft, dass sich alles ändern wird. Sie bekommt weder finanzielle Hilfe von ihrem Mann noch Unterstützung im gemeinsamen Haushalt. Er ist auch so gut wie nie zu Hause und wenn er da ist, fallen die meiste Zeit blöde Bemerkungen. Er setzt sich ins gemachte Nest, ohne viel dafür zu tun. Wie kann ich meine Freundin aus diesem Albtraum herausreißen? Sie ist so ein gutmütiger und lieber Mensch, aber ihre Kräfte gehen langsam dem Ende zu. Die beiden leben eh nur mehr nebeneinander her. Nur wenn ihr Mann weg ist, dann blüht meine Freundin richtig auf. Es kann ja nicht der richtige Weg sein, dem Kind eine heile Welt vorzuspielen, oder?
Ich hoffe, sie können mir einen Tipp geben. Besten Dank, Jasmin

Liebe Jsmin!
Sie haben mir ein Anliegen geschildert, welches sich hauptsächlich um Ihre beste Freundin dreht. Leider kann ich Ihnen keinen Tipp geben, wie Sie Ihre Freundin „aus dem Albtraum reißen“ können. Ich verstehe natürlich, dass es schwer ist, die Freundin leiden zu sehen, und Sie die ewig gleichen Geschichten, die Ihnen Ihre Freundin erzählt, vielleicht schon nicht mehr hören können. Aber es ist die Beziehung Ihrer Freundin und um Hilfestellung bieten zu können, müsste mich Ihre Freundin persönlich kontaktieren. Sie könnten sich fragen, was für Sie so schwierig ist auszuhalten. Was hat es mit mir zu tun, woran erinnert es mich? – Vielleicht an einen Albtraum von Ihnen? Was Sie und Ihre Freundin betrifft, so empfehle ich Ihnen, ihr „einfach“ eine beste Freundin zu sein. Spaß zu haben, vielleicht ein gemeinsames Wellnesswochenende oder Ähnliches. Es geht darum, Dinge gemeinsam zu erleben, die beiden Kraft geben. Vielleicht möchten Sie eine Vereinbarung treffen, nicht mehr über bestimmte Themen zu reden? Damit auch Sie nicht zu sehr belastet werden. Zu wissen, dass man in einer schweren Phase eine Freundin hat (gute Freundin heißt nicht, Therapeutin oder Kummerkasten), hilft enorm! Alles Gute

 

Sehr geehrte Frau Podlisca!
Ich habe von der MADONNA-Aktion gelesen und würde mich freuen, wenn Sie mir helfen könnten: Ich bin 38 Jahre alt und war vier Jahre mit meinem Freund zusammen, der 28 Jahre alt ist. Ich habe ihm ziemlich bald nach unserem Kennenlernen gesagt, dass ich mir eigene Kinder wünsche. Er meinte, dass er auch gerne Nachwuchs hätte. Nach zwei Jahren sind wir dann in eine größere Wohnung gezogen, damit wir auch genug Platz für eine eigene Familie haben. Wir hatten alles fixiert und trotzdem hat er sich jetzt innerhalb eines Jahres drei Mal umentschieden. Jedes Mal wollte er noch etwas Zeit und meinte, dass er doch noch nicht so weit ist. Im Sommer 2012 ließ ich mich untersuchen und da kam raus, dass es nur mit künstlicher Befruchtung klappen kann. Nach zwei Terminen in einer Kinderwunschklinik machten wir einen fixen Termin für eine In-vitro-Fertilisation. Zwei Tage vor dem Termin teilte er mir mit, dass er das nun doch nicht will! Ich war am Boden zerstört und bin dann schlussendlich Ende des Jahres  ausgezogen. Als ich es ihm eine Woche vorher sagte, dass ich mich jetzt endgültig von ihm trennen will, war er total fertig und bettelte mich an, ihn nicht zu verlassen. Er versprach mir, dass er alles tun wird, was ich will, weil er mich liebt. Einzig in Sachen Kinderwunsch bat er mich noch um etwas Geduld und meinte, dass er in einem Jahr so weit sein wird. Mein Problem ist, dass ich ihm nicht mehr glaube. Ich war mir so ­sicher, dass es die richtige Entscheidung war, auszuziehen. Aber dennoch ist es nun sehr, sehr schwer für mich, alleine zu sein. Ich wünsche mir so sehr ein Kind, aber ich weiß, wenn ich bei ihm bleibe, dann kann ich das abhaken. Mein Ex-Freund kämpft total um mich, meldet sich jeden Tag und jetzt zweifle ich gerade daran, ob es richtig war, ihn zu verlassen.  Was sagen Sie dazu?

Liebe Nicole,
ich kann nur erahnen, wie es Ihnen geht. Zuerst stehen die Vorzeichen für eine baldige gemeinsame Familie sehr gut, dann schwankt Ihr doch um 10 Jahre jüngerer Partner, immer wieder... Sie und Ihr Partner haben zurzeit eine ausgesprochen belastende Situation. Der Kinderwunsch ist bei Ihnen viel „weiter fortgeschritten“ als bei Ihrem Partner. Dies ist generell schon eine Belastung für jede Beziehung, da jeder bereit sein muss, dem anderen ein Stück entgegenzugehen. Eine künstliche Befruchtung ist schon für ein Paar, wo beide zu 100 Prozent bereit sind, JETZT ein Kind zu bekommen, eine enorm hohe emotionale Herausforderung, die meistens mit einer Beratung begleitet wird.  
Mir stellt sich die Frage, wie Sie die Diagnose, ohne künstliche Befruchtung nicht Mutter werden zu können, verkraftet haben. Wie gehen Sie und Ihr Partner damit um? Ich glaube, dass das etwas in ­jeder Frau auslöst und ich möchte Sie ersuchen, nicht mit Tempo (Gewalt) über sich und Ihre Gefühle hinwegzugehen. Wie geht es Ihrem Partner damit und was bedeutet das für ihn als Mann/Vater? Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das, neben vielen anderen Ängsten, auch eine Überwindung für ihn ist. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich weiß wie sehnsüchtig Sie sich ein Kind wünschen. Doch bitte nehmen Sie sich Zeit, mit Ihrem Partner über Ihre Ängste und Gefühle zu reden. Auch wenn Sie dabei unangenehme Dinge hören, hören Sie bitte auch ihm zu. Ich empfehle Ihnen ganz dringend, eine Paarberatung/Therapie in Anspruch zu nehmen, da dies ein enorm komplexes Thema ist und es sehr schwer sein wird, nicht in gegenseitige Vorwürfe zu fallen! Alles Gute Ihnen!

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