Christina Lugner:

Im MADONNA-Talk

Christina Lugner: "Jacqui hat das zutiefst getroffen!"

Zuletzt kam sie kaum zur Ruhe. Christina „Mausi“ Lugner (48) musste sich gegen Angriffe von Spatzis Mama wehren, wurde vom Ex-Mann angegriffen und ging für Tochter Jacqueline (20) in die Offensive. Bei uns erzählt sie, wie es ihr wirklich mit der Skurril-Hochzeit ging, was sie für die Zukunft plant und wie sie mit Kritikern umgeht.                                                                          

Frau Lugner, wären Sie bei der Hochzeit Ihres Ex gerne „Mäuschen“ gewesen?
Lugner:
Nein. Nicht um viel Geld in der Welt. Nicht um alles in der Welt!

Aber Sie haben sich doch sicher zumindest Spatzis Brautkleid angeschaut?
Lugner:
Ganz ehrlich: Ich habe es nicht einmal gesehen. Ich habe gestern zwar die Zeitung durchgeblättert, aber...

Lila Tüll, weißes Glitzerbustier...
Lugner:
Ist mir nicht wirklich aufgefallen, kann ich nichts dazu sagen...


Wie geht es Ihrer Tochter Jacqueline? Stichwort: Die „Leonie ist meine  Lieblingstochter“-Aussage ihres Vaters.
Lugner:
Eigentlich spreche ich ja öffentlich nicht über Jacquelines Privatleben, weil sie das einfach nicht wünscht und das respektiere ich auch so. Aber dieser Sager hat uns alle wirklich getroffen, vor allem Jacqueline.

Hat sie geweint?
Lugner:
Jacqui hat das zutiefst ins Herz getroffen, es hat ihre Seele sehr stark verletzt. Ich kann nur eines sagen: Richard muss das ohnehin mit seinem Gewissen selbst vereinbaren. Die Familie kann man nicht einfach ausradieren. Darüber hat es auch einen Schriftwechsel mit Richard gegeben.

Warum hat Ihr Ex das überhaupt gesagt?
Lugner:
Weiß ich nicht. Da müsste man ihn fragen. Aber verbale Äußerungen bleiben im Herzen so tief stecken!


Hatten Sie als Mutter eigentlich nie ein schlechtes Gewissen, Ihre Tochter in die Öffentlichkeit gezerrt zu haben? Als sie alt genug war, um selbst zu bestimmen, hat sie sich ja sofort zurückgezogen...
Lugner:
Da muss ich ausholen: Als wir die Lugner City eröffnet haben, war Richards Credo: ‚Alles, was für die Werbung der Lugner City hilfreich ist, wird gemacht.“ Und dann kam diese Daily Soap für W1, die dann von ATV übernommen und ausgebaut wurde. Das Ganze hat dann überdimensionale Ausmaße angenommen, sodass wir auch Wochenenden und Urlaube gedreht haben. Und für mich war das eine Katastrophe, weil die Familie irgendwie auf der Strecke geblieben ist, aber ich konnte nichts dagegen machen. Dem Richard war das wichtig, er hat gemeint, es darf nichts liegen bleiben. Und die Jacqueline musste einfach mit. Ich habe natürlich versucht, sie irgendwie abzuschotten, aber es ging nicht. Es war für sie damals insofern halbwegs erträglich, als Richard ihr halt irgendwelche Zuwendungen gemacht hat. Und dann kam eben die Phase, wo sie gesagt hat: Jetzt ist Schluss! Das war nach der Scheidung. Sie wollte keine öffentliche Person mehr sein und das ist zu respektieren.

Gut, reden wir über Christina: Spatzis Mutter hat Sie als „miserabel“ beschimpft.
Lugner:
Da hat mir der Richard eine Entschuldigung angekündigt. Sodass ich von einer Klage Abstand nehme. Hab ich gesagt: Ja, sehr gerne. Ich bin keine, die Dinge vor Gericht klärt. Aber man muss sich halt zur Wehr setzen.


Wie lange wollen Sie auf die Entschuldigung warten?
Lugner:
Na ja, jetzt sind die ja auf Flitterwochen...


Hinterher muss also eine Entschuldigung kommen?
Lugner:
Auf jeden Fall.


Legen Sie, nach all dem, was geschehen ist, eigentlich noch Wert darauf Lugner zu heißen?
Lugner:
Ich habe mehr Zeit meines Lebens mit diesem Namen verbracht als mit meinem Mädchennamen Haidinger. Nur mit diesem Namen kann ich in Deutschland reüssieren. Jetzt z. B. wieder bei RTL 2, auf SAT 1, egal was ich mache, man kennt mich in Deutschland nur unter diesem Namen.


Spatzi soll sich angeblich vermehrt in die Lugner-City einbringen, kann das gut gehen?
Lugner:
Ich habe keine Ahnung, welchen Job sie ausführen wird. Ich mache dort komplett mein eigenes Ding. Kümmere mich um die größeren Events, die im Kino stattfinden. Mache Moderationen. So ist es vertraglich vereinbart.


Was machen Sie aktuell sonst noch?
Lugner:
Ich drehe für RTL 2 eine Soap ohne Skript, und zwar mit den „Botox-Boys“ und Helmut Berger. So wie ich das gewohnt bin, rein ins Leben und draufgehalten.


Sie werden immer wieder kritisiert, z. B. jüngst von Niko Fechter in „News“ für Ihren Modestil. Kränkt das manchmal?
Lugner:
Überhaupt nicht, nein. Kränken kann man mich, wenn man mich arbeitsmäßig angreift, alles andere ist so subjektiv. Wir denken alle anders, wir ticken alle anders. Ich bin kein Mensch, der wirklich so mit der Mode geht.


Beauty-OPs?
Lugner:
Aber natürlich! Der liebe Gott hat uns den Worseg geschickt. Abgesehen von Botox, was ich ohnehin machen lasse, werde ich in Zukunft sicher noch mehr machen. Man sollte zu Beauty-OPs stehen. Ich finde es lächerlich, wenn jemand nicht dazu steht, weil man es ja ohnehin sieht.


Privat sind Sie glücklich?
Lugner:
Ich bin mit meinem Partner seit 22.12.2007 zusammen. Wir sind sehr glücklich.


Er ist ja nie in der Öffentlichkeit. Was sagt er zu Ihrer Omnipräsenz?
Lugner:
Er ist Unternehmer und sagt: „Mach du nur dein Kasperltheater.“ Wir haben beide auch schon wiederholte Male ersucht, dass Richard uns aus seinem medialen Universum fernhält. Es ist seines, wir wollen damit nichts zu tun haben. Er macht seine Geschichten. Wir unsere.


Denken Sie daran, zu heiraten?
Lugner:
Die Frage stellt sich nicht, da ich keinen Kinderwunsch habe.


Und warum hat Ihr Ex wohl geheiratet? Hat er aus Angst vor dem Alter eine gelernte Krankenpflegerin gesucht?
Lugner:
Also, der Richard hat sicher vor nichts Angst. Der wird uns wahrscheinlich alle überleben. Der wird älter, als wir alle. Denkt’s an meine Worte!

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